Respan Dataset Explorer

Select one behavior. Every returned turn has one binary label: Present or Absent. Source: final dense boolean release.

5,167,182physical rows
86shards
0.00%qualified row coverage
0.00%qualified cell coverage
Random row JSON API

turns-00007.parquet:41089

f07cc8a700612dc4b0c34b18
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613FrenchDR Congo295 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Pourquoi crée une application sur l'assurance vie
ASSISTANT
Il y a plusieurs raisons pour lesquelles on pourrait créer une application sur l'assurance vie :

1. Accessibilité : Une application permet de rendre l'information sur l'assurance vie plus facilement accessible pour les utilisateurs. Ils peuvent consulter leurs polices, les détails de la couverture, les primes et les bénéficiaires à tout moment et de n'importe où.

2. Simplification des processus : L'application peut aider à simplifier les processus liés à l'assurance vie, tels que la soumission des demandes de polices, la gestion des bénéficiaires, les paiements des primes ou les modifications des termes de la police. Les utilisateurs peuvent effectuer ces tâches en quelques clics, sans avoir à se rendre physiquement dans un bureau d'assurance.

3. Suivi de performance : Une application peut également permettre aux utilisateurs de suivre la performance de leurs polices d'assurance vie, notamment en ce qui concerne les rendements, les valeurs de rachat et les dividendes accumulés. Cela permet aux utilisateurs de prendre des décisions éclairées concernant leurs investissements dans l'assurance vie.

4. Notifications et rappels personnalisés : L'application peut envoyer des notifications et des rappels personnalisés aux utilisateurs concernant les renouvellements de polices, les échéances des paiements de primes ou d'autres informations importantes. Cela aide à éviter les retards de paiement ou les oublis de renouvellement.

5. Outils et calculatrices : Une application peut également offrir des outils et des calculatrices pour aider les utilisateurs à estimer leurs besoins en assurance vie, à calculer les primes ou à comparer différentes options d'assurance. Cela les aide à prendre des décisions informées en matière d'assurance vie.

En résumé, créer une application sur l'assurance vie peut apporter plus de commodité, de transparence et de contrôle aux utilisateurs, tout en simplifiant les processus liés à l'assurance vie.

turns-00007.parquet:41090

b797d8830a34ec515888cc54
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1406 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Kampfpanzer, Kettenfahrzeug der Bundeswehr, Krauss-Maffei Wegmann, Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz), Rheinmetall], Der Leopard 1 ist ein deutscher Kampfpanzer – der erste in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte. Insgesamt wurde er in 13 Staaten auf fünf Kontinenten eingesetzt. Durch beständige Kampfwertsteigerungen ist er auch im 21.Jahrhundert in einigen Armeen zu finden. Von 1964 bis 1984 wurden 4700 Exemplare gebaut. Hersteller Krauss-Maffei Wegmann bietet mehrere Nachrüst-Varianten an, um Produktkonfigurationen den gewünschten Schwerpunkten bei Feuerkraft, Schutz, Mobilität und Logistik anzupassen. 2003 wurde der Leopard 1 bei der Bundeswehr außer Dienst gestellt., Entstehungsgeschichte., Die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik ab Mitte der 1950er-Jahre führte zur Erstausstattung der Bundeswehr mit US-amerikanischen und britischen Panzerfahrzeugen. Die deutsche Rüstungsindustrie war zu dieser Zeit nicht in der Lage, an die seit 1945 fortgeschrittene Panzerentwicklung anzuschließen. Mit der Unterstützung ausländischer Hersteller versuchte Daimler-Benz, den Entwicklungsrückstand aufzuholen. Gemeinsam mit der Porsche KG, der ZF Friedrichshafen, der Ruhrstahl AG und der indischen Tata-Gruppe sollte für Indien ein Kampfpanzer entwickelt werden. Dieses Projekt scheiterte jedoch., Die Erkenntnisse erlaubten Porsche die Teilnahme an der Entwicklung des ersten Kampfpanzers für die Bundeswehr. Am 23.November 1956 kam ein den NATO-Standards entsprechender Forderungskatalog heraus. So sollte der Kampfpanzer ein Gesamtgewicht von 30Tonnen aufweisen und dabei hochbeweglich sowie wartungsfreundlich sein. Panzerung und Feuerkraft waren sekundär. Die Entscheidung, Beweglichkeit vor Panzerschutz zu setzen, ist damit zu begründen, dass die zu dieser Zeit verfügbare Panzerungstechnologie keinen vertretbaren Schutz vor Hohlladungsgeschossen bot. Zudem hatten die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gezeigt, dass einerseits eine gute operative Beweglichkeit von hoher Wichtigkeit war. Andererseits wollten die Planer nun mehr Plattformmodelle von Panzern, die sich lediglich durch ihre Aufbauten unterschieden. Im Juni 1957 schlossen Frankreich und Deutschland ein Militärabkommen, das zum Ziel hatte, gemeinsamen einen Kampfpanzer zu entwickeln. In Abstimmung mit dem französischen Verteidigungsministerium (DEFA) veröffentlichte das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) am 25.Juli 1957 die neuen Anforderungen. Diese waren: 30Tonnen Gesamtgewicht, Vielstoffmotor mit einem Leistungsgewicht von 30 PS/t, Technik auf dem letzten Stand und eine maximale Breite von 3,15Metern. Der Fokus lag besonders auf der Hauptbewaffnung und deren Ziel- und Richtmittel. So wurden Treffsicherheit bei Tag und Nacht sowie eine Durchschlagsleistung von 150Millimeter starkem Panzerstahl bei um 30° geneigter Auftrefffläche und einer Entfernung zwischen 2000 und 2500Metern gefordert. Die Panzerung sollte auf kurze Distanz gegen 20-Millimeter-Geschosse schützen, und eine ABC-Schutzbelüftungsanlage den Einsatz in atomar kontaminiertem Gelände für 24Stunden ermöglichen. Ein Jahr später, am 1.April 1958, folgte eine Ergänzung der Forderungen. Deutschland beabsichtigte, die maximale Breite auf 3,25Meter zu erhöhen, Frankreich forderte jedoch, diese auf 3,10Meter zu reduzieren. Im September 1958 trat Italien der Entwicklungsgemeinschaft bei., Am 6.Mai 1959 kam es zu einer Einigung über die Entwicklung und den Bau von je zwei PrototypenI mit den Arbeitsgruppen A, B und der DEFA. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) wickelte das Projekt ab. Es bildeten sich drei Gemeinschaftsbüros zur Bewältigung dieser Aufgabe:, Die Unternehmen Rheinmetall und Wegmann übernahmen die Turmherstellung. Insgesamt wurden vier Prototypen in Deutschland und ein Prototyp in Frankreich gefertigt. Die Finanzierung aller Prototypen übernahm Deutschland. Auf der Grundlage der Erkenntnisse entwickelten die Arbeitsgruppen A und B den Prototyp II, wobei Gruppe B im Oktober 1961 die Arbeit wegen technischer Schwierigkeiten sowie Einsparungen einstellte und nur zwei von sechs Kampfpanzern lieferte. Im April 1963 waren die Vergleichserprobungen der Arbeitsgruppen abgeschlossen. Der Panzer wurde am 11.Juli 1963 unter der Bezeichnung „Standardpanzer“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich lief die Produktion der Nullserie (Porschenummer 814) mit 50Panzern, die im Juni 1961 angelaufen war. Sie basierten auf dem PrototypII und dienten der Erprobung in der Wehrtechnischen Dienststelle91 auf dem Schießplatz Meppen. Höhepunkt war eine Vergleichserprobung des damals noch namenlosen deutschen Standardpanzers gegen den französischen Panzer vom Typ AMX-30. Sie fand unter italienischer Leitung im August 1963 auf dem Truppenübungsplatz Mailly-le-Camp in der Champagne statt und stellte die hohe Leistungsfähigkeit des deutschen Modells unter Beweis. Es war trotz sechs Tonnen Mehrgewicht etwa zehn Prozent schneller und beschleunigte um 18Prozent besser als sein französisches Gegenstück., Aufgrund der geänderten Verteidigungsstrategie Frankreichs konnten bis 1965 keine Gelder für die Panzerfertigung freigemacht werden. Jedoch beabsichtigte die Bundeswehr, ihre M47 zu ersetzen. Man einigte sich auf eine nationale Panzerfertigung und stellte den Panzer am 1.November 1963 in Anlehnung an den Inspizienten der Panzertruppe unter dem Namen „Leopard“ vor. Die „Taufe“ fand am 4.Oktober 1963 statt, auf Weisung des Führungsstabes des Heeres durch den Kompaniechef der 2.Kompanie des Panzerlehrbataillons93, Hauptmann Schmidt. Am 9.September 1965 übernahm Bundesverteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel den ersten serienmäßig hergestellten Kampfpanzer (damaliger Einzelstückpreis 950.000 DM), der bei der Krauss-MaffeiAG (heute Krauss-Maffei Wegmann) in München vom Band rollte, und übergab ihn an die 4.Kompanie des Panzerlehrbataillons93. Damit begann die Einführung von zunächst 1500 Kampfpanzern dieses Typs in die Verbände des I. und III.Korps der Bundeswehr. Bis 1968 erhöhte die Bundeswehr ihre Bestellung auf 1845 Fahrzeuge mit einer Option für 111 weitere. Von 1965 bis 1978 wurden 2437 Kampfpanzer sowie 1165 auf dem Fahrgestell Leopard beruhende Abwandlungen an die Bundeswehr geliefert. Weitere 2691 Leopard-Panzer kauften Belgien, Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Australien, Kanada, Griechenland und die Türkei im selben Zeitraum., Nach Beginn der Serienfertigung erhielt Porsche den Auftrag für eine Weiterentwicklung. Daraufhin wurde eine intern unter der Bezeichnung "vergoldeter Leopard" geführte Studie erarbeitet, die am 6.Juli 1965 als "Vorschläge zur Kampfwertkraftsteigerung des Kampfpanzers Leopard" vorgelegt wurden. So wurde angeregt: Steigerung der Feuergeschwindigkeit durch eine Ladeautomatik, Steigerung der Trefferwahrscheinlichkeit, größerer Richtbereich der Hauptwaffe, stärkere Koaxialwaffe, fernbedienbares Fliegerabwehr-MG, stärkerer Motor (809kW) mit verbesserter Kühlanlage, verbesserte Turmfront und ein verbessertes Fahrgestell inklusive Federn und Panzerschutz. Im Jahr 1967 war die Studie beendet., Durch Schwierigkeiten beim Kampfpanzer-70-Projekt sah sich das Bundesministerium der Verteidigung veranlasst, das Projekt "vergoldeter Leopard" mit dem Ziel einer Neuentwicklung und der Kampfwertsteigerung des Leopard1 voranzutreiben. Aufgrund des Entwicklungsvertrages zum Kampfpanzer70 und des Verbotes einer Neuentwicklung lief das Vorhaben unter dem Begriff "Experimentalentwicklung" mit einem Gesamtvolumen von 32Millionen DM, wovon 25Millionen genehmigt wurden. Am 7.November 1968 schloss das BMVg den Vertrag mit Krauss-Maffei. Der Panzer hatte ein Gesamtgewicht von 40Tonnen und ähnelte bereits dem Leopard 2. Als im Jahr 1969 das Projekt Kampfpanzer70 scheiterte, wurde im Auftrag des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung durch Krauss-Maffei eine Studie unter dem Namen „Eber“ gebaut. Dieser Panzer vereinte die Technik des Kampfpanzers70 mit dem konventionellen Panzerbau. Die mit 25Millionen finanzierte Entwicklung wurde darauf von Krauss-Maffei und seinen Partnern als Experimentalentwicklung „Keiler“ vorgestellt. Mit der Entscheidung im Jahr 1970 zum Bau des Leopard2 wurden die Kampfwertsteigerungen verworfen und auf Basis des Projektes „Keiler“ die Neuentwicklung begonnen., Die Gesamtkosten für die Entwicklung, Prototypenfertigung, Truppenversuche und weiteres betrugen 249.030.222Deutsche Mark. Die letzten Kampfpanzer Leopard1A5 wurden am 19. Dezember 2003 mit der Außerdienststellung des Panzerbataillons 74 in Cuxhaven/Altenwalde aus dem aktiven Dienst in der Bundeswehr genommen., Technik., Allgemeines., Der Leopard basiert auf dem Porsche-Typ 814 und ist eine Weiterentwicklung der 0-Serie. Als Turmpanzer in konventioneller Anordnung ausgeführt, verfügt er über eine 4-Mann-Besatzung. Der Kommandant befindet sich rechts im Turm, unter ihm zu seinen Füßen sitzt der Richtschütze, auf der anderen Seite der Bordkanone und somit links der Ladeschütze. Die Wanne beherbergt neben dem Fahrer einen Munitionshalter für die Hauptwaffe sowie eine ABC-Schutz- und Belüftungsanlage, die durch das Ansaugen von Außenluft über Filter einen Überdruck erzeugt. Gegen Feuer besitzt ausschließlich der Triebwerksraum eine Brandunterdrückungsanlage. Das Löschmittel ist Halon. Die vier Löschmittelbehälter befinden sich beim Fahrer. Zwei der Behälter lösen automatisch aus, zwei weitere können manuell ausgelöst werden., Durch den Aufbau eines Unterwasserfahrschachtes und der Tauchhydraulik können Gewässer bis zu einer maximalen Tiefe von vier Metern durchfahren werden. Dabei werden alle Luken bis auf die des Kommandanten verschlossen. Die Tauchhydraulik schließt dabei Be- und Entlüftungen am Motor und öffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Über diese saugt der Motor beim Waten, Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft über die Kommandantenluke mit aufgesetzten Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstützt den Fahrer beim Durchfahren. Gleichzeitig dient der Schacht bei einer Havarie als Notausstieg. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfügt der Leopard über zwei Lenzpumpen., Der Panzer ist voll nachtkampf- und eingeschränkt allwetterfähig. Es besteht die Möglichkeit zum Einbau eines Restlichtverstärkers für Fahrer und Ladeschütze. Dabei wird ein Winkelspiegel entfernt., Panzerung., Die Wanne besteht aus geschweißtem Panzerstahl und wird durch eine querlaufende Trennwand in Kampf- und Triebwerkraum getrennt. Die Bugpanzerung bet: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Kampfpanzer, Kettenfahrzeug, Bundeswehr, Krauss-Maffei Wegmann, Museumsbestand, Rheinmetall, Leopard 1, Entwicklungsgeschichte, Prototypen, technische Merkmale

turns-00007.parquet:41091

eafd8e4a614e05528ca6f2eb
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1487 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Division (United States Army), Gegründet 1917, Militärischer Verband im Ersten Weltkrieg (Vereinigte Staaten), Militärischer Verband im Irakkrieg, Militärischer Verband im Vietnamkrieg, Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Vereinigte Staaten), Vereinigte Staaten im Kalten Krieg], Die 4thInfantry Division () ist ein Großverband der United States Army. Das Hauptquartier der rund 16.000Mann starken Division befindet sich in Fort Carson im US-Bundesstaat Colorado. Das Motto des Verbandes lautet "Steadfast and Loyal" („standhaft und treu“). Sie wurde seit ihrer Aufstellung 1917 bei fast allen militärischen Konflikten der Vereinigten Staaten eingesetzt. Sie wurde 2004 umstrukturiert zu einer Panzerdivision mit einer eigenen Heeresfliegerbrigade., Die 4.US-Infanteriedivision war oft ein Experimentalverband für neue Einsatzkonzepte und Verbandsstrukturen. So war sie als eine der ersten Infanteriedivisionen der US Army motorisiert, erprobte als erster Verband das Gefecht der verbundenen Waffen und wurde als erste komplett digitalisiert. Sie war auch einer der ersten Verbände der US Army, bei denen die Heeresreform von 1997 mit dem Konzept einer standardisierten modularen Brigadestruktur ("Brigade Combat Teams", „Kampfbrigaden“) vollständig umgesetzt wurde., Für die Division sind zwei Spitznamen gebräuchlich: "Iron Horse", zu deutsch „Dampfross“, und "Ivy Division", deutsch „Efeudivision“. Dieser Spitzname und das Abzeichen der Division leiten sich aus einem mehrfachen Wortspiel ab, da die römische Schreibweise der Divisionskardinalzahl „IV“ im Englischen homonym zum Wort "ivy" (, englisch für Efeu) ausgesprochen wird. Diese Anspielung auf die Zahl „Vier“ und das Efeublatt finden sich im Wappen der Division wieder, in dem ein stilisiertes Kreuz mit vier Efeublättern dargestellt ist., In einer weiteren Doppelbedeutung wird durch die Pflanzensymbolik des Efeus im Abzeichen das Motto der Division (Beständigkeit und Treue) wiederholt., Geschichte., Aufstellung., Die 4.US-Infanteriedivision wurde nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg im Zuge der Aufrüstung am 10.Dezember 1917 in Camp Greene, North Carolina, als Karree-Division unter dem Kommando von Major General George H.Cameron komplett neu aufgestellt., Dabei wurde nicht auf bereits vorhandene Einheiten zurückgegriffen. Die Division umfasste etwa 32.000 Mann und setzte sich zu Beginn aus folgenden Verbänden zusammen:, Erster Weltkrieg., Die Division wurde Anfang Juni 1918 im Rahmen des amerikanischen Expeditionskorps ("American Expeditionary Forces") unter General John J.Pershing nach Frankreich verlegt, dort zunächst aufgeteilt und verschiedenen französischen Infanteriedivisionen zugeordnet. Während der Gegenoffensive aus dem Wald von Villers-Cotterêts (ab 18. Juli 1918) wurden die aufgeteilten Brigaden der Division bei der französischen 6. Armee im Raum La Ferté-Milon und am Clignon-Abschnitt als Reserve eingesetzt., St. Mihiel-Offensive., Die Vereinigten Staaten setzten anschließend durch, dass ihre Streitkräfte eigenständig neben denen der europäischen Alliierten, Frankreich und dem Vereinigten Königreich operieren durften. Im August 1918 wurde die Division wieder als eigenständiger Verband zusammengefasst und der neu aufgestellten 1.US-Armee unterstellt. Am 12.September 1918 hatte der Verband seinen ersten Kampfeinsatz in der Schlacht von St.Mihiel. Die 4.Division unter Generalmajor John L. Hines bildete als Teil des V.US-Korps im Rahmen einer Zangenoperation die linke Zange und sollte das östlich gelegene IV.US-Korps im Rücken der deutschen Stellungen treffen. Durch diese Bewegung sollten die Deutschen im Raum St.Mihiel eingekesselt werden. Der Angriff begann am 15.September, als die 8.Infanteriebrigade Manheulles einnahm. Die deutschen Einheiten konnten ihren Frontvorsprung nicht halten und es gelang den amerikanischen Verbänden, in dieser Schlacht den gegnerischen Frontvorsprung zugunsten der Entente zu begradigen., Maas-Argonnen-Offensive., Am 26.September 1918 begann die letzte große Schlacht des Ersten Weltkrieges, die Maas-Argonnen-Offensive. Ziel der Alliierten war die Eroberung der Stadt Sedan an der Maas, weil sich dort mehrere für die deutschen Truppen lebensnotwendige Versorgungslinien trafen., Im Schutz der Dunkelheit konnten die amerikanischen Korps am 26.September unbemerkt ihre Bereitstellungsräume für den Angriff im Raum St.Mihiel einnehmen. Das III.US-Korps einschließlich der 4.US-Infanteriedivision hielt die rechte östliche Flanke des Frontabschnitts, links daneben ging das V.US-Korps in Stellung. Innerhalb des Abschnitts des III. Korps nahm die 33.US-Infanteriedivision den rechten, die 80.US-Infanteriedivision den zentralen und die 4.US-Infanteriedivision mit der 79.US-Infanteriedivision des V.Korps an ihrer Seite den linken Sektor ein. Der Angriff führte durch ein schmales Tal; die 7.Brigade durchquerte es zügig und erreichte um neun Uhr die äußerste Verteidigungslinie von Cuisy. Trotz des entschlossenen Widerstands der deutschen Truppen konnten diese den Ort nicht halten. Am Ende des Tages verlegte die 4.Division ihr Hauptquartier nach Cuisy., Die Schlacht dauerte vom 27.September bis zum 3.Oktober an, ohne dass der Verband nennenswerte weitere Fronteinbrüche erzielte, während das von Trommelfeuer zerfurchte Gebiet das Heranführen von Nachschub und Truppen zunehmend erschwerte. Die zweite Phase der Schlacht zielte in Richtung Brieulles und begann, als die vordersten Truppen ausreichend versorgt werden konnten. Am 4.Oktober verließ die 8.Brigade ihre Schützengräben und griff im dichten Nebel an. Als sich dieser legte, nahmen die deutschen Truppen sie von drei Seiten ins Kreuzfeuer. Trotz schwerer Verluste konnte sich die Brigade in Bois de Fays festsetzen. In den nächsten vier Tagen erlitt die Division weitere hohe Verluste durch schweren Artillerie- und Gasbeschuss. Die 8.Brigade wurde zurückgezogen und durch die 7.Brigade ersetzt. Am 9.Oktober setzte der Verband den Angriff auf Befehl Pershings fort und konnte bis zum 12.Oktober das Gebiet um Bois de Foret einnehmen und sichern. Am 13.Oktober wurde die Division von der 3.US-Infanteriedivision abgelöst und bis zum 19.Oktober von der Front zurückgezogen., Am 10.Oktober wurde Generalmajor George H.Cameron von Generalmajor John L.Hines als Interimskommandeur des III.Korps abgelöst. Cameron übernahm wieder das Kommando über die 4.US-Infanteriedivision. Die Division wurde der 2.US-Armee unterstellt und in Lucey stationiert. Am 22.Oktober übernahm Cameron ein neues Kommando in den Vereinigten Staaten und wurde zwischenzeitlich durch den Kommandeur der 7.Brigade, Brigadier General Benjamin A.Poore ersetzt. Am 31.Oktober 1918 übernahm dann Generalmajor Mark L.Hersey das Kommando., Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands am 11.November 1918 war die 4.US-Infanteriedivision der einzige US-Verband, der sowohl im britischen als auch im französischen Frontabschnitt zum Einsatz gekommen war. Die Verluste der Division betrugen 2611Tote und 9895Verwundete., Besatzungszeit in Deutschland und Demobilisierung., Das Deutsche Reich musste sein Militär aus allen Gebieten westlich des Rheins abziehen und amerikanische Truppen besetzten das Zentrum dieser Gebiete bis zum Brückenkopf Koblenz. Die "Ivy Division" legte in einem 15-tägigen Eilmarsch 330Meilen (etwa 531 km) zurück, begab sich auf deutsches Territorium und richtete ihr Hauptquartier in Bad Bertrich ein. Dort fungierte sie als Besatzungsmacht und wurde im April 1919 ins nördliche Rheinland verlegt. Im Juli 1919 kehrte sie zurück nach Frankreich, um am 13.Juli zurück in die Vereinigten Staaten eingeschifft zu werden. Sie wurde in Fort Lewis im US-Bundesstaat Washington stationiert, bis sie am 20.September 1921 im Rahmen des "Reorganization Act" von 1920 demobilisiert wurde., Neuaufstellung und Zweiter Weltkrieg., Am 1.Juni 1940 wurde die 4.US-Infanteriedivision in Fort Benning im US-Bundesstaat Georgia unter dem Kommando von Major General Walter E.Prosser als Triangulare Division (drei Infanterieregimenter anstatt vier) neu aufgestellt. Am 1.August wurde sie gemäß dem "Table of Organization and Equipment" (deutsch: „Stärke- und Ausrüstungsnachweisung“) des Kriegsministeriums zu einer motorisierten Infanteriedivision umgewidmet, entsprechend reorganisiert und gemeinsam mit der ebenfalls umorganisierten 2.US-Panzerdivision (ehemals 2.US-Kavalleriedivision) dem I.US-Panzerkorps unterstellt. Nach dem Abschluss dieser Umstrukturierung wurde sie in Dry Prong im US-Bundesstaat Louisiana stationiert, wo sie mit intensiven Ausbildungsmaßnahmen begann und die neue taktische Ausrichtung verinnerlichte., In den 1930er-Jahren waren im Kriegsministerium neue Theorien des kombinierten Kampfes verschiedener Waffengattungen (Gefecht der verbundenen Waffen) entwickelt worden. In der Zeit von 1941 bis 1943 diente die "Ivy Division" an verschiedenen Standorten als Experimentalverband, um diese Theorien in zahlreichen Manövern und unterschiedlichen militärischen Großverbandsstrukturen zu erproben und so die Grundlagen einer modernen Gefechtsführung mit verbundenen Waffen in der Praxis zu entwickeln. Im September wurde sie nach Camp Gordon Johnson in Carabelle, Florida, verlegt, um dort amphibische Landungen zu üben. Die nun motorisierte 4.US-Infanteriedivision setzte sich aus folgenden Verbänden zusammen:, Landung in der Normandie., Am 18.Januar 1944 wurde die Division nach Großbritannien verlegt, um sich auf die geplante "Operation Overlord"– die Landung der Alliierten in der Normandie– vorzubereiten., Obwohl der Küstenabschnitt schwieriges Gelände bot, hatte sich das alliierte Oberkommando für eine Landung in der Normandie entschieden, weil der Atlantikwall dort lange nicht so stark ausgebaut war wie im Gebiet um Calais und man davon ausging, dass das militärische Überraschungsmoment dort am größten sein würde. Aufgrund der Truppenkonzentrationen der Wehrmacht glaubte man auf alliierter Seite, dass die Deutschen eher mit einer Landung an der engsten Stelle zwischen England und Frankreich rechneten., Am 6.Juni 1944 ging die Division unter Major General Raymond Barton im Rahmen des VII. Korps während der größten amphibischen Landungsoperation aller Zeiten in ihrem Abschnitt "Utah Beach" an Land. Die erste Welle erreichte jedoch 1800 Meter südlich des geplanten Landeabschnitts das Ufer. Dies war die Folge einer starken seitlichen Strömung, welche die Landungsboote nach Süden abdrängte. Da die Küstenlinie infolge des vorangegangenen Beschusses von Rauchwolken verdeckt war, fehlten den Besatzungen Orientierungspunkte für eine Kurskorrektur., Trotz der Landung an einem nicht dafür vorgesehenen Küstenabschnitt trat bei den angelandeten Truppen nur wenig Verwirrung ein. Allerdings ließen s: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
1. Division
2. United States Army
3. Gegründet 1917
4. Erster Weltkrieg
5. Irakkrieg
6. Vietnamkrieg
7. Zweiter Weltkrieg
8. Kalter Krieg
9. Fort Carson
10. Dampfross

turns-00007.parquet:41092

149bb43a7efa90ac7d81db4f
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1584 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Aphoristiker, Autor, Engländer, Erbauungsliteratur, Geboren 1592, Gestorben 1644, Literatur (17. Jahrhundert), Literatur (Englisch), Mann], Francis Quarles (* 8. Mai 1592 in Romford, England; † 8. September 1644 vermutlich in London) war ein englischer Dichter und Emblematiker. Gemessen an der Auflagenzahl seiner Werke, besonders der beiden beliebtesten, des Gedichtbandes "Emblemes" und der Aphorismensammlung "Enchyridion", gilt er seinem Biographen Karl Josef Höltgen zufolge als der „populärste englische Dichter des 17. Jahrhunderts“. Die Zeit seines Wirkens fällt größtenteils in die politisch und religiös unruhige Regierungszeit Karls I., mit dessen Politik und den daraus erwachsenden gesellschaftlichen Konsequenzen Quarles sich in seinen Werken kritisch auseinandersetzte., Sein Werk umfasst verschiedene literarische Gattungen, sowohl Dichtung als auch Prosa. Inhaltlich beschäftigte Quarles sich vor allem mit religiösen Themen. Bereits in seinen frühen religiösen Dichtungen verwendete er an die antike Mythologie angelehnte Allegorien, um seine theologischen Anliegen auszudrücken. In seinen späteren Werken stellte er politische, gesellschaftliche und religiöse Missstände seiner Zeit oft satirisch dar und rief damit sowohl zur Hinwendung zu Gott als auch zur Überwindung der Spaltung der Gesellschaft auf. Zwar verteidigte er das Gottesgnadentum des Königs und stand somit den Royalisten politisch nahe, trat aber gleichzeitig für die religiösen und sozialen Anliegen der Puritaner ein. Seine Schriften waren daher bei Puritanern und Anhängern der anglikanischen Staatskirche gleichermaßen beliebt., Als „Autor, der gerade die populären Stiltendenzen seiner Zeit in besonders charakteristischer Weise verkörperte“, galt er im Klassizismus und in der aufkommenden Aufklärung als „altmodischer Puritaner“. Für Alexander Pope war er gar der „Prototyp des schlechten Poeten“. Zwar wurden einige seiner Schriften, besonders die als Erbauungsbuch beliebten "Emblemes", noch bis ins 19. Jahrhundert hinein vielfach nachgedruckt und viel gelesen, mit der Ausbreitung des aufgeklärten Gedankenguts in großen Teilen der Gesellschaft und dem sich wandelnden Geschmack gerieten Quarles und seine Werke jedoch in Vergessenheit. Nur einzelne Gedichte wurden in Anthologien aufgenommen., Leben., Familie., Quarles stammte aus einer dem niedrigen Adel zugehörigen Familie. Er wurde als dritter Sohn von insgesamt acht Kindern des Magisters und königlichen Marinebeamten James Quarles († 1599) und dessen Ehefrau Joan, geborene Dalton († 1606), in Romford (heute London Borough of Havering) in der Grafschaft Essex geboren und am 8. Mai 1592 getauft. Seine Mutter besaß ein Gut in Hertfordshire. Sie war eine überzeugte Puritanerin, die 1589 mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, weil sie eine Dienerin ohne die vorgeschriebenen Zeremonien der anglikanischen Staatskirche hatte bestatten lassen., Sein ältester Bruder Robert (1580–1639) erbte den Herrensitz der Mutter, war als Friedensrichter und Parlamentsabgeordneter tätig und wurde um 1607 von König Jakob I. zum Ritter geschlagen. Seine Schwester Priscilla heiratete 1605 Baronet John Dryden, den Onkel des gleichnamigen Dichters, starb aber nicht lange danach. Dryden war ab 1640 Mitglied im Langen Parlament, ebenso wie der Sohn von Quarles’ Patenonkel Sir Francis Barrington, Thomas Barrington, mit dem Quarles zeitlebens ein gutes Verhältnis pflegte., Jugend und erste Schaffensjahre., Ausgestattet mit Legaten aus dem Erbe seiner Eltern studierte der früh verwaiste Francis Quarles von 1605 bis zu seiner Graduierung im Januar 1609 zusammen mit seinem älteren Bruder James am Christ’s College der Universität Cambridge, dessen Lehre von Puritanismus und Ramismus geprägt war. Am 25. Juni 1610 trat er, wiederum zusammen mit James, in Lincoln’s Inn in London ein, wo er zusammen mit anderen Gentlemen eine juristische Ausbildung genoss, vor allem aber kulturelle und literarische Anregungen erhielt. Nach der Hochzeit der Prinzessin Elisabeth Stuart mit Kurfürst FriedrichV. von der Pfalz begleitete er die junge Ehefrau im Frühjahr 1613 im Gefolge des königlichen Gesandten Thomas Howard, 21. Earl of Arundel, nach Heidelberg. Während Arundel eine Reise durch Europa anschloss, kehrte Quarles zusammen mit Robert Sidney und anderen Adligen im Sommer 1613 zurück. Sidney widmete er 1620 sein erstes Buch "A Feast for Wormes". Möglicherweise war er es, der ihn ermutigte eine literarische Laufbahn einzuschlagen. Dafür spricht auch, dass Quarles für seine Versromanze "Argalus and Parthenia" als Vorbild "Arcadia" von Philip Sidney, dem 1586 jung verstorbenen Bruder des Earls von Leicester, wählte., Wie Quarles die folgenden Jahre verbrachte, ist nicht bekannt. Ob er die 1615 erteilte Erlaubnis zu einer weiteren Auslandsreise nutzte, ist unsicher, denn sein Werk erlaubt keine Rückschlüsse auf Reiseerfahrungen., Nachdem Quarles 1617 ein Haus im Londoner Kirchspiel St. Vedast gekauft hatte, heiratete er, inzwischen im Range eines Esquire, am 28. Mai 1618 in St. Andrews in Holborn die noch nicht ganz 17-jährige Ursula Woodgate († 1652). Ab etwa 1621 lebte das Ehepaar in Stapleford, Hertfordshire, wo zwischen 1622 und 1625 drei Kinder getauft wurden. Insgesamt hatten sie achtzehn Kinder, von denen mindestens die Hälfte in der Kindheit starb. Anstatt entsprechend seiner juristischen Ausbildung einem Beruf nachzugehen, lebte Francis Quarles vom Erbe seiner Eltern und den Erträgen seines Landbesitzes und widmete sein Leben seiner Frömmigkeit und der Bildung. In den Jahren nach der Eheschließung veröffentlichte er bis 1626 seine ersten fünf religiösen Dichtungen, Nacherzählungen biblischer Geschichten., Am 22. April 1626 brachte er zusammen mit drei weiteren Geschäftsleuten, darunter William Luckyn (1594–1658/60), wie er Mitglied von Lincoln’s Inn, im Oberhaus einen Gesetzentwurf für ein Patent für eine neue Methode der Salpetergewinnung ein, mit dem der Aufbau gewinnträchtiger Salpeterfabriken ermöglicht werden sollte. Zwar scheiterte dieses Vorhaben, doch schloss Quarles etwa zur selben Zeit Bekanntschaft mit James Ussher, dem gelehrten Primas der protestantischen Kirche von Irland. Er trat als Sekretär in dessen Dienste und begleitete ihn mit seiner Familie nach Irland. Dabei profitierte er von Usshers umfassender Gelehrsamkeit und übernahm von ihm auch die Praxis der geistlichen Meditation, die für seine späteren Werke entscheidend wurde. In Dublin erschien 1629 die in Verse gebrachte Romanze "Argalus and Parthenia", die im Gewande einer abenteuerlichen Geschichte den Sieg der Liebe und Treue über den Tod feierte. Gewidmet war das Werk Henry Rich, 1. Earl of Holland. Die von dem einflussreichen königlichen Günstling erhoffte Unterstützung blieb jedoch aus., Erfolge und politische Wirren., Um 1630 kehrte Quarles mit seiner Familie nach England zurück und lebte zunächst an wechselnden Orten. Zwei 1630 und 1633 geborene Kinder sind in St Dunstan-in-the-West in London im Taufregister eingetragen. Offensichtlich litt Quarles unter finanziellen Schwierigkeiten, wie eine Petition an den König 1631 erahnen lässt. Diese und die Widmung der "Divine Poems", einer Gesamtausgabe seiner geistlichen Dichtungen, an den König brachten ihm möglicherweise die Anwartschaft auf Einnahmen auf den Tabakimport nach Irland ein, wobei unklar ist, ob er die Pfründe wirklich bekam., Spätestens 1633 ließ er sich mit seiner Familie in Roxwell in Essex nieder als Nachbar oder möglicherweise Mieter im Hause seines Geschäftsfreundes Baronet William Luckyn, der 1637/38 Sheriff von Essex war. Dort freundete er sich mit den Dichtern Phineas Fletcher und Edward Benlowes (auch "Bendlowes", 1603–1676) an. Im Register der Kirche von Roxwell sind zwischen 1633 und 1638 die Taufe von vier und die Beerdigung von zwei Kindern verzeichnet., 1629 hatte König Karl I. das Parlament aufgelöst und regierte als absoluter Herrscher mit Unterstützung seiner Berater Thomas Wentworth, 1. Earl of Strafford, und William Laud, dem Bischof von London. Laud versuchte, in der anglikanischen Kirche eine strenge Hierarchie durchzusetzen und eine dem Katholizismus angenäherte einheitliche Liturgie einzuführen. Erstmals seit der Reformation wurden in England wieder Kirchen gebaut und bestehende Kirchen mit neuer Ausstattung versehen. Sowohl die einflussreichen Puritaner als auch die presbyterianische Kirche von Schottland lehnten Lauds Kirchenpolitik ab. Auch Quarles äußerte in seinen "Divine Fancies" von 1632 Kritik daran. Mit diesem Werk machte er sich einen Namen als Epigramm-Dichter. Offener gegen die Missstände in Land und Kirche sprach er sich in den um diese Zeit verfassten zehn Eklogen der "Shepheards Oracles" aus, in denen er die Schäferdichtung allegorisch und satirisch für politisch-kirchliche Zeitkritik verwendete. Die "Shepheards Oracles" wurden jedoch erst 1646, zwei Jahre nach seinem Tod, von dem Verleger John Marriot herausgegeben. Darin befürwortete Quarles ganz im Sinne von Ussher eine Kirchenreform, die einen Mittelweg zwischen hochkirchlichem Absolutismus und radikal sozialrevolutionärem Puritanismus nach frühchristlichem Vorbild darstellt., In Roxwell verfasste Quarles mit "Emblemes" das Werk, das seinen dauernden Ruhm begründete. Das Buch erschien 1635 in erster Auflage. Den großen Erfolg dieses mit emblematischen Bildern versehenen Gedichtbandes setzte er 1638 mit "Hieroglyphics of the Life of Man" fort. Dieser schmale Band war „Mary, Countess of Dorset“ (1585–1645) gewidmet, der Ehefrau von Edward Sackville, 4. Earl of Dorset, Kammerherr der Königin Henrietta Maria, und Gouvernante der königlichen Kinder. In seiner Widmung dankte Quarles ihr für ihre großherzige Unterstützung., Wirtschaftliche Probleme., Zwischen der Beerdigung des dreijährigen Sohns Edward in Roxwell am 26. Mai 1638 und der Taufe eines weiteren Sohns in Terling am 13. Januar 1640 verließ er mit seiner Familie Roxwell und zog nach Terling bei Chelmsford in Essex, wo die beiden jüngsten Kinder getauft wurden. Die dortige Gemeinde war auch nach Vertreibung zweier Pastoren nach Neuengland durch Lauds Kirchenpolitik dem Puritanismus treu geblieben, und der neue Pastor John Stalham entwickelte sich unter ihrem Einfluss zum Anhänger Oliver Cromwells. In der Umgebung führte der Zorn über die Auflösung des Kurzen Parlaments 1640 zur Zerstörung von als „papistisch“ angesehenen Büchern, darunter auch das "Book of Common Prayer", von liturgischen Gewändern und den von Laud eingeführten Kircheneinbauten wie etwa Altarschranken. Quarles teilte zwar die Frömmigkeit der Puritaner, lehnte aber jede Auflehnung gegen die Obrigkeit ab. In Terling verfasste er 1639 die Aphorismensammlung "Enchyridion", die er Usshers Tochter zur Hochzeit widmete. Auch dieses Werk erfreute sich großer Beliebtheit sowohl bei Puritanern als auch bei Royalisten., Mit dem Druck e: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Aphoristiker, Autor, Engländer, Erbauungsliteratur, Geboren 1592, Gestorben 1644, Literatur (17. Jahrhundert), Literatur (Englisch), Mann, Francis Quarles

turns-00007.parquet:41093

66946ec827ccbd975b241e91
turn 1/2gpt-3.5-turbo-0613EnglishNigeria357 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Advantages of management information system 
ASSISTANT
1. Efficient decision-making: A well-developed management information system provides accurate and relevant data to managers, enabling them to make informed decisions quickly and effectively. This can lead to increased efficiency and productivity within the organization.

2. Streamlined processes: By automating routine tasks and providing real-time data, a management information system can help streamline business processes. This can result in time and cost savings, as well as improved accuracy and consistency in operations.

3. Improved communication and collaboration: A management information system promotes better communication and collaboration among different departments and levels of the organization. Employees can easily access and share information, leading to increased cooperation and teamwork.

4. Enhanced data security: Implementing a management information system can help protect sensitive information and prevent unauthorized access. It allows for the implementation of security measures such as user authentication, encryption, and regular data backups.

5. Increased competitiveness: A well-designed management information system can provide organizations with a competitive edge. It allows businesses to monitor market trends, analyze customer behavior, and identify opportunities for growth and improvement.

6. Improved customer service: By tracking customer interactions, preferences, and purchase history, a management information system can help organizations understand their customers better and provide personalized and targeted services. This can lead to increased customer satisfaction and loyalty.

7. Better resource allocation: A management information system can provide insights into resource utilization, helping organizations allocate their resources effectively. This can result in reduced waste, improved efficiency, and cost savings.

8. Enhanced performance monitoring: A management information system enables organizations to track and measure key performance indicators (KPIs) in real-time. This allows managers to identify areas of improvement, set performance targets, and monitor progress towards goals.

9. Improved strategic planning: By providing accurate and up-to-date data, a management information system can support strategic planning and decision-making. It enables organizations to analyze trends, forecast future scenarios, and develop effective strategies to achieve long-term goals.

10. Increased organizational transparency: A management information system promotes transparency within the organization by providing access to information and data across different levels. This can foster trust, accountability, and a culture of openness within the organization.

turns-00007.parquet:41094

232ce67ac1991f0d0e38fcc8
turn 2/2gpt-3.5-turbo-0613EnglishNigeria391 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Disadvantages of management information system
ASSISTANT
1. Implementation cost: Implementing a management information system can be costly, especially for small and medium-sized businesses. It requires significant investment in hardware, software, infrastructure, training, and ongoing maintenance.

2. Complexity: Developing and maintaining a management information system can be complex and time-consuming. It requires expertise in database management, software development, data analysis, and information security.

3. Resistance to change: Employees may resist the implementation of a management information system due to fear of job loss, lack of understanding, or reluctance to adopt new technologies. This can lead to resistance and hinder the successful implementation and utilization of the system.

4. Data quality issues: A management information system is only as good as the data it contains. If the data input is inaccurate, incomplete, or outdated, it can lead to incorrect decisions and poor business outcomes. Ensuring data accuracy and quality requires ongoing data validation and maintenance.

5. Information overload: With the abundance of data available through a management information system, there is a risk of information overload. Managers may become overwhelmed by the sheer volume of data and struggle to identify and prioritize the most critical information.

6. Security risks: Implementing a management information system introduces new security risks. There is a potential for data breaches, unauthorized access, and the loss of sensitive information. Organizations need to implement robust security measures and protocols to mitigate these risks.

7. Training and skill requirements: Effective utilization of a management information system requires employees to have the necessary training and skills. The organization may need to invest in training programs to equip employees with the knowledge and skills to use the system effectively.

8. System downtime: If a management information system experiences technical issues or downtime, it can disrupt business operations and lead to loss of productivity. Organizations need to have contingency plans in place to minimize the impact of system failures.

9. Dependency on technology: Organizations become heavily reliant on technology when implementing a management information system. If there are technical issues or failures, it can severely disrupt business operations and decision-making processes.

10. Lack of flexibility: Once a management information system is implemented, it may be challenging to modify or adapt it to changing business needs or technological advancements. Organizations need to consider scalability and flexibility when choosing and implementing a system to ensure long-term usability.

turns-00007.parquet:41095

c34f629531701bac9550b949
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1500 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Konflikt 1918, Konflikt 1919, Novemberrevolution, Politik (Weimarer Republik), Politik 1918, Politik 1919, Revolution (20. Jahrhundert), Verfassungsgeschichte (Deutschland)], Die Novemberrevolution von 1918/19 führte in der Endphase des Ersten Weltkriegs zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich und zu dessen Umwandlung in eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik., Die tieferen Ursachen der Revolution lagen in den extremen Belastungen durch den mehr als vier Jahre währenden Krieg, im allgemeinen Schock über die Niederlage des deutschen Kaiserreichs, in dessen vordemokratischen Strukturen und sozialen Spannungen sowie in der Politik seiner reformunwilligen Eliten. Ihr unmittelbarer Auslöser aber war der Flottenbefehl der Seekriegsleitung vom 24.Oktober 1918. Er sah vor, die deutsche Hochseeflotte trotz der bereits feststehenden Kriegsniederlage Deutschlands in eine letzte Schlacht gegen die britische Royal Navy zu entsenden. Gegen diesen militärisch sinnlosen und den Friedensbemühungen der Reichsleitung zuwiderlaufenden Plan richtete sich die Meuterei einiger Schiffsbesatzungen, die in den Kieler Matrosenaufstand mündete. Dieser wiederum entwickelte sich innerhalb weniger Tage zur Revolution, die ganz Deutschland erfasste. Sie führte am 9.November 1918 in Berlin zur Ausrufung der Republik und zur Machtübernahme der Mehrheitssozialisten unter Friedrich Ebert. Wenig später folgten die Abdankungen Kaiser WilhelmsII. und aller anderen Bundesfürsten., Der Rat der Volksbeauftragten, die provisorische Revolutionsregierung, schrieb Wahlen zu einer verfassunggebenden Nationalversammlung aus, die am 19. Januar 1919 stattfanden und für die erstmals auch das Frauenwahlrecht galt. Die in Weimar tagende Nationalversammlung verabschiedete am 11. August 1919 die neue, demokratische Reichsverfassung, mit der die Revolution formell ihren Abschluss fand., Über die Parlamentarisierung hinausgehende, von rätedemokratischen Vorstellungen geleitete Ziele des linken Flügels der Revolutionäre scheiterten unter anderem am Widerstand der SPD-Führung. Aus Furcht vor einem Bürgerkrieg wollte sie in Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Parteien die alten kaiserlichen Eliten nicht vollständig entmachten, sondern sie mit den neuen demokratischen Verhältnissen versöhnen. Dazu ging sie ein Bündnis mit der Obersten Heeresleitung (OHL) ein und ließ im Januar 1919 den sogenannten Spartakusaufstand gewaltsam niederschlagen, unter anderem mit Hilfe irregulärer, rechtsgerichteter Freikorpstruppen. In gleicher Weise ging die provisorische Regierung gegen weitere rätedemokratische Versuche vor, etwa gegen die Münchner Räterepublik., Bei den Kämpfen in Berlin und München kamen zwischen November 1918 und Mai 1919 mindestens 2400 Menschen ums Leben., Vorgeschichte., Kaiserreich und Sozialdemokratie., Die bürgerliche Märzrevolution von 1848/49 war vor allem an dem Problem gescheitert, nationale Einigung und Demokratisierung Deutschlands zugleich erreichen zu müssen. Nachdem die staatliche Einheit in Form der Kleindeutschen Lösung unter preußischer Führung 1871 doch noch zustande gekommen war, arrangierten sich weite Teile des Bürgertums mit dem Obrigkeitsstaat und neigten verstärkt nationalistischen Ideen zu., Das neu gegründete Deutsche Reich war eine konstitutionelle Monarchie. Für den Reichstag galt das allgemeine, gleiche und geheime Männerwahlrecht, aber sein Einfluss auf die Politik war begrenzt. Gesetze konnten nur mit Zustimmung des Bundesrates in Kraft treten, und dieser konnte ihn jederzeit auflösen und Neuwahlen anberaumen. Die einzige weitere wichtige Befugnis des Reichstags war die Bewilligung des Staatshaushalts. Über dessen größten Posten, den Militäretat, durfte er aber im Rahmen des sogenannten Septennats nur pauschal und für eine Gesamtperiode von sieben Jahren abstimmen. Auch die Reichsleitung, das heißt: der Reichskanzler und die seiner Direktive unterstellten Staatssekretäre, war nicht ihm, sondern allein dem Kaiser verantwortlich., Im Reichstag waren von Beginn an auch Sozialdemokraten vertreten, deren Parteien sich 1875 zur SPD zusammenschlossen. Als einzige politische Partei im Deutschen Kaiserreich trat diese offen für eine republikanische Staatsform ein. Reichskanzler Otto von Bismarck ließ sie daher von 1878 bis zu seiner Entlassung 1890 auf der Grundlage der Sozialistengesetze verfolgen. Dennoch konnten die Sozialdemokraten ihren Stimmenanteil bei fast jeder Wahl steigern. Seit der Reichstagswahl 1912, in der sie 28 Prozent der Stimmen erhielten, stellten sie mit 110 Abgeordneten die stärkste Fraktion., In den 43 Jahren von der Reichsgründung bis zum Ersten Weltkrieg nahm die SPD nicht nur an Bedeutung zu, sondern veränderte auch ihren Charakter. In dem seit 1898 geführten Revisionismusstreit wollten die so genannten Revisionisten das Ziel der Revolution aus dem Parteiprogramm streichen. Sie traten stattdessen für soziale Reformen auf der Basis der bestehenden Wirtschaftsordnung ein. Dagegen setzte sich die am Marxismus orientierte Parteimehrheit noch einmal durch. Doch die weiterhin revolutionäre Rhetorik verdeckte nur mühsam, dass die SPD seit der Aufhebung der Sozialistengesetze 1890 praktisch reformistisch geworden war. Die lange als „Reichsfeinde“ und „vaterlandslose Gesellen“ diffamierten Sozialdemokraten verstanden sich als deutsche Patrioten. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde offensichtlich, dass die SPD zu einem integralen –wenn auch oppositionellen– Bestandteil des Kaiserreichs geworden war., Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten., Um 1900 galt die deutsche Sozialdemokratie als stärkste Kraft der internationalen Arbeiterbewegung. Auf den gesamteuropäischen Kongressen der Zweiten Sozialistischen Internationale hatte die SPD stets Resolutionen zugestimmt, die ein gemeinsames Handeln der Sozialisten im Falle eines Kriegs vorsahen. Wie auch andere sozialistische Parteien in Europa organisierte sie 1914 noch während der Julikrise, die auf das Attentat von Sarajevo folgte, große Antikriegsdemonstrationen. In einer Rede in Frankfurt am Main rief Rosa Luxemburg, die Wortführerin der Parteilinken, im Namen der gesamten SPD zu Kriegs- und Gehorsamsverweigerung auf. Sie wurde deshalb 1915 zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Reichsregierung plante, die Parteiführer sofort nach Beginn der Kampfhandlungen zu verhaften. Friedrich Ebert, seit 1913 einer der beiden SPD-Vorsitzenden, reiste zusammen mit Otto Braun nach Zürich, um die Parteigelder vor dem Zugriff des Staates in Sicherheit zu bringen., Als jedoch am 1. August 1914 die deutsche Kriegserklärung an das zaristische Russland erfolgte, das als Hort der Reaktion galt, ließ sich die Mehrheit der SPD-Parteizeitungen von der allgemeinen Kriegsbegeisterung anstecken. Ihre Berichterstattung wurde von der Parteiführung zwar scharf kritisiert, die Redakteure glaubten in den ersten Augusttagen jedoch, der Linie des 1913 verstorbenen SPD-Vorsitzenden August Bebel zu folgen. Er hatte 1904 im Reichstag gesagt, die SPD werde sich an der bewaffneten Verteidigung Deutschlands im Falle eines ausländischen Angriffskriegs beteiligen. 1907 hatte er auf dem Essener Parteitag bekräftigt, er selbst werde dazu noch „die Flinte auf den Buckel nehmen“, wenn es gegen Russland, den „Feind aller Kultur und aller Unterdrückten“ gehe., Angesichts der kriegsbereiten Stimmung in der Bevölkerung, die an einen Angriff durch die Entente-Mächte glaubte, fürchteten viele SPD-Abgeordnete, sich durch konsequenten Pazifismus ihren Wählern zu entfremden. Darüber hinaus drohte ein von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg für den Kriegsfall geplantes Parteiverbot. Andererseits nutzte der Reichskanzler die antizaristische Haltung der SPD geschickt, um ihre Zustimmung zum Krieg zu erreichen., Parteiführung und Reichstagsfraktion waren in ihrer Haltung zum Krieg gespalten: Mit Friedrich Ebert bejahten 96 Abgeordnete eine Zustimmung zu den von der Reichsregierung geforderten Kriegskrediten. 14 Parlamentarier, an der Spitze der zweite Vorsitzende Hugo Haase, sprachen sich dagegen aus, stimmten aber wegen der Fraktionsdisziplin dennoch dafür. So bewilligte die gesamte SPD-Fraktion am 4. August die Kriegskredite. Zwei Tage zuvor hatten die Freien Gewerkschaften bereits einen Streik- und Lohnverzicht für die Kriegszeit beschlossen. Mit dem Gewerkschafts- und dem Parteibeschluss wurde die volle Mobilisierung des deutschen Heeres möglich. Haase begründete den von ihm abgelehnten Beschluss im Reichstag mit den Worten: "Wir lassen das Vaterland in der Stunde der Gefahr nicht im Stich!". Der Kaiser begrüßte den so genannten Burgfrieden der deutschen Innenpolitik am Ende seiner Thronrede mit dem berühmt gewordenen Satz: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!", Auch Karl Liebknecht, der später zu einer Symbolfigur der entschiedenen Kriegsgegner wurde, beugte sich anfangs der Parteiräson: Er blieb der Abstimmung fern, um nicht gegen die eigene Fraktion stimmen zu müssen. Wenige Tage darauf trat er jedoch in die Gruppe Internationale ein, die Rosa Luxemburg am 5. August 1914 mit sechs weiteren Parteilinken gegründet hatte und die an den Vorkriegsbeschlüssen der SPD festhielt. Daraus ging am 1. Januar 1916 der reichsweite Spartakusbund hervor. Am 2. Dezember 1914 stimmte Liebknecht, zunächst als einziger Reichstagsabgeordneter, gegen weitere Kriegskredite. Dieser offene Verstoß gegen die Fraktionsdisziplin galt als Tabubruch und isolierte ihn auch unter denjenigen SPD-Abgeordneten um Haase, die fraktionsintern für eine Ablehnung der Kredite warben. Liebknecht wurde 1915 auf Betreiben der Parteiführung als einziges SPD-Fraktionsmitglied zum Militär eingezogen. Wegen seiner Versuche, die Kriegsgegner zu organisieren, wurde er aus der SPD ausgeschlossen und im Juni 1916 wegen Hochverrats zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Auch Rosa Luxemburg wurde nach vorübergehender Freilassung bis zum Kriegsende inhaftiert., Spaltung der SPD., Je länger der Krieg dauerte und je mehr Opfer er forderte, desto mehr SPD-Mitglieder neigten zu einer Aufkündigung des „Burgfriedens“ von 1914, zumal, da seit 1916 nicht mehr Kaiser und zivile Reichsleitung die Richtlinien der deutschen Politik bestimmten, sondern die –mittlerweile dritte– Oberste Heeresleitung unter den Generälen Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff. Sie regierten faktisch als Militärdiktatoren, wobei Ludendorff die wesentlichen Entscheidungen traf. Sie verfolgten expansionistische und offensive Kriegsziele und unterwarfen auch das zivile Leben ganz den Bedürfnissen der Kriegsführung und -wirtschaft. Für die Arbeiterschaft bedeutete dies unter anderem einen Zwölf-Stunden-Tag bei minimalem Lohn und mangelhafter Versorgung., Nach Ausbruch der russischen Februarrevolution 1917 kam es auch in Deutschland zu ersten organisierten Streiks. Im März und April: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Konflikt 1918, Konflikt 1919, Novemberrevolution, Politik (Weimarer Republik), Politik 1918, Politik 1919, Revolution (20. Jahrhundert), Verfassungsgeschichte (Deutschland), Seekriegsleitung, Kieler Matrosenaufstand

turns-00007.parquet:41096

8ee9e4bc3ca970ee2b72a926
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1417 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Kampfpanzer, Kettenfahrzeug (Bundesheer), Kettenfahrzeug (Schweizer Armee), Kettenfahrzeug der Bundeswehr, Krauss-Maffei Wegmann, Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz)], Der Leopard2 ist ein Kampfpanzer aus deutscher Produktion. Er wird seit 1978 in Serie gebaut und ist der Nachfolger des Leopard 1. In der langen Produktionszeit entstanden diverse optionale Nachrüstmöglichkeiten und Spezifikationen für ausländische Abnehmer. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Varianten des Leopard2. Er wird ganz oder teilweise im Ausland in Lizenz gefertigt. Für den Hersteller Krauss-Maffei Wegmann ist er mit rund 3600 gebauten Exemplaren ein kommerzieller Erfolg. Bis zum Jahr 2008 hat die Bundeswehr ihren Bestand an aktiven Leopard2 von ehemals 2125 Stück im Jahr 1990 auf 328 Stück reduziert. Der Leopard-2-Panzer war ursprünglich als Rückgrat gepanzerter Streitkräfte und zur Abwehr gegnerischer Panzerverbände vorgesehen. In der Folge des Kosovokrieges kam er erstmals bei KFOR zum Einsatz. Die NATO-Länder Dänemark und Kanada setzten den Leopard2 im ISAF-Einsatz in Afghanistan ein sowie die Türkei von 2016 bis 2019 in Nordsyrien., Geschichte., Der Kampfpanzer Leopard2 hat seine Wurzeln in einem bilateralen Rüstungsprojekt zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland.<ref name="Keller/Nolan"></ref> Beide Staaten strebten nach einer Ablösung der Modelle M48 Patton II in der Bundesrepublik und M60 in den USA. Daher wurde im August 1963 die Entwicklung eines einheitlichen Kampfpanzers für die jeweiligen Streitkräfte im Rahmen eines Regierungsübereinkommens beschlossen. Das Projekt mit dem Namen Kampfpanzer70 ("KPz70" beziehungsweise englisch "MBT70") scheiterte jedoch an den sehr hohen Ansprüchen, die an dieses Fahrzeug gestellt wurden: Feuerkampf aus der Bewegung auf bewegtes Ziel, Waffennachführung, automatischer Lader, 20-mm-Sekundärwaffensystem und die Anordnung des Fahrerstandes im Turm waren nur einige der Forderungen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Nach sieben Prototypen und 830 Millionen DM Entwicklungskosten wurde das Programm im Jahre 1969 eingestellt; beide Partner ließen jedoch die Entwicklungsergebnisse des KPz70 in ihre nationalen Panzerprojekte einfließen. Auf US-amerikanischer Seite wurde der M1 Abrams konstruiert, während in Deutschland der Leopard2 entstand., Der eigentliche Beginn der Entwicklung des Leopard2 kann auf das Jahr 1970 zurückgeführt werden– nach der Einstellung des KPz-70-Projektes wurde entschieden, einen neuen, eigenen Kampfpanzer zu bauen; eine Kampfwertsteigerung des Leopard1 wurde abgelehnt (Projektbezeichnung "Vergoldeter Leopard"). Der damalige Verteidigungsminister Helmut Schmidt legte fest, dass der Neubau auf der im Jahr 1968 begonnenen Experimentalentwicklung "Keiler" (Leopard2K) von Krauss-Maffei, Porsche und Wegmann sowie den Baugruppen des gescheiterten Kpz-70-Projektes basieren sollte. Die durch den Ministerialdirektor Eberhardt, Abteilung Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung angeregte Studie "Eber" (Leopard2FK) mit der 152-mm-Kombinationswaffe M81 „Shillelagh“ wurde nicht weiterverfolgt., Erste Prototypen des „Leopard2K“ (Kanone) wurden zwischen 1972 und 1974 zur Erprobung gebaut. Die 16 Fahrgestelle erhielten die Bezeichnung "PT" (PT 1 bis 17, die 12 wurde nicht vergeben) und nutzten das weiterentwickelte Triebwerk des Kampfpanzers70. Die 17 Türme der ersten Generation trugen die Bezeichnung "T1" bis "T17". Die Ähnlichkeit der Turmform zum Leopard1A3 und 1A4 war beabsichtigt, da der Entfernungsmesser EMES12 im Leopard1 nachrüstbar sein musste. Die Panzerung von Wanne und Turm wurde aus Flussstahl gefertigt, PT/T 6 bis 10 sowie PT/T 13 bis 17 verfügten über eine Ausführung aus Panzerstahl. Als Hauptbewaffnung dienten Glattrohrkanonen im Kaliber 105mm und 120mm. Der Turm11 erhielt die scheitellafettierte 20-mm-Maschinenkanone als Sekundärbewaffnung. Ebenfalls in der Erprobung befand sich neben der Drehstabfederung das hydropneumatische Federsystem des KPz70., Im Jahre 1973 folgte der erste Truppenversuch an der Kampftruppenschule2 in Munster mit zwei Prototypen; weitere Erprobungen mit vier zusätzlichen Prototypen folgten im Sommer 1974. Die Klimaerprobungen 1975 auf dem Truppenübungsplatz Shilo/Kanada und in Yuma (Arizona) dienten dazu, die Belastbarkeit zu ermitteln. Weitere fünf Prototypen wurden an den Erprobungsstellen Trier, Meppen und Greding zur System- und Komponentenuntersuchung genutzt. Der Prototyp PT7 wurde an die USA verkauft., Die zweite Generation der Prototypen, die der späteren Serienversion zumindest äußerlich recht nahekommen sollten, waren die Leopard2AV. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Jom-Kippur-Krieg 1973 wurde der Panzerschutz entscheidend verbessert, was zu einer Umgestaltung von Wanne und Turm führte, jedoch auch das Gefechtsgewicht des Panzers weit über die angestrebte MLC50 anhob und daher die MLC60 als neue Obergrenze etablierte. Die bilaterale Studie eines Doppelrohr-Kasemattpanzers, bei der die MLC-50-Grenze eingehalten wurde, war kurzzeitig eine Alternative zur Leopard-2-Entwicklung, konnte sich jedoch nicht durchsetzen., Aufgrund des neuen Schutzkonzeptes und des Wegfalls des Nachrüstens des Leopard1 wurde der Turm14 der ersten Generation zum T14 mod umgebaut. Wegen Vorbehalten gegenüber Laserentfernungsmessern wurde von Leitz mit dem EMES13 ein passiver Entfernungsmesser gebaut, der auf dem Korrelationsprinzip basierte und über eine Basisbreite von 350mm verfügte. Dies erlaubte Wegmann die Konstruktion des "Spitzmaus-Turms". Letztlich führten die Forderung der USA nach einem besseren Schutzkonzept und die zur Verfügung stehende Verbundpanzerung zur eckigen Form des Serienturms. Ein für die elektrische Versorgung des Fahrzeugs bei stillstehendem Triebwerk und zum Vorheizen projektiertes Hilfstriebwerk aus den ersten Prototypen entfiel zugunsten eines größeren Tankvolumens. Erst 30 Jahre später wurde aufgrund der gemachten Erfahrungen während der Einsätze in Krisengebieten die Zusatzstromversorgung realisiert. Ferner wurde unter anderem die Feuerleitanlage (FLA) vereinfacht; die Optiken wurden primärstabilisiert, der Wannenboden minensicherer gestaltet und die Elektronik samt Hydraulik sowie Munition in das Turmheck eingebettet. Die bisher genutzten Nachtsichtgeräte wurden durch ein Wärmebildgerät ersetzt, das allerdings noch nicht zur Verfügung stand. Als Hauptbewaffnung waren Bordkanonen im Kaliber 105mm und 120mm vorgesehen. Die Panzerung bestand aus normalem Stahl, das Beschussfahrzeug wurde in Panzerstahl ausgeführt., Einen weiteren wichtigen Schritt markierte 1976 die Vergleichserprobung des Leopard2AV (PT19/T19) mit 105-mm-Zugrohrkanone und des XM1 (Prototyp des heutigen M1-Kampfpanzers) in den Aberdeen Proving Grounds, Maryland/USA. Hier wurden erstmals die Vor- und Nachteile der beiden Waffensysteme ermittelt, wobei jedoch eine Festlegung der beiden Staaten auf einen gemeinsamen Kampfpanzer von beiden Seiten von vornherein verworfen wurde. Von den 117 aufgestellten Kriterien, von denen 77 bewertet wurden, erfüllte der Leopard2AV 61 und der XM1 48. Zusammengefasst in 17 Bewertungsgruppen wurden hingegen nur sechs vom Leopard2 erfüllt, 16 vom XM1. Bewertet nach dem deutschen System, in dem jedes Kriterium einzeln bewertet und gewertet wurde, war der Leopard2 dem XM1 deutlich überlegen. So fehlten dem XM1 das ABC-Schutzsystem, ein unabhängiges Periskop für den Kommandanten und die Möglichkeit zum Unterwasserfahren. Gemäß der Weisung des damaligen Verteidigungsministers Georg Leber musste jedoch jede Art eines Protestes unterbleiben. Die unterschriebene Absichtserklärung (MoU – "Memorandum of Understanding"), in der die Testbedingungen akzeptiert worden waren, verbot jeglichen Widerspruch. Stattdessen sollten möglichst viele Baugruppen der beiden Panzer identisch sein. Dazu kam es jedoch aufgrund der fortgeschrittenen Entwicklungsphase des deutschen Systems sowie einer unterschiedlichen Auffassung über die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Eigenproduktion nur in Ansätzen. Wesentliche Änderungen auf dem Weg zum Serienfahrzeug waren schließlich der Einbau der 120-mm-Glattrohrkanone sowie die Entscheidung zum Einbau des in Lizenz gefertigten Laserentfernungsmessers der US-amerikanischen Firma Hughes, der gegenüber dem EMES13 günstiger und serienreif war. Für das Wärmebildgerät WBG-X von Zeiss wurde das WBG-Grundgerät (US-Common Modules) von Texas Instruments ausgewählt. Nach dem Abschluss der Tests wurde die mitgebrachte 120-mm-Waffenanlage noch vor Ort in den AV montiert, um die Machbarkeit aufzuzeigen., Die US-Amerikaner lehnten die deutsche Glattrohrkanone zunächst ab und hielten an der 105-mm-Kanone M68 (Variante der britischen Royal Ordnance L7) fest, übernahmen jedoch die deutschen Ketten sowie die Munitionshalterungen. 1985 wurde die 120-mm-Glattrohrkanone dann doch aus US-amerikanischer Lizenzfertigung im M1 – dann als M1A1 bezeichnet – eingebaut. Pläne zum Einbau der amerikanischen Gasturbine in den Leopard wurden durch das Unternehmen Maschinenbau Kiel (MaK) im Jahr 1977 und 1978 an einem Prototyp untersucht, aufgrund des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums jedoch verworfen, weil dazu die Wanne noch einmal hätte geändert werden müssen., Im Jahre 1977 wurde das damalige Unternehmen Krauss-Maffei – die heutige Krauss-Maffei Wegmann – als Generalunternehmer zur Lieferung von 1800 Kampfpanzern Leopard2 bestimmt, 810 Panzer (45 %) entfielen auf das Unternehmen MaK (seit dem Jahr 2000 Rheinmetall Landsysteme), wobei die Panzertürme bei den Firmen Wegmann & Co. in Kassel und Rheinmetall in Düsseldorf gefertigt wurden. Die Produktion sollte in fünf Baulosen erfolgen. Am Projektende waren es jedoch acht Lose mit zusätzlichen 325 Leopard2. In den Varianten A0 bis A4 wurden 2125 Exemplare für die deutschen Streitkräfte produziert. Insgesamt beteiligten sich an der Fertigung 1500 Unternehmen., Im September 1977 wurde bei einer Heeresschau in Köln-Wahn der Leopard2AV erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. Nach drei Vorserienfahrgestellen zu Truppenversuchszwecken wurde der erste in Serie gefertigte Kampfpanzer vom Typ Leopard2 am 25.Oktober 1979 in München der Panzerlehrbrigade9 in Munster übergeben., Die Entwicklungskosten für das Leopard-2-Programm betrugen laut Beschaffungsanweisung 359,4 Millionen Deutsche Mark, jedoch ohne die Weiterentwicklung des Triebwerks aus dem Programm Kampfpanzer70 und die Entwicklung der 120-mm-Glattrohrkanone samt Munition zu berücksichtigen. So stiegen die K: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Kampfpanzer, Kettenfahrzeug, Bundesheer, Schweizer Armee, Bundeswehr, Krauss-Maffei Wegmann, Museumsbestand, Leopard2, Geschichte, Entwicklung

turns-00007.parquet:41097

90736734c2bdc0d99d21d5b8
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1456 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Harmonielehre], Die Musiktheorie bezeichnet musikalische Strukturen, bei denen eine "reine Quarte" () deutlich bevorzugt wird, als Quartenharmonik., Der relativ junge Terminus ist als bewusster Gegensatz zur traditionellen Terzenharmonik konstruiert. Das dem westlichen Ohr vertraute tonale Hören in Dur- und Moll-Akkorden () beherrschte die abendländische Musik zwischen 1600 und 1900 und ist bis heute musikalisch bedeutsam. Darin sind die beiden Intervalle der großen und kleinen Terz () das maßgebliche harmonische Strukturelement., Das zweistimmige Musizieren in Quartparallelen kam in Europa bereits im Mittelalter auf und war eine der frühesten Formen der europäischen Mehrstimmigkeit. Mit dem musikalischen Übergang vom Mittelalter zur Renaissance wurde diese Praxis durch terzbezogene Tonalitäten abgelöst. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts spielen Quartzusammenklänge in vielen zeitgenössischen Musikstilen wieder eine bedeutende Rolle. Die Quartenharmonik beschäftigt sich mit strukturellen Gemeinsamkeiten von Musikstilen, deren Entstehung räumlich und/oder zeitlich zum Teil sehr weit auseinanderliegt und die darum sehr unterschiedlich klingen können., Einführung: Intervalle und Akkordsymbole., Die Harmonik als Teil der Musiktheorie beschäftigt sich mit den Eigenschaften gleichzeitig erklingender Töne. Der Tonhöhenunterschied zweier Töne im Abstand (lateinisch "intervallum") der reinen Quarte beträgt fünf Halbtöne (); der Name Quarte (lateinisch "quartus", vierter) rührt daher, dass bei den meisten gebräuchlichen Tonleitern der vierte Ton diesen Abstand zum Grundton hat ()., Zum leichteren Verständnis sind hier noch einmal die im Text häufig verwendeten Intervalle aufgeführt., Der Begriff Intervall bezeichnet den Tonhöhen-Abstand zwischen zwei nacheinander oder gleichzeitig erklingenden Tönen. Unter einem Komplementärintervall versteht man dabei jenes Intervall, das ein anderes Intervall zu einer Oktave ergänzt: bei einer Terz also eine Sexte. Von einer "Unter-"quart (entsprechend Unterquint, Unterterz usw.) spricht man, wenn der obere Ton eines Intervalls um eine Oktave nach unten versetzt wird. Aus der Quinte C – G wird so zum Beispiel die Unterquart G – C., Bei den im Artikel verwendeten Akkordsymbolen bestimmt der Großbuchstabe den Grundton des aus Prime, großer Terz und Quinte bestehenden Dreiklangs in "Dur". Der Zusatz "m" steht für "Moll": Hier erklingt anstelle der großen eine kleine Terz im Abstand zum Grundton. Danebengestellte Zahlen, mit oder ohne den Zusatz "add", geben zusätzliche Töne im Abstand zum Grundton an: So bezeichnet "C6" oder "Cadd6" die Töne C – E – G – A. "C7" bezeichnet einen C-Dur-Akkord mit zusätzlicher "kleiner" Septime, also die Töne C – E – G – B. Dieser Akkord fungiert in der klassischen tonalen Musik als Dominantseptakkord., Der Zusatz "maj7" (Abkürzung des englischen "major seventh") zeigt die Dreiklangserweiterung mit einer "großen" Septime an. Beide Septimakkorde können zusätzlich mit der "großen" (leitereigenen) None erweitert werden und heißen dann "C7/9" oder "Cmaj7/9". Das Kürzel "sus4" (von englisch "suspended fourth": Quartvorhalt) drückt aus, dass der erwarteten Terz in einem stabilen Dur- oder Molldreiklang eine Quarte vorausgeht. In der modernen Musik hat sich dieser Klang aber so weit verselbstständigt, dass er auch für sich stehen kann und nicht in einen Dreiklang weitergeführt („aufgelöst“) werden muss., Elemente der Quartenharmonik., Kurze Geschichte der Quarte., Die Griechen der Antike nannten das zur Gruppe der wohlklingenden Intervalle der Symphonia gehörende Quartintervall Syllabe (griechisch „Zusammenfassung“) und später Diatessaron (griechisch „durch vier“, „aus vier“). Sie bildet das Rahmenintervall des in der griechischen Musiktheorie wichtigen Tetrachords., Im Mittelalter gehörte die Quarte zuerst zu den "concordantiae", einer als „wohlklingend“ empfundenen Gruppe von Intervallen, zu welcher Prime, Oktave, Quinte und später die Terz gezählt wurden. Seit dem 12. Jahrhundert begriffen Komponisten und Musiktheoretiker sie dann im Falle eines Auftretens zwischen der untersten Stimme und einer Oberstimme als auflösungsbedürftige Dissonanz., Im 13. Jahrhundert stand die Quarte zusammen mit der Quinte in der Mittelposition der "concordantiae mediae", bis sie im 15. Jahrhundert schließlich als echte Dissonanz gehört wurde und damit ganz aus der Gruppe der "concordantiae" ausschied., Die Sicht der modernen Akustik stützt die (aus der griechischen Antike übernommene) mittelalterliche Interpretation insofern, als bei den Intervallen Oktave, Quinte und Quarte in der Tat besonders einfache Schwingungszahlenverhältnisse vorliegen. Bei der Oktave beträgt dieses 1:2, das heißt die Oktave a2 des Kammertons a1 (440 Hz) schwingt mit 880Hz. Bei der Quinte beträgt dieses Verhältnis 2:3 (die Oberquinte e2 des Kammertons schwingt also mit 660Hz); für die sich als Komplementärintervall ergebende Quarte zwischen e2 und a2 (660 und 880Hz) beträgt die Proportion dementsprechend 3:4. Diese Zahlenverhältnisse waren, zum Beispiel durch Experimente am Monochord, grundsätzlich auch schon den antiken und mittelalterlichen Musiktheoretikern vertraut., Bei den folgenden historischen Ausführungen sei auf das sich wandelnde Frequenzverhältnis der Töne untereinander bei der pythagoreischen Stimmung, der mitteltönigen, gleichstufigen und wohltemperierten Stimmung hingewiesen., Im Laufe der europäischen Musikgeschichte wurden bestimmte Intervalle in polyphoner Musik also offenbar zunächst gerade wegen ihrer einfachen akustischen Beziehung bevorzugt. Die Entwicklung zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert ist dann, stark vereinfachend, von folgenden Entwicklungslinien gekennzeichnet:, Die Musik des 20. Jahrhunderts stellte dann ihrerseits das Regelwerk der „klassischen“ europäischen Tonkunst zur Disposition. So wurden neben bewussten Rückgriffen auf das Mittelalter (zum Beispiel bei Erik Satie) auch völlig neuartige Klänge komponiert, die sehr häufig das Intervall der Quarte als Strukturelement einbeziehen., Definition., Der Begriff Quartenharmonik bezeichnet die Bildung harmonischer Strukturen auf der Basis des Intervalls der Quarte im Gegensatz zur traditionellen Schichtung von Akkorden in Terzen. Während in der dur-moll-tonal gebundenen europäischen Musik (zwischen circa 1600 und 1900) solche quartharmonischen Klänge als auflösungsbedürftige Vorhalte in der Stimmführung besonders behandelt werden mussten, verselbständigten sie sich in der späteren Musik zusehends. Jazz und Rock verwenden Quartharmonien seit den 1960er Jahren mit Vorliebe. Entsprechend zu dieser akkordbezogenen (vertikalen) Strukturierung ist eine melodisch orientierte (horizontale) Verwendung von Quarten gebräuchlich, für die sich der parallele Begriff "Quartenmelodik" jedoch (bislang) nicht durchsetzen konnte. Eine weitere Form ist die Quartenkopplung. Dies bedeutet, dass man Quarten zur Anreicherung von Klängen benutzt, so wie das normalerweise mit Terzen, Oktaven oder Sexten gemacht wird., Ausgearbeitete Theoriesysteme und Betrachtungsmodelle, welche die harmonische Interpretation von Vierklängen, Fünfklängen und ganzer Sätze ermöglichen (wie sie für die Dreiklangsharmonik mit der Funktionstheorie oder der Stufentheorie und dem Kadenzbegriff existieren), haben sich in Bezug auf die Quartenharmonik nicht entwickelt. In der Literatur finden sich mitunter auch die Begriffe "Quartenschichtung", "Quartturm", "Quartenstruktur" und "Quartklang", ohne dass diese gegenüber "Quartenharmonik" und "Quartenakkord" genau differenziert sind., Eigenschaften des Quartenakkordes., Quartenakkorde klingen etwas „unstet“, da ihnen eine Tendenz zum Verlassen der Tonart eigen ist. Die Quarte ist das Komplementärintervall der Quinte, das heißt, die beiden Intervalle „verschmelzen“ übereinandergeschichtet zur Oktave und führen so wieder in den Ausgangston zurück. Wenn man dem Quintenzirkel in seiner „kadenzierenden“ Richtung (G → C → F → B und so weiter) folgt, bewegt man sich demnach in aufsteigenden Quarten (dies ist der Hauptgrund dafür, dass einige moderne Theoretiker bei vorwiegend harmonischen Betrachtungen lieber vom „Quartenzirkel“ sprechen). Die „eingebaute“ kadenzierende Dynamik des Modells – G wirkt funktional als Dominante nach C, dieses strebt wiederum nach F und so weiter – erklärt, warum Quarten die Eigenschaft haben, jeweils ein neues tonales Zentrum anzudeuten, beziehungsweise zur Ausgangstonalität in recht instabilem Verhältnis zu stehen. Damit eignet sich die Quarte hervorragend für Rückungen, da ihr jeweils die Tendenz innewohnt, zu einer neuen Grundtonart zu verschieben ("siehe auch:" Modulation (Musik))., Abgrenzungsprobleme., Die Frage, ob auf Quarten beruhende Gebilde aus Sicht der Quartenharmonik interpretiert werden sollten, oder ob es eher sinnvoll ist, sie noch im Rahmen herkömmlicher Systeme wie der Funktionstheorie oder Stufentheorie zu deuten, ist jeweils vom Einzelfall abhängig und manchmal nicht eindeutig zu beantworten. Mitunter können beide Interpretationsansätze sinnvoll sein und zu verschiedenen Ergebnissen führen., Dies wird deutlich, wenn man sich klarmacht, das zum Beispiel der Quartakkord C – F – B im Sinne der herkömmlichen Harmonielehre auch als C-Dur-Septakkord mit kleiner Septime, ausgesparter Quinte und einer durch die Quarte ersetzten Terz (Quartvorhalt), also C7sus4 gesehen werden kann. Andere Deutungen, wie zum Beispiel als Umkehrung (Quartsextakkord) von F7sus4, wären auch denkbar. Selbst aus vier oder mehr Tönen bestehende Quartschichtungen lassen sich in ähnlicher Weise deuten. So könnte man den Quartakkord C – F – B – Es ebenso als c-Moll-Akkord mit kleiner Septime und zusätzlicher Quarte Cm7/4 oder Cm11, oder auch, um nur eine der vielen Möglichkeiten anzudeuten, als Umkehrung eines Es-Dur-Akkordes mit Sekundvorhalt und zusätzlicher Sexte Es6sus2 sehen., Dem an tonales Hören gewöhnten Ohr bieten sich also viele Möglichkeiten, eine Quartschichtung zu interpretieren. Den Klang C – F – B wird der Hörer wohl am ehesten als Quartvorhaltsakkord von F-Dur, also C7sus4, deuten. In einen fünftönigen „Quartturm“ C – F – B – Es – As kann das Ohr einen As-Dur- oder f-Moll-Klang mit Zusatztönen hineininterpretieren., Die Frage, ob eine solche Vorgehensweise angebracht ist, sollte in jedem einzelnen Fall: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
1. Harmonielehre
2. Musiktheorie
3. Quartenharmonik
4. Terzenharmonik
5. Dur- und Moll-Akkorde
6. große und kleine Terz
7. Quartparallelen
8. Quartzusammenklänge
9. Intervalle und Akkordsymbole
10. Komplementärintervall

turns-00007.parquet:41098

f9e5f542655fef66430ebad6
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1449 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Außenminister (Finnland), Finne, Geboren 1917, Gestorben 1972, Innenminister (Finnland), Mann, Parteifunktionär (Sozialdemokratische Partei Finnlands), Person im Zweiten Weltkrieg (Finnland), Politiker (20. Jahrhundert), Schwimmer (Finnland)], Väinö Olavi Leskinen (* 8. März 1917 in Helsinki; † 8. März 1972 ebenda) war ein finnischer Politiker. Während der Kriegsjahre der Sozialdemokratischen Partei Finnlands beigetreten, gehörte er in den unmittelbaren Nachkriegsjahren zur Gruppe der so genannten Waffenbrudersozialisten, welche die dezidiert antikommunistische Politik der Partei lenkte. Leskinen war zwischen 1952 und 1959 Minister in vier Regierungen und entwickelte sich in dieser Zeit zum politischen Gegenspieler von Präsident Urho Kekkonen. In den Fünfzigerjahren war er einer der Protagonisten in schweren innerparteilichen Machtkämpfen, die schließlich zur Parteispaltung führten. In deren Zuge brachte er die Sozialdemokratische Partei unter seine Kontrolle, geriet aber in der Folge mitsamt der Partei in die politische Isolation, die insbesondere durch außenpolitische Spannungen im Verhältnis zur Sowjetunion begründet war. 1963 musste Leskinen aus seinen Parteiämtern weichen. Dank einer spektakulären politischen Kehrtwende und der damit verbundenen Annäherung an seine bisherigen politischen Gegner schaffte Leskinen die Rückkehr in die Politik und war 1968 bis 1971 zunächst Wirtschafts-, später Außenminister., Herkunft und frühe Jahre., Väinö Leskinen wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie in Helsinki geboren. Bald nach seiner Geburt siedelte die Familie nach Siuntio um, um den Gewalttätigkeiten in der Folge des Bürgerkrieges zu entgehen. In dieser damals noch rein schwedischsprachigen Gemeinde war Väinö zum Besuch der schwedischen Volksschule gezwungen und erwarb so Sprachkenntnisse, die seiner politischen Laufbahn später förderlich wurden. Der junge Leskinen war ein ehrgeiziger und guter Sportler. Im Jahr 1937 errang er bei der Arbeiterolympiade in Antwerpen zwei Goldmedaillen im Brustschwimmen. Anders als seine Altersgenossen ähnlicher Herkunft kam Leskinen durch seine Sportreisen früh in Kontakt mit fremden Kulturen und Sprachen., Nach kurzem Jurastudium nahm Leskinen 1939/40 als Frontsoldat am Winterkrieg mit der Sowjetunion teil. Nach dem Krieg begann seine politische Karriere mit der Wahl zum Generalsekretär des Arbeitersportbundes ("Työväen Urheiluliitto", TUL). Im gleichen Sommer schloss er sich der Sozialdemokratischen Partei (SDP) sowie dem soeben gegründeten Finnischen Waffenbrüderbund "(Suomen Aseveljien Liitto)" an, der eine Unterstützungsorganisation für Veteranen sowie Kriegswitwen und -waisen war, aber als Sammelbecken antikommunistischer Kräfte auch politisches Gewicht hatte., Während des 1941 begonnenen finnisch-sowjetischen Fortsetzungskrieges erwarb sich Leskinen Ruhm als Kompaniekommandant des erfolgreichen Infanterieregiments 26, des so genannten Ässä-Regiments, bevor er im August 1941 verwundet wurde und nicht mehr an die Front zurückkehrte. Er wurde nun zum Generalsekretär des Waffenbrüderbundes gewählt. Die fast 4000 Mitglieder des Ässä-Regiments mit ihren Familien bildeten nach dem Krieg den Kern des politischen Rückhalts Väinö Leskinens., Leskinens charakterliche Eigenschaften brachten ihm während seiner gesamten Laufbahn viele Anhänger, aber auch Kritiker ein. Er pflegte den Lebensstil eines Bohemien, oft auch verbunden mit übermäßigem Alkoholgenuss. Er liebte Wortspiele und grobe Scherze, sei es auch auf Kosten seiner Gesprächspartner. Urho Kekkonen bezeichnete ihn als einen Bohemien auch in der Politik. Grundsätzliche und ideologische Überlegungen waren ihm nicht fremd, blieben aber oft zweitrangig hinter seinem spontanen und ungeduldigen Aktionismus. Politik verstand er immer auch als Wettbewerb und Glücksspiel: „Das Leben ist ein Spiel, ob man gewinnt oder verliert.“, Politische Tätigkeit bis 1955., Nach dem Krieg gehörte Väinö Leskinen zur einflussreichen Gruppe der so genannten Waffenbrudersozialisten, welche in den ersten Nachkriegsjahren die pointiert antikommunistische Politik der Sozialdemokratischen Partei bestimmte. In den frühen Fünfzigerjahren war Leskinen Minister in verschiedenen Regierungen Finnlands. In dieser Zeit entwickelte sich ein Konkurrenzverhältnis zum Landbund und zu dessen Führungspersönlichkeit Urho Kekkonen., Waffenbrudersozialismus., In der Sozialdemokratischen Partei wurde Leskinen 1944 zum Delegierten des im November 1944 abzuhaltenden Parteitages gewählt. Der Parteitag geriet zur Konfrontation zwischen den Vertretern der bisherigen Parteilinie und der so genannten Friedensopposition. Finnland hatte im September mit der Sowjetunion einen Separatfrieden geschlossen. Die Sozialdemokratische Partei hatte während des Krieges die Politik des Landes in der Regierung mitgetragen, während die Vertreter der Friedensopposition den Separatfrieden bereits seit 1943 gefordert hatten. Letztere forderten nun eine deutliche Abkehr von der alten Politik und eine Zusammenarbeit mit den wieder erstarkenden finnischen Kommunisten. Väinö Leskinen verteidigte auf dem Parteitag energisch die bisherige Politik und deren Personifizierung Väinö Tanner, der in den Kriegsjahren Außen- und Wirtschaftsminister gewesen war. Die Mehrheit der Delegierten schloss sich schließlich dieser Linie an. Ein Teil der in der Minderheit Verbliebenen wechselte in der Folge zu der von den Kommunisten gegründeten Wahlorganisation Demokratische Union des Finnischen Volkes, während andere als parteiinterne Opposition verblieben., Der Waffenbrüderbund wurde im Januar 1945 auf Verlangen der alliierten Kontrollkommission aufgelöst. Für Väinö Leskinen blieben seine sozialdemokratischen Mitstreiter aus dem Waffenbrüderbund jedoch auf Jahre hinaus die wichtigste Bezugsgruppe in der Sozialdemokratischen Partei. In der Partei wurden die so genannten Waffenbrudersozialisten, die in den Nachkriegsjahren mit großer Geschlossenheit auftraten, zu einem bedeutenden Machtfaktor. Die Kerngruppe bildete Väinö Leskinen gemeinsam mit Unto Varjonen und Penna Tervo. Der Parteitag 1944 wählte Varjonen zum Parteisekretär. Kurz darauf wurde Leskinen zum Organisationssekretär der Partei bestimmt. Als Varjonen 1946 Chefredakteur des Parteiorgans "Suomen Sosialidemokraatti" wurde, bestimmte der Parteitag Leskinen zu seinem Nachfolger. Gemeinsam mit Leskinen wurden auch Varjonen und Tervo in den Parteivorstand gewählt., Antikommunistische Kampagnen., Unto Varjonen und Väinö Leskinen wurden zur Personifizierung der antikommunistischen Linie der Sozialdemokratischen Partei. In der finnischen Innenpolitik herrschte zu diesem Zeitpunkt die Besorgnis, dass die Kommunisten einen Umsturzversuch unternehmen könnten. Im Herbst 1946 initiierte Leskinen die Kampagne „Kämpfende Sozialdemokratie“, in deren Rahmen die Partei den Kampf gegen die Kommunisten mit Plakaten und Reden führte. Im Jahr 1948 spitzte sich der Konflikt zu, als gleichzeitig der Wahlkampf für die Parlamentswahl und für die Wahl zur Delegiertenversammlung des Arbeitersportbundes geführt wurde. Leskinen nahm in beiden Wahlkämpfen eine prominente Stellung ein und war auch Ziel der schärfsten Kritik der Kommunisten, die ihm vor allem seine Aktivitäten während des Krieges vorhielten., Die Kampagne Leskinens wurde allerdings auf ihrem Höhepunkt unterbrochen. Am 6. April 1948 war Leskinen in einen Autounfall verwickelt, bei dem ein Kind zu Tode kam. Den Wagen fuhr der betrunkene Parlamentsabgeordnete Walter Kuusela. Leskinen lag zu diesem Zeitpunkt, ebenfalls betrunken, auf der Rückbank. Er hatte den Wagen bereits zuvor in den Graben gefahren. Leskinen wurde zu fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Seine Autorität in der Partei wie auch seine persönlichen Beziehungen wurden schwer beschädigt. Nach Ableistung seiner Haftstrafe nahm Leskinen seine Tätigkeit als Parteisekretär wieder auf. In der nach den Wahlen von der Regierung seines Parteigenossen Karl-August Fagerholm eingeleiteten Zurückdrängung der Kommunisten aus zentralen staatlichen Positionen spielte er aber keine zentrale Rolle., Väinö Leskinen war in der ersten Nachkriegswahl 1945 in das finnische Parlament gewählt worden. Infolge des Skandals um seine Trunkenheitsfahrt zog er 1948 seine Kandidatur für das Parlament zurück. Erst 1951 kehrte er in das Parlament zurück, dem er sodann bis 1970 durchgehend angehören sollte., Regierungsbeteiligungen und Parteipolitik., In den rasch wechselnden Regierungen der frühen Fünfzigerjahre nahm Leskinen dreimal Ministerposten ein. Vom 26. November 1952 bis zum 8. Juli 1953 war er Sozialminister in der dritten Regierung unter Urho Kekkonen. Vom 5. Mai 1954 bis zum 19. Oktober desselben Jahres gehörte er der Regierung von Ralf Törngren als Innenminister an. Dieses Ressort behielt er auch im unmittelbaren Anschluss in der fünften Regierung Kekkonen., Trotz seiner Beteiligung an Kekkonens Regierungen wurde aus Leskinen aber einer von Kekkonens schärfsten Kritikern. Zu den Streitpunkten gehörten wirtschaftspolitische Verteilungskämpfe in dieser von starker Inflation und dauernden Arbeitskämpfen geprägten Zeit. Hier stießen die von den Sozialdemokraten vertretenen Arbeiterinteressen auf die Interessen der von Kekkonens Landbund protegierten Landwirtschaft. Außenpolitisch orientierte sich die SDP in erster Linie Richtung Westen und zu ihren Schwesterparteien in den nordischen Ländern, während Kekkonen besondere Betonung auf die freundschaftlichen Beziehungen zur Sowjetunion legte. Die Differenzen zwischen Kekkonen und Leskinen gingen ins Persönliche, als im Februar 1953 ein geheimes wirtschaftliches Reformprogramm an die Öffentlichkeit drang, dessen Verwirklichung hierdurch unmöglich gemacht wurde. Kekkonen machte Innenminister Leskinen für diesen Vorgang verantwortlich., Für die Parlamentswahlen im Jahr 1954 gab Leskinen die Devise aus: „Der Landbund muss zerschlagen werden.“ Dieses Ziel wurde bereits im Ansatz verfehlt, der Landbund gewann zwei Mandate hinzu. Auf dem Parteitag 1955 wurde Kritik an der fehlgeschlagenen Negativkampagne des Parteisekretärs laut. Ebenso zum Gegenstand heftiger Kritik wurden von Leskinen in den Jahren 1954 und 1955 unternommene Versuche, die Beziehungen der Partei mit der Sowjetunion auf eine neue Grundlage zu stellen. Im Zuge seiner Reisen als Sportfunktionär hatte Leskinen nicht nur persönliche Kontakte mit sowjetischen Funktionären geknüpft, sondern mit diesen auch über offizielle Beziehungen auf Parteiebene gesprochen. Diese Vorstöße, die mit Leskinens bisheriger Politik im Widerspruch zu stehen schienen, waren mit den Parteigremien nicht abgesprochen und stießen dort auf wenig Verständnis., Protagonist der Parteispaltung., Im Verlau: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Außenminister, Finne, Geboren 1917, Gestorben 1972, Innenminister, Mann, Parteifunktionär, Person im Zweiten Weltkrieg, Politiker, Schwimmer