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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Bauwerk in Idstein, Denkmal in Hessen, Erbaut in den 1590er Jahren, Gedenkstätte für NS-Opfer, Kulturdenkmal in Idstein, NS-Kinderfachabteilung, NS-Zwischenanstalt], Der Kalmenhof ist eine sozialpädagogische Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe mit Ausbildungs- und Lehrbetrieb im regionalen Mittelzentrum Idstein in Hessen, einer ehemaligen nassauischen Residenzstadt. Die Anlagen des Kalmenhofs (früher auch "Calmenhof", "Idiotenanstalt Idstein" oder auch "Calmischer Hof") stehen teilweise unter Denkmalschutz. Er wird von einer Tochtergesellschaft der Vitos GmbH betrieben., Die wechselvolle Geschichte der 1888 gegründeten Heil- und Pflegeeinrichtung reicht zurück bis ins Mittelalter. In der Zeit des Nationalsozialismus war sie Zwischenanstalt für die NS-Tötungsanstalt Hadamar mit Hunderten von Euthanasie-Morden in der Kinderfachabteilung. Die Beteiligung einzelner Mitarbeiter des Kalmenhofs an den Verbrechen der nationalsozialistischen Rassenhygiene wurde 1947 im sogenannten Kalmenhofprozess untersucht. Nach Übernahme der Anstalt durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen gab es in den 1950er und 1960er Jahren schwere Fälle von Misshandlung an den Heimkindern. Nach Reformen und Neustrukturierungen in den 1970er Jahren setzte erst Anfang der 1980er Jahre die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit des Kalmenhofs ein., Lage und Beschreibung., Der Kalmenhof schließt sich südlich an die Idsteiner Altstadt an. Er liegt am Fuß des Idsteiner Taubenbergs auf dem gut drei Hektar großen Gelände zwischen den Straßen "Veitenmühlweg", "Schulze-Delitzsch-Straße" und "Seelbacher Straße/Frölenberg". Die Straße "Veitenmühlberg" führt durch das Gelände. Die Anlage am Fuß eines Hanges mit weitläufigen Grünanlagen wie der Direktorenwiese besteht aus mehreren Gebäuden., Gruppenhäuser sind das "Rudolph-Ehlers-Haus", das "Rosenhaus", das "Loni-Franz-Haus" und das "Buchenhaus" mit der zentralen Küche. Dazu kommen das Betriebsgebäude "Sternenhaus" und dem "Sternensaal", Lagerhäuser, ein Mitarbeiterwohnhaus, das Freibad, Werkstätten, das ehemalige Krankenhaus, die Wäscherei und das an der Zufahrt gelegene Hauptgebäude. Die Gebäude unterscheiden sich im Baustil aufgrund ihrer unterschiedlichen Entstehungszeit deutlich voneinander., Die Gärtnerei an der "Grunerstraße 41", das Landhaus am Hofgut Gassenbach und das "Jugendheim Charles Hallgarten" "(In der Ritzbach)" liegen außerhalb des Hauptgeländes., Die Gärtnerei verfügt über 3500Quadratmeter Treibhausflächen und 8Hektar Land., Organisation., Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) als Eigentümer der Vitos GmbH ist Träger der Vitos Teilhabe gGmbH und der aus dem Kalmenhof hervorgegangenen Max-Kirmsse-Schule., Der Kalmenhof besitzt differenzierte Einrichtungen zur Behinderten- und Jugendhilfe mit einer Werkstatt für behinderte Menschen und mit Wohnheimbereichen für geistig behinderte Erwachsene und für behinderte Kinder und Jugendliche. Im Rahmen der Jugendhilfe gibt es unterschiedliche Wohnmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sowie teilstationäre und ambulante Erziehungshilfen., Das ehemalige Sozialpädagogische Zentrum Kalmenhof firmiert heute als "Vitos Teilhabe gGmbH"., Bei "Vitos Kalmenhof", dem größten Arbeitgeber in der Stadt Idstein, arbeiteten Anfang 2011 rund 350 Angestellte in den Bereichen Jugendhilfe und Behindertenhilfe., Die "Vitos Jugendhilfe Idstein" (Buchenhaus) betreut rund 200 Kinder und Jugendliche, ergänzt durch die aufsuchende Familienhilfe mit ausgebildeten Sozialpädagogen und die Auswahl und Unterstützung von Pflegefamilien für Kinder, die langfristig einen verlässlichen Lebensort benötigen., Die "Vitos Behindertenhilfe für Kinder und Jugendliche" bietet 45 stationäre Plätze für Kinder ab dem Schulalter an, die am Kalmenhof im Rosenhaus und im Loni-Franz-Haus wohnen., Die "Vitos Behindertenhilfe für Erwachsene Idstein" (Rudolph-Ehlers-Haus) hat bis zu 74 Plätze mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für geistig und mehrfach behinderte Menschen., Im Landhaus werden geistig behinderte, verhaltensauffällige und mehrfach behinderte Männer und Frauen betreut. Kleinere Wohngruppen gibt es auch in den umliegenden Ortschaften. In der Gärtnerei in der Grunerstraße arbeiteten 2010 38 Menschen mit geistiger Behinderung., Geschichte., Die Ursprünge des Kalmenhofs., Ursprung des Kalmenhofs war der "Stockheimer Hof". Das zugehörige Hofgut wurde 1350 gegründet. Die "Herren von Stockheim", Burgmannen der Grafen von Nassau, errichteten 1599 das noch bestehende Haupthaus des Hofs. 1661 wurde ein Großteil des Hofguts Stockheim veräußert und mit dem Hofgut Gassenbach verbunden. Im Dreißigjährigen Krieg diente der Stockheimer Hof unter anderem als Zuflucht für Vertriebene. Die Linie der Stockheimer starb 1702 aus. Es folgte eine Reihe von Eigentümern, unter ihnen Geheimrat "Johann Henrich von Kalm" († 1776), der das Gut 1768 erwarb. Auf ihn ist der heute geläufige Name Kalmenhof zurückzuführen., Bereits von 1849 bis 1877 war der Kalmenhof mit einer pädagogischen Einrichtung verbunden, als die Kleinkinderschule von Georg Philipp Weldert (1795–1863) dort angesiedelt war. Sie zog später in ein Gebäude am "Zuckerberg" um., Gründung der „Idiotenanstalt Idstein“., Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts stand im Zeichen eines sozialen Umbruchs. So wuchs infolge von Landflucht im Zeitraum zwischen 1871 und 1910 die Bevölkerung Frankfurts um 355 Prozent, Wiesbadens um 207 Prozent und Offenbachs um 148 Prozent. Für die meist am Existenzminimum lebenden Arbeiterfamilien bedeutete die Unterbringung behinderter Familienmitglieder in einer Anstalt eine erhebliche Erleichterung, zumal durch die Änderung des Unterstützungswohnsitzgesetzes ab 1892 der Landeshauptmann die Kosten der Unterbringung übernahm., Ein endgültiger Anstoß zur Gründung einer weiteren "Idioten-Anstalt" im Großraum Frankfurt war die fünfte "Conferenz für Idiotenheilpflege" vom 16. bis 18. September 1886 in Frankfurt. Obwohl der Kalmenhof nicht auf der Tagesordnung stand, ist davon auszugehen, dass dessen Gründung am Rande der Konferenz intensiv diskutiert wurde., Die Motive, die Einrichtung in Idstein zu gründen, sind nicht bekannt. Grundsätzlich war es üblich, solche Anstalten auf das Land zu verlegen, da dort die Arbeitskraft der Zöglinge sinnvoller eingesetzt werden konnte und den Bürgern der Städte die „Verwahrung“ der Behinderten nicht ins Auge fiel., Hauptinitiatoren waren der evangelische Pfarrer Rudolph Ehlers, der jüdische Bankier und Philanthrop Charles Hallgarten und der Frankfurter Stadtrat Karl Flesch. Ihnen gemeinsam war das soziale Engagement. Ehlers selbst hatte eine geistig behinderte Tochter., Neben diesen Hauptinitiatoren waren der Industrielle Hermann Sonnenberg, der Firmeninhaber Carl Bolongaro, der Architekt Steinbrinck, AugustLotz, ein ehemaliger Assistent von Heinrich Hoffmann, Landesdirektor Otto Sartorius (der einzige Nicht-Frankfurter) und der Frankfurter Polizeipräsident August von Hergenhahn an der Gründung beteiligt. Letzterer wird auch auf dem Relief der Gründer mit Ehlers und Hallgarten genannt, obwohl seine Rolle bei der Gründung bedeutend kleiner war., Die Gründung des "Vereins für die Idiotenanstalt Idstein" erfolgte am 30. April 1888. Primäres Anliegen war "„eine Anstalt zu begründen und zu erhalten in welcher Idioten (Schwachsinnige, Blödsinnige und Epileptische) beiderlei Geschlechts, jeden Alters und religiösen Bekenntnisses verpflegt und soweit wie möglich zur Erwerbsfähigkeit erzogen oder angemessen beschäftigt werden“". Die Vereinsgründer stellten hohe Ansprüche an Erzieher und Leiter der Anstalt: "„Sie sollten insbesondere durch Behandlung der Zöglinge zeigen, daß sie den Geist menschlicher, religiöser und sittlicher Bildung in sich aufgenommen haben.“", Am 1. Mai unterschrieb das Ehepaar Hallgarten den Kaufvertrag für den Gutshof Kalmenhof. Am 7. Oktober 1888 folgte die offizielle Eröffnung mit 12 bis 18 Kindern mit dem als Direktor bestellten Lehrer Johann Jacob Schwenk. Das Herrenhaus, das den Kern der Anstalt bildete, war in einem verfallenen Zustand und musste für die neue Nutzung umgebaut werden., Die freigemeinnützige Vereinsgründung erfolgte nicht von staatlicher oder kirchlicher Stelle. So gestaltete sich der Kalmenhof als überkonfessionelle, reformierte Einrichtung. Bis in die 1930er Jahre waren bis zu 20 Prozent der Bewohner jüdischen Glaubens und erhielten entsprechende Ausbildung und Bewirtung., Der Ausbau., Schon früh zeigte sich, dass die Kapazitäten des Kalmenhofs, der anfangs fast ausschließlich mit Kindern belegt war, nicht ausreichten. Der erste Erweiterungsbau, das auch "Birkenhaus" genannte Mädchenhaus, geplant und ausgeführt von Steinbrinck, wurde im Juni 1891 eingeweiht. Dieses Haus war Ende 1892 bereits nahezu voll belegt. Im September 1894 wurde der 1893 begonnene Bau des Knabenhauses, das "Tannenhaus", eingeweiht. Der Stockheimer Hof diente fortan im Wesentlichen als Direktorenwohnhaus., Anfangs wurden die Zöglinge lediglich berufsvorbereitend in verschiedene Handarbeiten eingeführt. 1894 wurde ein ausgebildeter Bürstenmacher für eine berufsspezifische Ausbildung eingestellt und 1889 eine Sonderschule eingerichtet. Zehn Jahre nach der Gründung beherbergte der Kalmenhof 114 Zöglinge. Drei Jahre später folgte die Einweihung des Pensionshauses für Zöglinge aus besser gestellten Familien und im Juni 1905 des Altenheims "In der Ritzbach" in der Nähe des Idsteiner Bahnhofs. Das Altenheim befand sich rund 800 Meter vom Hauptgelände entfernt und war für Unterbringung nicht bildungsfähiger erwachsener Zöglinge vorgesehen. 1907 folgte der Bau der Turnhalle., Das Jahr 1908 war schwierig für die Anstalt, da sowohl Ehlers als auch Hallgarten kurz hintereinander starben. Hallgartens Sohn Fritz Hallgarten übernahm den Posten des Schatzmeisters von seinem Vater. Ehlers’ Nachfolger im Vorsitz des Vorstandes wurde Geheimrat Varrentrap., 1910 kam Max Kirmsse als Sonderschulpädagoge an den Kalmenhof und arbeitete dort bis 1922. Nach ihm wurde die Max-Kirmsse-Schule in Idstein benannt. 1911 wurde die erste Sanitätskolonne des Roten Kreuzes in Idstein ins Leben gerufen, die im Wesentlichen aus Mitarbeitern des Kalmenhofs bestand., Das Ende des Ausbaus war vorerst 1913 erreicht, als das Frauenaltenheim und das zentrale Betriebsgebäude eingeweiht wurden. Damals besaß der Kalmenhof bereits sieben Werkstätten, in denen neun Handwerksmeister 41 Zöglinge ausbildeten., Finanziell stützte sich der Verein in diesen Jahren auf die Einnahmen a: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
1. Bauwerk
2. Denkmal
3. Idstein
4. Hessen
5. 1590er Jahre
6. Gedenkstätte
7. Kulturdenkmal
8. NS-Opfer
9. NS-Kinderfachabteilung
10. NS-Zwischenanstalt

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Dachsteingebirge, Gebirge im Land Salzburg, Gebirge in Europa, Gebirge in Oberösterreich, Gebirge in den Alpen, Gebirge in der Steiermark, Hochgebirge, Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut, Orographie des Einzugsgebiets Enns, Orographie des Einzugsgebiets Traun (Donau)], Das Dachsteingebirge (auch Dachsteinmassiv, Dachsteingruppe oder nur Dachstein) ist ein Teil der Nördlichen Ostalpen. Es liegt in drei österreichischen Bundesländern: im Osten und Süden in der Steiermark, im Westen in Salzburg und in der Mitte und im Norden in Oberösterreich., Die höchste Erhebung ist mit der Hohe Dachstein, der zugleich höchster Berg von Oberösterreich und der Steiermark ist. Das stark verkarstete Gebirge besteht vorwiegend aus Dachsteinkalk, ist geologisch vollumfänglich den Nördlichen Kalkalpen zugehörig und teilweise vergletschert. Im Dachsteingebirge liegt die östlichste und gleichzeitig flächenmäßig größte Gletschergruppe der Nördlichen Kalkalpen. Das Gebiet entwässert größtenteils unterirdisch und ist von mehreren großen Höhlen durchzogen, darunter die drittlängste Höhle Österreichs, die Hirlatzhöhle mit über 112Kilometern Länge. Das weitgehend naturnahe Gebiet mit seiner stark gegliederten Höhenzonierung bietet Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und steht größtenteils unter Naturschutz. Durch Schutzhütten, ein großes Wegenetz und mehrere Wintersportgebiete ist das Dachsteingebirge für den Tourismus erschlossen. Die Besiedlungsgeschichte des Dachsteingebirges und des Inneren Salzkammerguts ist vom prähistorischen Salzbergbau in Hallstatt geprägt und reicht bis 5000 v. Chr. zurück. Der Großteil des Dachsteingebirges ist zusammen mit dem Inneren Salzkammergut Teil des UNESCO-Welterbes Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut., Geographie., Das Dachsteingebirge hat eine maximale Ausdehnung zwischen Lungötz im Lammertal im Westen und der Einmündung des Grimmingbachs in die Enns im Osten von 52 und von Nord nach Süd von 23 Kilometern; es umfasst eine Gesamtfläche von 772km². Das Gebirge ist eines der größten geschlossenen Karstareale Österreichs., Die Grenzziehung folgt der Landschaftsgliederung der Steiermark sowie der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen. Obwohl der Sarstein im Norden als auch der Grimming im Osten durch tiefe Durchbruchstäler vom Hauptmassiv getrennt sind, gehören sie zum Dachsteingebirge. Das kann sich vom alltäglichen Sprachgebrauch unterscheiden, in dem beide Bergstöcke nicht zum Dachstein gezählt werden., Die Begrenzung verläuft von Gosauzwang bei Hallstatt dem Gosaubach entlang nach Gosau und über den Pass Gschütt nach Rußbach am Paß Gschütt, weiter dem Rußbach entlang bis zu dessen Einmündung in die Lammer. Das Lammertal bildet die Westgrenze bis Lungötz. Von dort verläuft die Grenze über den Marcheggsattel nach Filzmoos. Die Südgrenze ergibt sich aus der Linie Filzmoos – Ramsau am Dachstein – Weißenbach an der Enns, der Enns entlang bis zur Einmündung des Grimmingbachs. Von dort verläuft die Ostgrenze dem Grimmingbach entlang bis nach Bad Mitterndorf. Die Nordgrenze führt von Bad Mitterndorf zur Kainischtraun und folgt dem Flussverlauf bis nach Bad Aussee. Über den Pötschenpass zum Hallstätter See wird die Grenze geschlossen. Verwaltungsmäßig ist das Gebiet auf die Bezirke Gmunden, Hallein, St. Johann im Pongau und Liezen aufgeteilt., Verkehr., Im Norden verläuft vom Nordufer des Hallstättersees über Bad Mitterndorf bis nach Trautenfels die Salzkammergutstraße, die dort in die Ennstal-Straße mündet und bis nach Altenmarkt im Pongau führt, wo sich ein Anschluss an die Tauern Autobahn befindet. Die Salzkammergutbahn verläuft weitgehend parallel zur Salzkammergutstraße und mündet bei Stainach-Irdning in die Ennstalbahn, die ebenfalls bis Altenmarkt im Pongau führt. Die Pass Gschütt Straße und die Lammertal Straße erschließen das Gebiet im Westen. Am Westufer des Hallstätter Sees verläuft die Hallstätterseestraße L547. Sie führt durch das Tal der Koppentraun über den Koppenpass und verbindet das Innere Salzkammergut mit dem Ausseerland und wird auf steirischer Seite als Koppenstraße L701 bezeichnet. Mehrere Mautstraßen führen im Süden vom Tal auf das Dachsteingebirge, von Gröbming die Stoderzinken Alpenstraße bis auf 1800m Höhe, von Ramsau am Dachstein die Dachsteinstraße zur Talstation der Dachstein-Südwandbahn auf 1700m und von Filzmoos die Mautstraße Hofalm auf die Oberhofalm., Das Gebiet ist durch drei Luftseilbahnen erschlossen. Die Dachstein Krippenstein-Seilbahn in Obertraun führt in drei Teilstrecken von Norden auf das Dachsteinplateau. Die Dachstein-Südwandbahn in Ramsau am Dachstein überwindet von Süden ohne eine einzige Stütze 1000m und endet am Hunerkogel () am Dachsteinplateau. Die Gosaukammbahn erschließt das Gebiet des Gosaukamms touristisch., Gliederung und Gipfel., Das Dachsteingebirge wird in ein zentrales Massiv (Hauptmassiv und Dachsteinplateau) und mehrere Randgruppen unterteilt. Der Gosaukamm im Nordwesten wird durch die Linie Filzmoos – Hinterwinkel – Reißgangscharte – Hinterer Gosausee vom zentralen Teil getrennt. Im Norden befindet sich der Plassenstock mit dem Plassen, der durch die Linie Gosaubach – Plankensteinalm – Echerntal bei Hallstatt abgegrenzt ist. Der Grenzverlauf Koppenwinkellacke – Landfriedalm – Ödensee trennt das Koppengebirge im Nordosten vom Plateau ab. Das Durchbruchstal der Koppentraun trennt den Sarstein vom Hauptmassiv. Das Kemetgebirge im Südosten bildet ebenfalls eine eigenständige Randgruppe. Im äußersten Osten trennt das Durchbruchstal des Salzabachs den Grimming vom Kemetgebirge. Im Süden schließt das Scheichenspitzmassiv mit der namensgebenden Scheichenspitze an. Im Südwesten wird der Rötelstein (Rettenstein) mit seinen Vorbergen ebenfalls als Randgruppe abgetrennt., Gipfel des Dachsteingebirge (Auswahl):, Topographie., Typisch für das Dachsteingebirge ist das große Kalkkarst-Plateau mit Hochgebirgs- und auch Mittelgebirgscharakter. Das Gebirge steigt im Westen steil vom Vorderen Gosausee von etwa zum Gipfel des Großen Donnerkogels () auf und setzt sich im Gosaukamm nach Südost gratartig fort. Die Abstürze sind sehr steil, felsig und haben in der Großen Bischofsmütze ihren höchsten Punkt. Ab der Reißgangscharte weitet sich das Gebirge zu einem großen Plateau, das sich durchwegs über befindet. Am Südrand des Plateaus befinden sich die drei höchsten Erhebungen des Dachsteingebirges: Hoher Dachstein, Torstein und Mitterspitz Die hier senkrecht abfallenden Südwände erreichen 1000Meter Höhe. Die Gipfel werden nach Osten niedriger und erreichen im Eselstein noch einmal Nach Norden schließt die Hochfläche „Am Stein“ an, die sich bis zum rund 8km entfernten Hohen Krippenstein ausdehnt und steil nach Norden ins Trauntal abfällt. Vom Eselstein ostwärts fällt das Gebirge markant ab und unterschreitet beim Ahornsee bereits Den östlichen Ausläufer bildet das kammartige Kemetgebirge, das den höchsten Punkt im Kammspitz hat, bevor es zum Salza-Stausee abfällt. Den östlichen Endpunkt bildet der Grimming Am gesamten Plateau ist eine alpine Karren- und Dolinenlandschaft ausgebildet., Vergletscherung., Im Dachsteingebirge befindet sich die östlichste und tiefstgelegene Gletschergruppe der Alpen sowie die größte der Nördlichen Kalkalpen. Die Gletscher sind keine Überreste des eiszeitlichen Traungletschers, denn im wärmsten Abschnitt des Holozäns, dem Atlantikum, war das Dachsteingebirge sehr wahrscheinlich komplett eisfrei. Die heutige Vergletscherung baute sich danach wieder erneut auf. Die drei größten Gletscher sind Hallstätter Gletscher, Großer Gosaugletscher und Schladminger Gletscher. Die sehr kleinen Gletscher Schneelochgletscher, Kleiner Gosaugletscher und Nördlicher Torsteingletscher zeigen noch eine aktive Fließbewegung und Spaltenbildung, die eine Bezeichnung als Gletscher rechtfertigen. Seit dem Hochstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts unterliegen die Dachsteingletscher mit Ausnahme kurzer Vorstoßperioden um 1920 und um die Mitte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts einem kontinuierlichen Rückgang. So sind der Südliche Torsteingletscher und der Edelgrießgletscher aufgrund der fehlenden Aktivität als Firnfelder oder Toteis zu bezeichnen. Gut erhaltene Moränenreste des Gletschervorstoßes von 1850 finden sich südlich der Eisseen und bei der Adamekhütte., Gewässer., Der Großteil des Dachsteingebirges entwässert nach Norden über die Traun. Im Ödensee entspringt mit der Ödensee Traun ein wichtiger Zufluss der Traun im Oberlauf. Das westliche Gebiet vom Pass Gschütt bis zum Marcheggsattel entwässert in die Salzach. Das Gebiet vom Marcheggsattel bis zum Grimmingbach entwässert nach Süden in die Enns., Am Nordfuß des Gebirges liegen der Hallstätter See, die Gosauseen und der Ödensee. In den Hochlagen befinden sich mehrere abflusslose Trogseen wie der Ahornsee, der Grafenbergsee und etliche kleinste Bergseen wie die Hirzkarseelein. Die Eisseen bilden die Gletscherendseen des sich zurückziehenden Hallstätter Gletschers., Geologie., Tektonik., Tektonisch besteht das Dachsteingebirge aus einer mächtigen Falte der Dachsteindecke, wobei im Süden die Deckenstirn zutage tritt und gegen Norden treppenförmig zu den Voralpen hin bis unter das Niveau des Hallstätter Sees abfällt. Die Dachsteindecke wird der juvavischen Deckeneinheit (Juvavikum) zugerechnet und erreicht eine Mächtigkeit bis zu 2500m. Westlich von Hallstatt liegen, inmitten von Gesteinen der Dachsteindecke, die komplex aufgebauten Plassen-Schollen, die mitsamt ihrer Haselgebirgsbasis der Dachsteindecke auflagern., Lithostratigraphie., Lithostratigraphisch bestehen die Gesteine des Dachsteingebirges überwiegend aus mesozoischen Kalken und Dolomiten der Trias, die vor rund 240 bis 200 Millionen Jahren abgelagert wurden. Salzführendes Haselgebirge (Perm) tritt besonders im Salzkammergut auf, wo sich auch der Hallstätter Salzberg befindet., Die Werfen-Formation (Skythium) bildet die Basis des Gebirges. Sie tritt im Gebiet vom Lammertal bis zum Brandriedl zutage. Die Gutenstein-Formation (Anis) befindet sich südlich des Rauchecks sowie rund um den Plassen. Am Südfuß des Solingerkogels erreicht sie eine Mächtigkeit von mehr als 200m. Hallstätter Kalke (Anis bis unteres Karn) bild: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Dachsteingebirge, Salzburg, Europa, Oberösterreich, Alpen, Steiermark, Hochgebirge, Kulturlandschaft, Enns, Traun

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Bakterium mit sequenziertem Genom, Cholera, Lebensmittelmikrobiologie, Meldepflichtiger Erreger, Vibrionales, Vibrionales (Ordnung)], Vibrio cholerae (früher "Vibrio comma") ist der Erreger der Cholera. Es handelt sich um ein gramnegatives Bakterium aus der Gattung der Vibrionen. Die Zellen sind fakultativ anaerob, sie können mit und ohne Sauerstoff leben. Der Krankheitserreger wurde 1854 von Filippo Pacini als gekrümmtes, kommaförmiges und hochbewegliches Bakterium beschrieben. Im gleichen Jahr beschrieb der Katalane Joaquim Balcells i Pascual den Erreger. Robert Koch hat 1884 mit Bernhard Fischer und Georg Gaffky in Indien den Erreger aus dem Darm verstorbener Patienten in Reinkultur angezüchtet., Die Art umfasst zahlreiche Bakterienstämme. Das Genom des Stammes "Vibrio cholerae" O1 N16961 (auch als Biovar El Tor bezeichnet) wurde im Jahr 2000 vollständig sequenziert. Es verteilt sich auf zwei Segmente, auch Bakterienchromosomen genannt, was für Bakterien ungewöhnlich ist, da die meisten Bakterien nur ein einziges, zirkuläres dsDNA-Molekül besitzen. Nicht alle Bakterienstämme sind pathogen („krankmachend“). Das Bakterium erlangt seine Pathogenität durch Infektion mit bestimmten Bakteriophagen (Viren, die auf Bakterien spezialisiert sind)., Merkmale., Erscheinungsbild., Als typischer Vertreter der Gattung "Vibrio" zeigt "Vibrio cholerae" die Zellform eines kommaförmig gekrümmten Stäbchens, das gestalt-bezogen von Robert Koch „Kommabazillus“ genannt wurde. In der Gram-Färbung verhält er sich gramnegativ, wird also durch die verwendeten Farbstoffe rot angefärbt. Verursacht wird dies durch eine dünne Mureinschicht in der Zellwand. Er bewegt sich wie andere "Vibrio"-Arten mit einer einzelnen Geißel fort. Diese sitzt an nur einem Ende der Bakterienzelle, so dass eine monopolar monotriche Begeißelung vorliegt. Überdauerungsformen wie Endosporen werden nicht gebildet. Die meisten Stämme besitzen keine Kapsel, die der Bakterienzellwand aufgelagert ist, eine Ausnahme bildet die Serogruppe O139, die über eine Kapsel verfügt., Wachstum und Stoffwechsel., Die Zellen sind fakultativ anaerob, sie können sich also auch vermehren, wenn kein Sauerstoff vorhanden ist. Sie sind Katalase-positiv und Oxidase-positiv, letzteres dient als Unterscheidungsmerkmal zu Vertretern der Enterobacteriaceae. Die Wachstumstemperatur im natürlichen Lebensraum liegt bei 20–30°C, somit gehört "Vibrio cholerae" zu den mesophilen (mittlere Temperaturen bevorzugenden) Bakterien. Er kann jedoch auch etwas höhere Temperaturen beim Wachstum tolerieren. Dies nutzt man, falls man ihn im Rahmen einer mikrobiologischen Untersuchung gezielt anzüchtet. Hierbei wird meist eine Temperatur von 35–42°C zur Kultivierung verwendet. Da "V.cholerae" im Meerwasser beheimatet ist, ist er halophil („salzliebend“), kann also in Nährmedien mit erhöhter Salzkonzentration kultiviert werden. Außerdem verhält er sich alkalitolerant und kann daher in Nährmedien mit alkalischem pH-Wert wachsen., "V.cholerae" betreibt einen chemoorganotrophen und heterotrophen Stoffwechsel, er benutzt organische Verbindungen als Energiequelle und ebenso zum Aufbau zelleigener Stoffe. Sein Stoffwechsel ähnelt dem der Vertreter der Enterobacteriaceae, er kann mehrere Substrate in einer Gärung verwerten. So werden verschiedene Kohlenhydrate (z.B. Glucose, Saccharose und Mannose) fermentativ zu Säuren und anderen Produkten abgebaut. Gas wird dabei nicht gebildet. Außerdem besitzt er die Enzyme Ornithindecarboxylase (ODC) und Lysindecarboxylase (LDC), die die Abspaltung von Kohlenstoffdioxid (CO2) bei den Aminosäuren Ornithin und Lysin ermöglichen. Daher kann auch eine „Bunte Reihe“, die zur Unterscheidung der Enterobacteriaceae verwendet wird, für die Bestimmung von "V.cholerae" eingesetzt werden., Genetik., Das Genom des Stammes "Vibrio cholerae" O1 N16961 (auch als Biovar El Tor bezeichnet) wurde im Jahr 2000 vollständig sequenziert. Der für die Untersuchung verwendete Bakterienstamm wurde aus einer Stuhlprobe eines Patienten einer Choleraepidemie in Bangladesch 1971 isoliert. Das Genom weist eine Größe von 4033 Kilobasenpaaren (kb) auf, was in etwa mit der Genomgröße von "Escherichia coli" vergleichbar ist. Es sind 3887 Proteine annotiert. Die Ergebnisse der Sequenzierungen des El-Tor-Stammes und weiterer Stämme der Art zeigen einen GC-Gehalt (den Anteil der Nukleinbasen Guanin und Cytosin) in der Bakterien-DNA von 47–48Mol-Prozent. Dies ist vergleichbar mit dem GC-Gehalt in der DNA von "E.coli" und anderer Enterobacteriaceae, die wie "Vibrio" zur Klasse der Gammaproteobacteria gehören., Das Genom von "V.cholerae" verteilt sich auf zwei zirkuläre Segmente, oft auch Bakterien\xadchromosome genannt. Dies ist für Bakterien ungewöhnlich, da die meisten Bakterien nur ein einziges kovalent geschlossenes, ringförmiges dsDNA-Molekül besitzen. Chromosom 1 von "V.cholerae" umfasst 2961 kb, während Chromosom 2 mit 1072 kb kleiner ausfällt. Die meisten Gene für wichtige Zellfunktionen, wie Replikation, Transkription, Translation der DNA sowie Synthese der Bakterienzellwand, aber auch die Virulenzfaktoren befinden sich auf dem großen Chromosom. Das kleinere Chromosom umfasst Gene, die nicht typisch für das Genom der Gammaproteobacteria sind. Vielmehr handelt es sich um Gene, die typischerweise auf einem Plasmid lokalisiert sind. So findet sich hier beispielsweise ein Integron (als "Integron Island" bezeichnet). Dieser Genabschnitt dient dazu, Gene aus einem Chromosom oder einem Plasmid einzufangen, was für die Pathogenität von Bedeutung ist. Da derartige Integrons sonst nur auf einem Plasmid enthalten sind, führte ihre Entdeckung auf dem Bakterienchromosom 2 zu der Annahme, dass sein Ursprung ein „Megaplasmid“ ist, das von der Urform einer "Vibrio"-Art aufgenommen wurde., Nachweise., Die in der Lebensmittelmikrobiologie eingesetzten Untersuchungsmethoden für "Vibrio cholerae" und andere "Vibrio"-Arten sind durch die ISO 21872 und in den USA durch das "Bacteriological Analytical Manual" (bakteriologisch-analytisches Handbuch, Abkürzung BAM) der Food and Drug Administration (FDA) – der US-amerikanischen Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit – vorgeschrieben., Bei Proben wie Wasser oder Lebensmitteln erfolgt zunächst eine Anreicherung von "V.cholerae" in alkalischem Peptonwasser. Neben Pepton (einem Gemisch aus Peptiden und Aminosäuren) weist diese Nährbouillon eine hohe Konzentration an Natriumchlorid sowie einen alkalischen pH-Wert von pH 8,5 auf, durch diese beiden Parameter wird das Wachstum zahlreicher anderer Bakterien gehemmt. Falls die Kultivierung in diesem Medium bei 42°C erfolgt, ist die Anreicherung noch selektiver, da durch die hohe Temperatur andere mesophile Bakterien im Wachstum gehemmt werden. Zur Isolierung von "V.cholerae" wird nach der Anreicherung ein geringes Volumen der Nährbouillon auf TCBS-Agar ausplattiert, der als "Vibrio"-Selektivmedium verwendet wird., Bei klinischen Proben, wie z.B. Stuhlproben oder Erbrochenem, können diese mit einem Tupfer auf dem Selektivmedium verteilt werden. Allerdings empfiehlt sich auch hier eine Selektionierung mit einem alkalischen Medium wie dem alkalischen Peptonwasser. Neben dem Selektivmedium TCBS-Agar sollte auch ein wenig selektiv wirkendes Nährmedium beimpft werden. Es wird auch der direkte Nachweis der beweglichen Vibrionen in klinischen Proben mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie oder der Phasenkontrastmikroskopie durchgeführt, wobei auf diese Weise aber keine sichere Identifizierung der Art möglich ist., TCBS-Agar steht für "Thiosulfate Citrate Bile Sucrose" Agar und verweist auf die wichtigsten Komponenten des Nährmediums: Hohe Konzentrationen an Natriumthiosulfat und Natriumcitrat hemmen weitgehend das Wachstum von gramnegativen Enterobacteriaceae, während Ochsengalle (im Englischen "bile") das Wachstum der grampositiven Begleitflora, vor allem der Enterokokken verhindert. Saccharose (im Englischen "sucrose") ist das einzige Kohlenhydrat im TCBS-Agar und schränkt das Wachstum für Bakterien ein, die Saccharose nicht verwerten können. Zusammen mit den enthaltenen pH-Indikatoren kann der Abbau des Kohlenhydrats durch "Vibrio"-Arten über die Säurebildung sichtbar gemacht werden. Unbeimpft weist das Medium einen alkalischen pH-Wert (pH 8,6) auf, durch den ebenfalls eine Wachstumshemmung anderer Bakterien erfolgt., Auf TCBS-Agar gewachsene Kolonien müssen zur Differenzierung der verschiedenen "Vibrio"-Arten noch weiter untersucht werden. Biochemische Tests zur Identifizierung beinhalten, wie bereits beschrieben, den Katalase- und Oxidase-Test, sowie typische Tests aus einer „Bunten Reihe“, wobei unter anderem auf die Verwertbarkeit verschiedener Kohlenhydrate und anderer Substrate untersucht wird. Ein darauf basierendes Schnellbestimmungssystem im Miniaturformat (Analytical Profile Index) zur Bestimmung von Bakterien aus den Familien Enterobacteriaceae und Vibrionaceae ist kommerziell verfügbar., Die Zuordnung zu den Serotypen kann mittels eines Agglutinationstests erfolgen. Dabei wird ein polyvalentes O-spezifisches Antiserum eingesetzt, das mit Probematerial, welches O-Antigene von "V.cholerae" enthält, zur Agglutination führt. Dieses Verfahren kann als so genannter Latextest (Latex-Agglutinationstest) durchgeführt werden, bei dem die Antigen-Antikörper-Reaktion mit Hilfe von Latexpartikeln sichtbar gemacht wird. Der Nachweis von "V.cholerae" kann auch direkt mit Hilfe des ELISA-Verfahrens (quantitativer Nachweis der Antigene) durchgeführt werden. Dabei werden sowohl die toxinbildenden Stämme der Serogruppen O1 und O139 wie auch nicht toxinbildende Stämme erfasst. Als Probe kann ein rektaler Abstrich eines Patienten verwendet werden, genauso lassen sich auch Proben aus der Umwelt – beispielsweise Wasserproben – untersuchen., Neben dem Nachweis des Bakteriums erfolgt auch der Nachweis des durch den Erreger gebildeten Choleratoxins. Dies geschieht mit Hilfe des bereits genannten Latex-Agglutinationstests. Die benötigten Antikörper erhält man aus dem Blutserum von Kaninchen, die mit dem gereinigten Choleratoxin immunisiert wurden. Derartige Testsysteme werden als RPLA ("reversed passive latex agglutination"; übersetzt „umgekehrte, passive Latex-Agglutination“) bezeichnet und sind als gleichzeitige N: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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- Bakterium, Genom
- Cholera, Krankheitserreger
- Lebensmittelmikrobiologie
- Vibrio cholerae, Bakterienzellwand
- Wachstum, Stoffwechsel
- Genetik, Sequenzierung
- Nachweise, Untersuchungsmethoden
- TCBS-Agar, Agglutinationstest
- Choleratoxin, ELISA-Verfahren

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Archäologischer Fundplatz in Europa, Archäologischer Fundplatz in Tirol, Gemeinde in Tirol, Glocknergruppe, Granatspitzgruppe, Kals am Großglockner, Ort im Bezirk Lienz, Schobergruppe], Kals am Großglockner ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im österreichischen Bezirk Lienz (Osttirol) und bezirksweit die flächenmäßig drittgrößte Gemeinde. Das Gemeindegebiet von Kals umfasst das gesamte Kalser Tal sowie einen kleinen Teil des Iseltals. Der Hauptort "Ködnitz" selbst liegt rund 30Kilometer nordnordwestlich der Stadt Lienz. Wirtschaftlich spielen in der Gemeinde die Landwirtschaft und der Tourismus eine wichtige Rolle, wobei Kals von der Lage am Großglockner (), dem höchsten Berg Österreichs, profitiert. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Lienz., Geographie., Lage., Kals am Großglockner liegt im Nordosten Osttirols an der Grenze zu Salzburg und Kärnten. Das Gemeindegebiet von Kals befindet sich inmitten der Hochgebirgslandschaft der Hohen Tauern und umfasst das gesamte vom Kalserbach geformte Kalser Tal mit seinen nach Osten verlaufenden Seitentälern. Hierzu gehören unter anderem das Lesachtal, das Ködnitztal und das Teischnitztal. Zum Gemeindegebiet gehören Teile der Granatspitzgruppe, der Glocknergruppe und der Schobergruppe mit einer Vielzahl von Bergen von mehr als 3000m Höhe. Höchster Punkt des Gemeindegebietes ist der Großglockner (), der tiefste Punkt der Gemeinde befindet sich am Kalserkraftwerk in Unterpeischlach in, Gemeindegliederung., Die Gemeinde Kals am Großglockner besteht aus einer gleichnamigen Katastralgemeinde und war bis 1810 in neun Rotten unterteilt. Heute wird das Gemeindegebiet in elf Fraktionen gegliedert. Diese sind von der Mündung des Kalserbachs in die Isel Richtung Norden aus gesehen: Unterpeischlach, Oberpeischlach, Staniska (mit dem Weiler Haslach), Arnig, Lesach (mit den Weilern Pradell und Elleparte), Lana, Ködnitz, Glor-Berg, Großdorf, Unterburg und Burg (mit Taurer-Spöttling). Ein Ortsteil Kals existiert hingegen offiziell nicht, jedoch wird oftmals der Ortsteil Ködnitz mit Kals gleichgesetzt und ist so auch durch Ortstafeln gekennzeichnet., Flächennutzung., Kals am Großglockner hat durch seine hochalpine Lage innerhalb der Hohen Tauern einen großen Umfang an nicht nutzbaren Flächen, die rund 41,1 % des Gemeindegebiets ausmachen. An zweiter Stelle rangieren Almen, die etwa 35 % des Gemeindegebietes umfassen. Auch Wälder spielen auf dem Gemeindegebiet von Kals eine wichtige Rolle, mit rund 20 % liegt diese Nutzungsart an dritter Stelle. Alle anderen Flächenformen sind anteilsmäßig von relativ geringer Bedeutung. Wiesen umfassen 2,8 %, Gewässer 0,8 % und Bauflächen 0,02 %. Ackerland spielt heute mit 0,01 % eine sehr untergeordnete Rolle., Nachbargemeinden., Kals am Großglockner ist im Westen durch die Granatspitzgruppe von Matrei in Osttirol getrennt. Die Gemeinde Matrei ist dabei nicht nur die flächenmäßig größte Gemeinde Osttirols, sie verfügt nach Lienz auch über die zweithöchste Bevölkerungszahl und ist als wirtschaftliches, soziales sowie medizinisches Zentrum des nördlichen Osttirols auch für die Kalser Bevölkerung von Bedeutung. Die Pfarrkirche und die Volksschule des Ortsteils Huben werden zudem auch von der Bevölkerung des südlichen Kalsertals genutzt. Neben Huben im Südwesten grenzt Kals im Süden entlang der Isel und in der Folge getrennt durch die Schobergruppe an die Gemeinde St.Johann im Walde. Die Schobergruppe bildet in der Folge auch die Grenze zu Ainet und Nußdorf-Debant. Die Grenze zur Kärntner Gemeinde Heiligenblut am Großglockner im Osten und zum salzburgerischen Uttendorf im Nordosten wird durch die Glocknergruppe gebildet., Berge., Das Kalser Gemeindegebiet ist im Westen, Norden und Osten von den Gebirgsgruppen des Granatspitz- Glockner und Schobermassives umschlossen. Der Hauptkamm der stark vergletscherten Glocknergruppe trennt das Gemeindegebiet von Kals von den Bundesländern Salzburg und Kärnten. Hier liegt mit dem Großglockner () der höchste Berg Österreichs. Weitere bekannte Berge des von Nordwesten bis Südosten verlaufenden Glocknerhauptkammes sind der Hohe Kasten (), das Eiskögele (), die Rosmariswandköpfe (), die Hofmannspitze () und der Kleinglockner (). Im Süden schließt an die Glocknergruppe die Schobergruppe an. Mit dem Hochschober (), dem Glödis (), dem Roten Knopf () und dem Bösen Weibl () liegen auch hier die wichtigsten Erhebungen auf dem Kalser Gemeindegebiet. Im Westen trennt die Granatspitzgruppe das Kalser Gebiet von Matrei in Osttirol. Wichtigste Erhebungen sind hier der Große Muntanitz (), die Vordere Kendlspitze () und der Kalser Bärenkopf ()., Flüsse., Bestimmendster Fluss auf dem Gemeindegebiet ist der 21,36Kilometer lange Kalserbach, der das Kalser Tal von Norden nach Süden durchfließt. Hinzu kommen seine wichtigsten talbildenden Zuflüsse, der Teischnitzbach, der Ködnitzbach und der Lesachbach, die alle östlich des Kalserbaches entspringen. Die an den Abhängen der Granatspitzgruppe entspringenden Bäche konnten hingegen keine größeren Täler ausbilden. Durch die Mündung des Kalserbaches im Iseltal hat Kals auch einen kleinen Anteil an der Isel., Klima., Auf Grund der Tallage kann sich eine geschlossene Wolkendecke im Kalser Tal nur kurz halten, da föhniger Wind aus Nord oder Nordwest die Wolken regelmäßig auflockert. Dadurch ist auch die Zahl der Nebeltage mit 19 vergleichsweise gering. 142Tagen mit Niederschlag stehen 124trübe und 57heitere Tage gegenüber. Die niedrigsten Jahresmittelwerte der Lufttemperatur wurden in Kals mit 3,5°C gemessen, die höchsten liegen bei über 5°C. 1994 wurde mit 6,1°C der höchste je gemessene Wert erreicht. Zudem lagen in den 1990er Jahren die Jahresmittelwerte nie unter 4°C. Der Jahresniederschlag ist im Hauptort Ködnitz mit 850mm gegenüber höheren Lagen in der Gemeinde relativ gering. Im Bereich der Lucknerhütte () fallen beispielsweise 1.300mm Niederschlag pro Jahr. Während Februar und März den geringsten Niederschlag verzeichnen, fällt im Juni, Juli und August die größte Niederschlagsmenge. Eine geschlossene Schneedecke bildet sich in der Regel ab Ende November/Anfang Dezember und bleibt bis Mitte März bestehen., Geschichte., Kals bis zum Mittelalter., Das Kalser Tal dürfte bereits in der Altsteinzeit von Jägern und Sammlern aufgesucht worden sein. Als wichtigste Fundstelle dieser Zeit erwiesen sich die 1975 bei einem Kapellenbau entdeckten 50–70 Steinbockschädel, die teilweise kreisförmig um eine Feuerstelle angeordnet waren. Neueste Funde aus dem Jahre 1995 stellen eine Verbindung zu einer mesolithischen Kultur um die Zeit zwischen 9.000 und 5.300v.Chr. her. Weitere wichtige Funde auf dem Kalser Gemeindegebiet sind die ältesten Keramiken Osttirols aus der Vasi-a-bocca-quadrata-Kultur und ein neolithischer Steinhammer aus einem herzförmigen Prasinitstein (um 2000v.Chr.)., Während der späteren Eisenzeit (La-Tène-Zeit) geriet das Gebiet schließlich in den Einflussbereich der Kelten, die gegen Ende des zweiten Jahrhunderts v.Chr. das Königreich Noricum gründeten. Die Kelten unterhielten rege Handelsbeziehungen mit den benachbarten Römern und anerkannten 15v.Chr. die römische Oberhoheit über ihr Königreich. Kals war während dieser Periode vermutlich durch seinen Übergang am Kalser Tauern ins benachbarte Pinzgau von verkehrstechnischer Bedeutung., Kals im Mittelalter., Nach der Schlacht bei Aguntum 610 zwischen Baiern und Slawen drangen die Slawen in die Täler Osttirols vor und siedelten sich auch im Kalser Tal an. Romanische Bevölkerungsteile konnten sich jedoch noch längere Zeit in führenden Wirtschaftspositionen halten. Nach dem Verlust der slawischen Vormachtstellung gegen die Baiern setzte ab 769 durch die Gründung des Klosters Innichen die Christianisierung ein. 811 legte Karl der Große die Drau als Diözesangrenze fest. Kals fiel dadurch in die kirchliche Einflusssphäre Salzburgs, die bis 1818 bestehen blieb. Bairische Siedler siedelten sich ab dem späten achten Jahrhundert verstärkt im Kalser Tal an. Trotz einer schleichenden Germanisierung wurde im Kalser Tal vermutlich bis ins 13.Jahrhundert auch Slawisch gesprochen und auch die romanische Sprache starb im Mittelalter nur langsam aus., Im 11.Jahrhundert zerfiel das 976 gegründete Herzogtum Kärnten in vier Gaue. Der westlichste, Lurngau genannt, umfasste auch das Kalser Tal und unterstand den Grafen von Lurngau (Meinhardiner). Meinhard von Görz erbte 1253 Tirol und vereinte es mit seinen Ländereien. Nach Meinhards Tod wurde der Besitz unter seinen Söhnen geteilt und Kals fiel an AlbertII., der seinen Besitz in Landgerichte teilte und um 1280 das Niedergericht Kals gründete. Als Bestandteil der Lurngaus vergab der Herzog das Kalser Tal als Lehen. Wie in der gesamten Herrschaft Lienz galt auch hier das Freistiftrecht, das dem Lehnsherren umfangreiche Rechte übertrug und die Bevölkerung bis 1782 stark belastete. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kals am 19.August 1197 im Zuge eines Gerichtstages in Patriasdorf, einem heutigen Teils von Lienz, bei dem "„Rainardus plebanus de Calce“" (Pfarrer Reinhard von Kals) als Zeuge genannt wurde. 1274 wurde auch die Kalser Rupertskirche urkundlich genannt. 1366 wurde die nahe gelegene Filialkirche St.Georg neu geweiht., Kals in der frühen Neuzeit., Nachdem die Ehe des Grafen Leonhard von Görz kinderlos geblieben war, erbte 1500 MaximilianI. das Gebiet Osttirols. Aus Geldmangel verkaufte er am 10.August 1501 jedoch die Stadt Lienz sowie das Landgericht und die zugeordneten Ämter an das Geschlecht der Familie Wolkenstein-Rodenegg. Er selbst behielt sich nur die Landeshoheit vor. Für die Kalser Bauern bedeutete dies eine Fortführung der starken Belastungen durch das Freistiftrecht. Ab der Mitte des 16.Jahrhunderts erlebte der Kupferbergbau in Kals einen Aufschwung. 1607 wurde in Unterpeischlach auch eine eigene Schmelzhütte errichtet. Kurze Zeit später brach jedoch der Bergbau in den Iseltälern wieder zusammen. Auch die Herrschaft der Grafen von Wolkenstein Rodenegg ging bereits 1653 nach einem Konkurs zu Ende. Das Landgericht Lienz mit dem Zugericht Kals wurde in der Folge vom Haller Damenstift erworben. Das Freistiftrecht blieb weiterhin bestehen. Auch Proteste der Kalser Bauern gegen die hohen Abgaben änderten daran nichts. Nach der Aufhebung des Damenstift: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Archäologischer Fundplatz, Europa, Tirol, Gemeinde, Glocknergruppe, Granatspitzgruppe, Kals am Großglockner, Bezirk Lienz, Schobergruppe, Hochgebirgslandschaft

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Anthropomorphe Comicfigur, Disney-Figur, Duck-Kosmos, Fiktive Ente, Trickfigur], Dagobert Duck (häufig auch "Onkel Dagobert", Kosename "Bertel", im englischen Original "Scrooge McDuck" oder "Uncle Scrooge" bzw. "$crooge McDuck", "Uncle $crooge"; Kosename "Scroogey") ist eine ursprünglich US-amerikanische Comicfigur in Entengestalt. Carl Barks, der einflussreichste Disney-Zeichner von Geschichten rund um die Familie Duck, erfand die Figur 1947; sie gilt als seine wichtigste Schöpfung. Nachdem Dagobert dabei zunächst nur gelegentlich als Nebenfigur in den Geschichten um seinen Neffen Donald Duck aufgetreten war, schrieb Barks in den 1950er Jahren immer mehr Geschichten mit Dagobert in der Hauptrolle und widmete ihm schließlich eine eigene Heftreihe. Neben Barks hat der Comiczeichner Don Rosa entscheidend zur Fortentwicklung der Figur beigetragen, indem er sie immer wieder zum Protagonisten seiner umfangreichen Geschichten machte und ihr in den Jahren 1991 bis 1994 eine zwölfteilige Biografie mit dem Titel "Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden" widmete., Heute wird die Figur von zahlreichen Zeichnern des Disneykonzerns verwendet und ist als „reichste Ente der Welt“ berühmt für ihren extremen Geiz sowie ihr riesiges Vermögen, das sie in einem Geldspeicher lagert. In einer Barks-Geschichte stellt sie sich als „Großbankier, Großindustrieller, Großhändler“ mit dem folgenden Slogan vor:, Entwicklung der Figur., Entstehung., Sein Erfinder Carl Barks ließ Dagobert Duck zum ersten Mal in der Weihnachten 1947 erschienenen Geschichte "Christmas on Bear Mountain" (dt.: "Die Mutprobe") auftreten, möglicherweise in Anlehnung an eine namenlose schottische Figur aus dem Disney-Kurzfilm "The Spirit of ’43", die Donald daran hindern will, sein Geld zu verprassen. Vorlage war neben Ebenezer Scrooge, der Hauptfigur aus Charles Dickens "A Christmas Carol" (dt.: "Eine Weihnachtsgeschichte"), "Uncle Bims" aus der Comicreihe "The Gumps"., Sein Name im englischen Original, "Scrooge McDuck", setzt sich dementsprechend aus einer „schottischen“ Variante des Nachnamens "Duck" (in Anspielung an das Klischee vom geizigen Schotten) und einem Namensteil von Ebenezer Scrooge zusammen. Seinen deutschen Vornamen entlehnte die Übersetzerin Erika Fuchs den gleichnamigen Mitgliedern des fränkischen Königsgeschlechts der Merowinger., Dagobert bei Carl Barks., In "Christmas on Bear Mountain" war Dagobert noch eine Nebenfigur, „auf die Barks nicht allzu viele Gedanken verschwendet hatte“. Sein erster Auftritt beginnt mit den Worten:, Dagobert war eine Klischeefigur: „Ein grämlicher Menschenfeind“, „ein reicher, unfreundlicher älterer Verwandter“, der „zum Fest geläutert werden [sollte].“ Barks selbst bekannte später:, Dennoch behielt Dagobert zunächst die Rolle des „skrupellosen, menschenverachtenden Großkapitalisten“, des „Fiesling[s] und Bösewicht[s], der vor illegaler Geldbeschaffung nicht zurückschreckt.“ Bereits seit seinem dritten Auftritt als reichste Ente der Welt bekannt, trat er bis 1950 lediglich in 15 Geschichten als Nebenfigur auf; erst danach begann Barks, die Figur häufiger einzusetzen. Nachdem Barks 1952 mit der Geschichte "Only A Poor Old Man" (dt.: "Der arme reiche Mann"), die Dagobert in kürzester Zeit zum Mythos werden ließ, erfolgreich getestet hatte, ob die Leser Dagobert auch als Hauptfigur annahmen, machte er ihn 1953 schließlich zum Protagonisten der nach ihm benannten Heftreihe "Uncle Scrooge" – und „erfand“ ihn dabei laut Don Rosa neu., Mit der starken Zunahme der Auftritte der Figur gingen zwei bedeutsame Weiterentwicklungen einher. Zum einen schien Dagobert im Laufe der Zeit immer jünger zu werden – und immer freundlicher. Er mutierte so „allmählich zum lustigen Onkel und schließlich zum schrulligen, fast bemitleidenswerten Alten“, der am Ende sogar bereit war, sein eigenes Geld für seine Neffen zu opfern (etwa in "Oddball Odyssey" (dt.: "Die Irrfahrten des Dagobert Duck")). Zum anderen verlieh Barks Dagobert häppchenweise eine eigene Biografie, indem er (wie schon zuvor in "The Old Castle’s Secret" (dt.: "Das Gespenst von Duckenburgh") und "Voodoo Hoodoo" (dt.: "Wudu-Hudu-Zauber oder ein Zombie geht durch die Stadt")) immer wieder Rückblenden auf Dagoberts Vergangenheit in seine Geschichten einbaute., Zudem ließ Barks Dagobert nun regelmäßig seinen wohl berühmtesten Ausspruch wiederholen:, Dagobert bei Don Rosa., Auf Grundlage dieser Aussage, die er Dagobert ebenfalls regelmäßig wiederholen ließ, sowie der vielen Rückblenden in den Comics Carl Barks’ fertigte Don Rosa die zwölfteilige Biografie Dagoberts "The Life and Times of Scrooge McDuck" (dt.: "Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden") an, der er später noch insgesamt fünf Zusatzkapitel hinzufügte. Schon zuvor hatte Rosa, der mit Barks’ Geschichten um Dagobert aufgewachsen war und ihn für „die größte Figur der Weltliteratur“ hält, zahlreiche Comics mit Dagobert Duck als Hauptfigur gezeichnet. In "Sein Leben, seine Milliarden" – nach Rosas eigenem Verständnis keine „offizielle“ Biografie Dagoberts, sondern seine ganz persönliche Fassung von Dagoberts Lebensgeschichte – zeigt er den jugendlichen Dagobert als Abenteurer und Selfmademan, der großen Wert darauf legt, sein Geld auf ehrliche Weise zu verdienen. Nach einer Rezension auf Spiegel Online handelt es sich um „eine Liebeserklärung an die Figur Dagobert und eine Hommage an deren Schöpfer.“ Um auch die frühe Barks-Geschichte "Voodoo Hoodoo" zu berücksichtigen, der zufolge Dagobert einmal ein skrupelloser Räuberbaron gewesen sein soll, zeigt Rosa aber auch, wie Dagobert „im Rausch seiner wachsenden Gier und seines wachsenden Zynismus den schmalen Grat zwischen Gut und Böse überschreitet und für einen kurzen Moment seines Lebens zu einer Art Mac Moneysac wird.“ Gleichzeitig schließt er damit den Kreis zu Dagoberts erstem Auftritt bei Barks., Dessen ungeachtet zeichnet Rosa sowohl in "Sein Leben, seine Milliarden" als auch in seinen übrigen Geschichten ein äußerst positives Bild von Dagobert, das er damit erklärt, es nicht ertragen zu können, „Geschichten zu schreiben über einen Typen, der ewig gierig ist.“ Für ihn ist Dagobert „ein Abenteurer, und Geld ist seine Trophäe.“, Dagobert bei anderen Zeichnern., Die ersten Zeichner nach Carl Barks, die Geschichten mit Dagobert Duck zeichneten, waren (in dieser Reihenfolge) Riley Thomson, Bob Moore, Paul Murry und Al Taliaferro. Stark geprägt haben die Figur ferner Daniel Branca (der Dagobert einst als seine Lieblingsfigur bezeichnete), José Colomer, William Van Horn und Vicar sowie zahlreiche italienische Künstler, darunter Giorgio Cavazzano, Massimo De Vita und Romano Scarpa (der Erfinder von Gitta Gans)., Einer der ersten Zeichner, die stilistisch und inhaltlich (etwa mit den Geschichten "The Return Of The Micro-Ducks From Outer Space" und "Klondike Pipeline", zwei Fortsetzungen berühmter Barks-Comics) direkt an das Werk Barks’ anknüpften, war dabei Vicar. Aber auch zahlreiche andere Zeichner haben in ihrem Werk Bezug auf die Arbeit Carl Barks’ und nicht zuletzt auf seine wichtigste Schöpfung, Dagobert Duck, genommen. Giorgio Cavazzano zeichnete gar eine Geschichte, in der Barks in einem ausführlichen Interview erklärt, wie er all seine Geschichten in persönlicher Zusammenarbeit mit Dagobert Duck entwickelt habe, der inzwischen sein enger Freund sei und selbst durch Lizenzeinnahmen an Barks’ Comics verdiene., Dagobert als Trickfilmfigur., Seinen ersten Filmauftritt hatte Dagobert Duck in dem 15-minütigen Disney-Kurzfilm "Scrooge McDuck and Money" von 1967, in dem er Tick, Trick und Track musikalisch die Entstehungsgeschichte des Geldes vorträgt und den richtigen Umgang damit erklärt; gesprochen wurde Dagobert dabei von Bill Thompson. Es folgten ein Auftritt als Ebenezer Scrooge in "Mickey’s Christmas Carol" (dt.: "Mickys Weihnachtserzählung"), einer 1983 entstandenen 25-minütigen Zeichentrickversion von Charles Dickens’ "A Christmas Carol", und im Fernseh-Kurzfilm "Sport Goofy in Soccermania" von 1987., Ab diesem Jahr war Dagobert auch erstmals regelmäßig im Fernsehen zu sehen – als Hauptfigur an der Seite von Tick, Trick und Track in der amerikanischen Zeichentrickserie" DuckTales", gesprochen dabei von Alan Young (in der deutschen Übersetzung von Hermann Ebeling bzw. Joscha Fischer-Antze). Seine wesentlichen Eigenschaften, insbesondere seine Sparsamkeit und sein großer Reichtum, entsprechen der Comic-Vorlage, im Laufe der Serie entwickelt er jedoch eine größere Nähe zu seiner Familie. Weitere Unterschiede bestehen im Bereich der Schauplätze (wie der Villa, die Dagobert bewohnt) und der Nebenfiguren (die teilweise, wie Quack, der Bruchpilot, speziell für die Serie erfunden wurden)., Dagobert ist ferner Hauptfigur in dem auf der Serie basierenden Kinofilm "" und den Videospielen "DuckTales", "DuckTales 2" und "DuckTales: The Quest for Gold". Daneben wird die Figur immer wieder in Trickfilmserien (wie "Neue Micky Maus Geschichten", "Raw Toonage – Kunterbuntes aus der Trickkiste" und "Mickys Clubhaus"), "Direct-to-Video"-Produktionen (wie "Mickys fröhliche Weihnachten") und Videospielen (wie "Kingdom Hearts: Birth by Sleep") verwendet., 2017–2021 trat Dagobert Duck auch in der Neuauflage von "DuckTales" wieder auf. In dieser Version wurde er von David Tennant gesprochen (in der deutschen Übersetzung von Thomas Nero Wolff)., Biografie., Als Dagobert Anfang der 1950er Jahre immer häufiger die Hauptfigur seiner Geschichten wurde, begann Carl Barks damit, ihm durch umfangreiche Rückblenden eine Biografie auf den Leib zu schneidern, „die jeden Kreuzer des gewaltigen Vermögens durch harte Arbeit rechtfertigte.“ Don Rosa, den der dänische Verlag Egmont 1991 aufgefordert hatte, eine zwölfteilige Biografie Dagobert Ducks zu erstellen, sammelte die vielen Fakten, die Barks so im Laufe der Jahre in seine Geschichten eingefügt hatte, reicherte sie mit historischen Ereignissen und Figuren an und fügte sie zu einer möglichen Lebensgeschichte der Figur mit dem Titel "The Life and Times of Scrooge McDuck" (dt.: "Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden") zusammen. Zwar sind schon unter Barks-Experten einige der von Rosa verwendeten Details umstritten, dennoch haben sich die zentralen Elemente der von Rosa zusammengetragenen und ergänzten Biografie in der allgemeinen Rezeption der Figur inzwischen durchgesetzt., Dagobert wurde ihr zufolge im Jahre 1867 als erstes Kind seiner Eltern Dietbert und Dankrade in eine verarmte schottische Adelsfamilie geboren, die ihren: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Anthropomorphe Comicfigur, Disney-Figur, Duck-Kosmos, Fiktive Ente, Trickfigur, Dagobert Duck, Carl Barks, Don Rosa, Entenhausen, Enten-Universum

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Commonwealth Realm, Föderale Monarchie (Staat), Gruppe der Acht, Kanada, Mitgliedstaat der NATO, Mitgliedstaat der OECD, Mitgliedstaat der Vereinten Nationen, Staat in Nordamerika], Kanada ( und ) ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht. Bundeshauptstadt ist Ottawa, die bevölkerungsreichste Stadt ist Toronto. Die einzigen Staatsgrenzen sind jene zu den Vereinigten Staaten im Süden und im Nordwesten sowie die 2022 geschaffene Grenze über die Hans-Insel zu Grönland. Kanada ist gemessen an der Fläche nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde, hat etwa 37Millionen Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von nur vier Personen pro Quadratkilometer., Die Besiedlung durch die First Nations begann spätestens vor 12.000 Jahren, die Inuit folgten vor rund 5000 Jahren. Spätestens im 11. Jahrhundert und erneut ab dem späten 15. Jahrhundert erreichten Europäer das heutige Gebiet des Staates und begannen um 1600 mit der Kolonisierung. Dabei setzten sich zunächst Franzosen und Briten fest. Damals breitete sich die Bezeichnung „Canada“ aus, ursprünglich der Name eines Irokesendorfes. Frankreich trat 1763 seine Kolonie Neufrankreich an Großbritannien ab (siehe unten). 1867 gründeten drei britische Kolonien die Kanadische Konföderation. Mit dem Statut von Westminster erhielt der Staat 1931 gesetzgeberische Unabhängigkeit. Weitere verfassungsrechtliche Bindungen zum Vereinigten Königreich wurden 1982 aufgehoben., Kanada ist ein Königreich innerhalb des Commonwealth of Nations. Nominelles Staatsoberhaupt ist somit König Charles III., der durch den Generalgouverneur von Kanada vertreten wird. Kanada ist ein auf dem britischen Westminster-System basierender parlamentarisch-demokratischer Bundesstaat und eine parlamentarische Monarchie. Amtssprachen sind Englisch und Französisch., Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Stellung der frankophonen Kanadier und die Rechte der indigenen Völker (neben den First Nations und Inuit die Métis) sind wichtige Konfliktlinien in Staat und Gesellschaft. Die Themen Klimawandel und Umweltschutz, Einwanderungspolitik und Rohstoffabhängigkeit sowie das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten– von dem kulturell und historisch bedingt ein ambivalentes Bild besteht– kennzeichnen die öffentlichen Debatten., Geographie., Ausdehnung und Grenzen., Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670km² nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde und fast so groß wie Europa. Der Staat nimmt rund 41 % Nordamerikas ein. Im Süden und Nordwesten hat Kanada die längste Landgrenze der Welt zu den Vereinigten Staaten. Ein weiterer Nachbar ist das dänische Autonomiegebiet Grönland, das durch die rund 30 Kilometer breite Meerenge Kennedy-Kanal von der nördlichsten kanadischen Insel, Ellesmere Island, getrennt wird. Die winzige Hans-Insel war bis 2022 zwischen beiden Staaten umstritten, ehe sie durch das Ziehen einer etwa 1,2 Kilometer langen Staatsgrenze quer über das Eiland aufgeteilt wurde. Schließlich existiert mit der Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon südlich von Neufundland ein Überbleibsel der französischen Kolonie Neufrankreich., Die Nord-Süd-Ausdehnung erstreckt sich von 83,11° nördlicher Breite am Kap Columbia auf Ellesmere Island in Nunavut bis zur Insel Middle Island im Eriesee bei 41,68° (etwa die Breite von Rom) und beträgt somit 41,43° oder 4634 Kilometer. Die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5514 Kilometer von Cape Spear auf Neufundland (52,62° W) bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska (141° W). Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8890 Kilometer. Kanada hat mit 243.042 Kilometern zugleich die längste Küstenlinie der Welt. Die größte Insel ist die Baffininsel im Nordosten, welche mit einer Fläche von 507.451km² zugleich die fünftgrößte Insel der Welt ist. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia. 9.093.507km² Kanadas sind Land- und 891.163km² Wasserfläche., Kanada hat Anteil an sechs Zeitzonen, siehe hierzu "Zeitzonen in Kanada"., Geologie und Landschaftsgliederung., Das geologische Grundgebirge der östlichen Provinzen sind alte, abgetragene Berge neben noch älteren Abschnitten des Kanadischen Schildes, die bis zu 4,03 Milliarden Jahre alt sind. Dieser umfasst eine ausgedehnte Region mit einigen der ältesten Gesteine. Um die Hudson Bay gelegen, nimmt er fast die Hälfte des Staatsgebiets ein. Abgesehen von einigen niedrigen Bergen im östlichen Québec und in Labrador ist die Landschaft flach und hügelig. Das Gewässernetz ist dicht, die Entwässerung der Region erfolgt über eine Vielzahl von Flüssen. Die südliche Hälfte des Schildes ist mit borealen Wäldern bedeckt, während die nördliche Hälfte einschließlich der Inseln des arktischen Archipels jenseits der arktischen Baumgrenze liegt und mit Felsen, Eis und Tundrenvegetation bedeckt ist. Die östlichen Inseln des Archipels sind gebirgig, die westlichen dagegen flach., Westlich und südlich des Kanadischen Schildes liegen die Ebenen um den Sankt-Lorenz-Strom und die Großen Seen. Die natürliche Vegetation des südlichen Teils der dort liegenden Prärieprovinzen Saskatchewan, Manitoba und Alberta ist das Präriegras. Der nördliche Teil dagegen ist bis zur Tundra-Zone bewaldet., Die teils vulkanisch aktiven Gebirgszüge der Coast Range und der Rocky Mountains, wie der Mount Edziza oder die "Northern Cordilleran Volcanic Province" im Norden British Columbias, dominieren das westliche Kanada. Sie verlaufen in Nord-Süd-Richtung durch Yukon und British-Columbia, die dortige Küstenlinie wird tief von Fjorden durchschnitten. Vor der Küste liegt Vancouver Island, ein Ausläufer des Küstengebirges., Die höchsten kanadischen Gebirgsregionen liegen im Westen mit den Rocky Mountains – höchster Berg ist der hohe Mount Logan im Territorium Yukon – und der Kette der Küstengebirge am Pazifischen Ozean (Coast Mountains und Kaskadenkette). Ein weiteres wichtiges System verläuft entlang der Nordostküste von Ellesmere Island (Arktische Kordillere) bis zu den Torngatbergen in Québec sowie in Neufundland und Labrador. Im Osten Kanadas liegen die nördlichen Appalachen und die Laurentinischen Berge., Der wichtigste Fluss Kanadas ist der 3058 Kilometer lange Sankt-Lorenz-Strom. Er dient als Wasserstraße zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Kanadas zweitlängster Fluss ist der Mackenzie River (1903 Kilometer) in den Nordwest-Territorien. Weitere bedeutende Flüsse sind der Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen, der Fraser, der Nelson, der Churchill und der Manicouagan sowie Nebenflüsse wie der Saskatchewan River, der Peace River, der Ottawa und der Athabasca., Kanada ist zudem ein überaus seenreiches Land. 7,6 % seiner Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. 563 Seen sind größer als 100km². Zu den größten Seen gehören der Große Bärensee (31.153km²), der Große Sklavensee (27.048km²), der Winnipegsee (24.420km²), der Athabascasee (7.850km²) sowie die Großen Seen (zusammen rund 245.000km²), durch die mit Ausnahme des Michigansees die Grenze zum südlichen Nachbarland verläuft. Der größte gänzlich in Kanada gelegene See ist der Große Bärensee in den Nordwest-Territorien., Klima., Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Überwiegend bestimmt das boreale Klima mit langen, kalten Wintern und kurzen, heißen Sommern den größeren Teil Kanadas. Im Winter 2004/2005 wurden Temperaturen von −58°C in Burwash Landing des Territoriums Yukon gemessen; die tiefste je gemessene Temperatur wurde mit −63°C in Snag im selben Territorium am 3. Februar 1947 aufgezeichnet. Die höchste Temperatur wurde in Lytton (British Columbia) mit 49,6°C am 28. Juni 2021 ermittelt., An der Westküste findet man maritimes Klima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte, vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Den Niederschlagsrekord hält Ucluelet in British Columbia mit 489,2mm an einem einzigen Tag (6. Oktober 1967). Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Québec und Ontario am deutlichsten ausgeprägt, mit kalten Wintern, milden Frühjahren und Herbstmonaten und von Juli bis September oft sehr schwül-heißen Sommern mit Durchschnittstemperaturen um 25°C., Am häufigsten leiden die Prärieprovinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba unter Trockenheit. Eines der trockensten Jahre war das Jahr 1936, das trockenste jedoch 1961. Regina erhielt 45 % weniger Regen als im Durchschnitt. 1988 war so trocken, dass jeder zehnte Farmer aufgeben musste. Das wärmste Jahr in Kanada war das Jahr 1998., Flora und Fauna., Große Naturgebiete, vor allem in den Tundra- und Bergregionen, bedecken 70 % Kanadas. Das entspricht 20 % der weltweit verbleibenden Wildnisgebiete (ohne Antarktis). Noch ist mehr als die Hälfte der ausgedehnten Wälder Urwald. Die nördliche Waldgrenze verläuft von der Ostküste Labradors über die Ungava-Halbinsel Richtung Süden entlang des Ostufers der Hudson Bay und setzt sich anschließend schlangenlinienförmig Richtung Nordwesten zum Unterlauf des Mackenzie und weiter nach Alaska fort. Nördlich der Baumgrenze gibt es kaum oder gar keinen fruchtbaren Boden (Tundra). Die Vegetation der südlichsten Tundragebiete besteht aus niedrigem Buschwerk, Gräsern und Riedgras. Die nördlichsten Gebiete sind zu weniger als einem Zehntel mit den für die Polarregion typischen Moosen bedeckt., Südlich der Baumgrenze, von Alaska bis Neufundland, schließt sich eines der größten Nadelwaldgebiete der Welt an. Im Osten, von den Großen Seen bis zu den Küsten, wachsen hauptsächlich Mischwälder mit Zuckerahorn, Buchen, Birken, Kiefern und Hemlocktannen. Die Tiefebenen im äußersten Süden sind mit reinen Laubwäldern bedeckt. Hier gedeihen neben Hickorybäumen, Eichen und Ulmen, Kastanien, Ahorn und Walnussbäume. In den westlichen Berggebieten sind die Fichte, Douglasie und Lodgepole-Kiefer am weitesten verbreitet, in Hochebenen wachsen außerdem Zitterpappel und Gelb-Kiefer. Die Vegetation der niederschlagsreichen Pazifikküste wird von Wäldern aus dichten, hohen Douglasfichten, westlichen Rot-Zedern und Hemlocktannen beherrscht. Das Prärieland ist zu trocken, um mehr als vereinzelte Baumgruppen hervorzubringen. Vom ursprünglich weiten, hügeligen Grasland ist heute nur noch wenig übrig; es ist dem heute berühmten Weizengürtel Kanadas gewichen., Die arktischen Gewässer bieten Nahrung für Wale, Walrosse, Seehunde und für Eisbären. In den Tundren leben Moschusochsen, Karibus, Polarwölfe, Polarfüchse, Polarhasen und Lemminge, vereinzelt auch Vielfraße; viele Zugvögel verbringen hier den Sommer, darunter Alke, Enten, Möwen, Seeschwalben und andere Seevögel. Die Wälder im Norden sind ein idealer Lebensraum für Karibus und Elche, Luchse, Schwarz- und Braunbären: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Commonwealth Realm, Föderale Monarchie, Gruppe der Acht, Kanada, NATO, OECD, Vereinte Nationen, Nordamerika, Ottawa, Toronto

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Bakterium mit sequenziertem Genom, Lebensmittelmikrobiologie, Vibrionales, Vibrionales (Ordnung)], Vibrio parahaemolyticus ist ein gramnegatives Bakterium aus der Gattung der Vibrionen. Die Zellen sind fakultativ anaerob, sie können mit und ohne Sauerstoff leben. "Vibrio parahaemolyticus" lebt im Meerwasser und kann bei Aufnahme in den menschlichen Verdauungstrakt zu bakterieller Gastroenteritis führen. Ein solcher Krankheitsausbruch in Japan führte 1951 zur Entdeckung des Erregers durch Fujino Tsunesaburō. Seit 1998 treten auch Erkrankungen in größerem Ausmaß in Nord- und Südamerika sowie Europa auf, als Infektionsquellen sind Fische und Meeresfrüchte von Bedeutung., "Vibrio parahaemolyticus" weist einen umfangreichen Bestand an Virulenzfaktoren auf, die bei der Infektion des menschlichen Wirtes eine Rolle spielen, sie sind immer noch Gegenstand der Forschung. Die Spezies umfasst sehr viele Bakterienstämme, die nach den in der Zelle enthaltenen Antigenen in Serotypen eingeteilt werden. Von den 76 bisher identifizierten Serotypen sind 12 pathogen, können also Krankheiten verursachen., Merkmale., Erscheinungsbild., "Vibrio parahaemolyticus" besitzt nicht die für die meisten Vertreter der Gattung "Vibrio" typische Zellform eines gekrümmten Stäbchens, sondern seine Zellen sehen lediglich stäbchenförmig aus. In der Gram-Färbung verhält er sich gramnegativ, wird also durch die verwendeten Farbstoffe rot angefärbt. Verursacht wird dies durch eine dünne Mureinschicht in der Zellwand. Überdauerungsformen wie Endosporen werden nicht gebildet., Er bewegt sich –ähnlich wie "Vibrio cholerae"– mit einer einzelnen Geißel an einem Ende des Zellleibs fort. In dieser Form –als "swimmer cell" („schwimmende Zelle“) bezeichnet– ist das Bakterium im natürlichen Habitat Meerwasser vorzufinden. Wenn sich die Viskosität des umgebenden Mediums erhöht, führt dies zu einer Abnahme der Geschwindigkeit, mit der sich die Geißel dreht. Als Folge bildet "V.parahaemolyticus" nun viele peritriche Flagellen aus und verändert sich zur sogenannten "swarmer cell" („schwärmende Zelle“). Diese Form bietet den Vorteil des Schwärmens über feste oder halbfeste Substrate. Die meisten Stämme besitzen eine Kapsel, die der Bakterienzellwand aufgelagert ist, und werden deshalb den K-Serogruppen zugeordnet, das K steht für Kapsel-Antigen., Wachstum und Stoffwechsel., "Vibrio parahaemolyticus" ist fakultativ anaerob und kann sich also auch vermehren, wenn kein Sauerstoff vorhanden ist. Er ist Katalase-positiv und Oxidase-positiv, letzteres dient als Unterscheidungsmerkmal zu Vertretern der Enterobacteriaceae. Die Temperatur im natürlichen Lebensraum der Küstengewässer liegt bei 10–15°C oder darüber. Eine Vermehrung in natürlichen Gewässern ist ab einem Temperaturbereich von 14–19°C beobachtet worden, dies ist ein für die Monate April und Mai typischer Temperaturbereich. Bei niedrigeren Temperaturen lässt sich "Vibrio parahaemolyticus" nicht im Wasser nachweisen, sondern im Sediment. Viele der untersuchten Stämme wachsen optimal bei etwas höheren Temperaturen (20–30°C), somit gehört "V.parahaemolyticus" zu den mesophilen Bakterien. Dies nutzt man, um ihn im Rahmen einer mikrobiologischen Untersuchung zu kultivieren. "V.parahaemolyticus" ist im Meerwasser beheimatet und ist daher halophil („salzliebend“). Folglich kann er in Nährmedien mit erhöhter Salzkonzentration kultiviert werden. Dabei wächst er in einem Medium, das bis zu 8 % Natriumchlorid (Kochsalz) enthält und benötigt für das Wachstum auch einen Mindestgehalt an Natriumchlorid. Dieser liegt bei 2–3 % und somit deutlich höher als der Kochsalzgehalt in gängigen Nährmedien, in denen er nicht kultiviert werden kann., Wie andere Vertreter seiner Gattung betreibt "V.parahaemolyticus" einen chemoorganotrophen und heterotrophen Stoffwechsel, er benutzt organische Verbindungen als Energiequelle und ebenso zum Aufbau zelleigener Stoffe. Sein Stoffwechsel ähnelt dem der Vertreter der Enterobacteriaceae, er kann mehrere Substrate in einer Gärung verwerten. So werden verschiedene Kohlenhydrate (z.B. Glucose, Arabinose, Mannose) und der Zuckeralkohol Mannitol fermentativ zu Säuren und anderen Produkten abgebaut. Außerdem besitzt er die Enzyme Ornithindecarboxylase (ODC) und Lysindecarboxylase (LDC), die die Abspaltung von Kohlenstoffdioxid bei den Aminosäuren Ornithin bzw. Lysin ermöglichen. Daher kann auch eine „Bunte Reihe“, die zur Unterscheidung der Enterobacteriaceae verwendet wird, für die Identifizierung von "V.parahaemolyticus" eingesetzt werden., Genetik., Das Genom des Stammes "Vibrio parahaemolyticus" RIMD 2210633 (Serovar O3:K6) wurde im Jahr 2003 vollständig sequenziert. Der für die Untersuchung verwendete Bakterienstamm wurde 1996 aus einer Stuhlprobe eines Patienten mit Gastroenteritis in Osaka (Japan) isoliert. Die Genomgröße beträgt 5166 Kilobasenpaare (kb) und entspricht damit in etwa der Genomgröße von "Escherichia coli". Es sind 4832 Proteine annotiert. Wie beim verwandten Choleraerreger verteilt sich auch das Genom von "V.parahaemolyticus" auf zwei zirkulären Chromosomen, was für Bakterien ungewöhnlich ist, da die meisten Bakterien nur ein einziges kovalent geschlossenes, ringförmiges Bakterienchromosom besitzen. Chromosom 1 von "V.parahaemolyticus" umfasst 3289 kb, während Chromosom 2 mit 1877 kb kleiner ausfällt. Bedingt durch die große Anzahl an Bakterienstämmen sind zurzeit (2014) noch mehr als 100 Genomprojekte in Arbeit, aber noch nicht abgeschlossen., Pathogenität., "Vibrio parahaemolyticus" wird durch die Biostoffverordnung in Verbindung mit der TRBA (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) 466 der Risikogruppe 2 zugeordnet. "V.parahaemolyticus" weist einen umfangreichen Bestand an Virulenzfaktoren auf, die es ihm erlauben, Menschen als Wirt zu besiedeln und Krankheiten zu verursachen. Üblicherweise erfolgt nach Aufnahme der Krankheitserreger in den Darm dort die Produktion von Toxinen durch die Bakterien., Die Pathogenität von "V.parahaemolyticus" beruht auf der Freisetzung eines Exotoxins, ähnlich wie dies auch bei "Vibrio cholerae" und dem Choleratoxin (CTX) der Fall ist. "V.parahaemolyticus" setzt ein thermostabiles Toxin mit hämolytischer Aktivität frei. Es wird auch mit der Abkürzung TDH bezeichnet, nach dem englischen "thermostable direct hemolysin" („thermostabiles, direktes Hämolysin“). Weiterhin findet sich noch die Bezeichnung "Kanagawa-Toxin" bzw. "Kanagawa-Hämolysin", benannt nach dem sogenannten "Kanagawa-Phänomen": 1968 wurden in der japanischen Präfektur Kanagawa Stämme von "V.parahaemolyticus" untersucht, die sowohl aus der Umwelt (z.B. Meerwasser) als auch von klinischen Proben isoliert wurden. Diese stammten von Patienten, die an einer durch "V.parahaemolyticus" hervorgerufenen Gastroenteritis erkrankt waren. Wurden die isolierten Stämme auf Blutagar mit hohem Kochsalzgehalt kultiviert, so zeigten die klinischen Isolate eine Hämolyse (eine β-Hämolyse), während dies bei den anderen Stämmen nicht der Fall war. Als Ursache für die hämolytische Aktivität wurde später das "TDH" erkannt. Ebenfalls wird ein weiteres Toxin gebildet, das thermolabile Hämolysin (TLH)., Bei einer Infektion wirkt das Kanagawa-Toxin jedoch auch als Enterotoxin auf den menschlichen Darm. Die damit verbundenen Symptome sind die einer Gastroenteritis mit akutem Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerz. Der Vorgang auf zellularer Ebene ist noch Gegenstand der Forschung, man nimmt eine ähnliche Wirkungsweise wie beim Choleratoxin an. Durch Veränderung des Ionenflusses erfolgt ein Verlust von Ionen aus den Darmepithelzellen und damit verbunden der Entzug von Wasser., Neben dem "TDH" setzt "V.parahaemolyticus" noch ein weiteres Exotoxin frei. Es wurde bei Stämmen gefunden, die das "Kanagawa-Phänomen" nicht verursachen, die aber ebenfalls Gastroenteritis hervorrufen. Dieses Toxin wird mit der Abkürzung "TRH" bezeichnet, nach dem englischen "thermostable related hemolysin" („thermostabiles, verwandtes Hämolysin“). Es ist „verwandt“ mit "TDH", da beide Proteine zu mehr als 60 % gleich aufgebaut sind. Die meisten pathogenen Stämme produzieren entweder "TDH" oder "TRH" oder beide Toxine. Im Rahmen einer Untersuchung von 1990 an 214 aus klinischen Proben isolierten Stämmen konnte bei 52 % das zugehörige "tdh"-Gen, bei 24 % das "trh"-Gen und bei 11 % beide Gene nachgewiesen werden. Die Untersuchung erfolgte durch DNA-Hybridisierung mit Hilfe von Gensonden. In einer 9 Jahre später erfolgten Untersuchung mit Hilfe des empfindlicheren PCR-Verfahrens (Polymerase-Kettenreaktion) an 111 Isolaten wurden bei 16 % das "tdh"-Gen, bei 1 % das "trh"-Gen und bei 38 % beide Gene nachgewiesen. Allerdings umfassten die 111 Stämme auch Isolate aus der Umwelt und von Meeresfrüchten, die nicht unbedingt als pathogene Stämme anzusehen sind., Ein weiteres Exotoxin kommt bei allen Stämmen von "V.parahaemolyticus" vor und wird mit der Abkürzung "TLH" (oder nur "TL") bezeichnet, nach dem englischen "thermolabile hemolysin" („thermolabiles Hämolysin“). Seine Wirkungsweise ist noch nicht geklärt. Die PCR-Untersuchung der 111 Isolate bestätigte das zugehörige "tlh"-Gen bei allen untersuchten Stämmen, unabhängig von ihrer Herkunft., Ein wichtiger Faktor für die Pathogenität von "V.parahaemolyticus" liegt darin begründet, dass diese Exotoxine nicht einfach freigesetzt werden und dann mehr oder weniger zufällig in die Zellen des Wirts gelangen, sondern dass sie gezielt eingebracht werden. Grundlage hierfür ist das Typ-III-Sekretionssystem (engl. "Type III secretion system"; als "TTSS" oder "T3SS" abgekürzt). Es handelt sich um eine Proteinstruktur, deren Verankerungsstelle Ähnlichkeit mit der von Flagellen hat. Sie wird aber als Transportsystem zur Sekretion von bakteriellen Proteinen in die Wirtszellen verwendet. Das "T3SS" besteht aus 20–30 Proteinen, die Basis des Typ-III-Sekretionssystems erstreckt sich über die innere und äußere Membran der Bakterienzelle, dann folgt ein Injektionsapparat, ähnlich der Nadel einer Spritze. Er d: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Bakterium, sequenziertes Genom, Lebensmittelmikrobiologie, Vibrionales, Vibrio parahaemolyticus, fakultativ anaerob, Virulenzfaktoren, Serotypen, K-Serogruppen, halophil, Exotoxine

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Kängurus, Nationales Symbol (Australien)], Die Kängurus (Macropodidae; von „groß“ und, Gen. „Fuß“)– in Abgrenzung zu den Rattenkängurus auch als Echte oder Eigentliche Kängurus bezeichnet– sind eine Familie aus der Beuteltierordnung Diprotodontia. Sie zählen zu den bekanntesten Beuteltieren und gelten als typische Vertreter der Fauna Australiens, leben aber auch auf Neuguinea. Kängurus sind durch ihre besonders langen Hinterbeine charakterisiert. Sie sind Pflanzenfresser und vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv. Die Familie umfasst rund 65 rezente Arten, von denen vier ausgestorben sind., Merkmale., Allgemeiner Körperbau., Kängurus unterscheiden sich deutlich in ihren Ausmaßen. Während die größte Art, das Rote Riesenkänguru bis zu 1,8 Meter Höhe und ein Gewicht von 90 Kilogramm erreichen kann, bringt das Zottel-Hasenkänguru nur 0,8 bis 1,8 Kilogramm auf die Waage und hat eine Kopfrumpflänge von 31 bis 39 Zentimetern. Bei nahezu allen Arten sind die Hinterbeine deutlich länger und stärker als die Vorderbeine; Ausnahme sind die Baumkängurus, die sich an das Leben in den Bäumen angepasst haben und sich nicht mehr hüpfend fortbewegen, und bei denen Hinter- und Vorderbeine annähernd gleich lang sind. Der Schwanz ist lang, muskulös und meistens behaart, er wird oft als Stütze oder zur Balance benutzt, kann aber nicht als Greifschwanz eingesetzt werden. Bei den Nagelkängurus ist er mit einer knöchernen Spitze ausgestattet. Das Fell ist meistens in Grau- oder Brauntönen gefärbt, es gibt auch gemusterte Arten, beispielsweise die Felskängurus., Die Vorderpfoten sind klein und enden in fünf Fingern; sie dienen zur Nahrungsaufnahme und zum Abstützen. Der Hinterfuß ist schmal und langgestreckt, Kängurus sind Sohlengänger (plantigrad). Die erste Zehe der Hinterfüße fehlt, die zweite und die dritte Zehe sind wie bei allen Diprotodontia zusammengewachsen, enden aber in zwei getrennten Nägeln, die zur Fellpflege verwendet werden. Die vierte Zehe ist die längste und kräftigste, die fünfte ist mittelgroß., Kopf und Zähne., Der Kopf ist zwar langgestreckt, aber verglichen mit der Körpergröße relativ klein. Die Ohren sind groß. Im Oberkiefer haben Kängurus insgesamt sechs Schneidezähne, im Unterkiefer nur zwei. Die unteren Schneidezähne sind wie bei allen Diprotodontia vergrößert und treffen beim Zubeißen auf eine harte Stelle im Gaumen hinter den oberen. Die oberen Schneidezähne sind U- oder V-förmig angeordnet und liegen nicht wie bei anderen Diprotodontia hintereinander. Diese Anordnung bildet ein effektives Werkzeug zum Abrupfen auch harter Pflanzenmaterialien und findet sich in konvergenter Form auch bei manchen Paarhufern. Die unteren Eckzähne fehlen, die oberen fehlen ebenfalls oder sind stark zurückgebildet, so dass eine große Lücke (Diastema) die Schneide- und die Backenzähne trennt. Die Prämolaren sind schmal und klingenförmig, die Molaren sind breit und hochkronig. Die Backenzähne kommen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander aus dem Zahnfleisch; erst wenn die vorderen abgenutzt sind und ausfallen, kommen die nächsten und wandern dann im Mund nach vorne. Insgesamt lautet die Zahnformel der Kängurus I 3/1, C 0-1/0, P 2/2, M 4/4 – insgesamt haben sie also 32 oder 34 Zähne., Innere Anatomie und Fortpflanzungstrakt., Der Magen der Kängurus hat sich analog zu dem der Wiederkäuer mehrkammerig entwickelt. Er weist drei Abschnitte auf: der erste Abschnitt, der Vormagensack, dient als Fermentationskammer, wo ähnlich wie im Pansen Pflanzennahrung mit Hilfe von Mikroorganismen verarbeitet wird. Die weitere Verdauung erfolgt im schlauchförmigen Vormagentubus und im Hintermagen. Der Darm ist wie bei den meisten Pflanzenfressern lang, der Blinddarm gut entwickelt. Das Herz-Kreislauf-System zeigt gegenüber anderen Beuteltieren keine Besonderheiten. Auch der Fortpflanzungstrakt entspricht weitgehend dem der übrigen Beutelsäuger. Der Penis der Männchen liegt in Ruhe eingezogen und s-förmig gebogen in einer Penistasche, die Hoden liegen vor dem Penis. Weibchen haben zwei Uteri und zwei Vaginen und, im Gegensatz zu vielen anderen Beutelsäugern, einen dauerhaft angelegten Beutel (Marsupium). Seine Öffnung ragt nach vorne und er beinhaltet vier Zitzen. Juvenile Kängurus steigen vorwärts in den Beutel und drehen sich darin um. Männliche Kängurus haben keinen Beutel., Verbreitung und Lebensraum., Kängurus kommen in Australien einschließlich vorgelagerter Inseln wie Tasmanien sowie in Neuguinea vor. Sie bewohnen unterschiedliche Lebensräume und sind in tropischen Regenwäldern ebenso zu finden wie in Busch- oder Grasländern und trockenen Steppen- und Wüstenregionen des Outbacks. Manche Arten wie die Fels- und Buschkängurus bewohnen auch gebirgige Regionen und sind in Höhen von über 3100 Metern zu finden., Lebensweise., Aktivitätszeiten und Sozialverhalten., Auch in Bezug auf Aktivitätszeiten und Sozialverhalten sind die Kängurus variabel. Die meisten Arten sind zwar dämmerungs- oder nachtaktiv, in unterschiedlichem Ausmaß sind sie jedoch auch tagsüber zu beobachten, etwa beim Sonnenbaden am Nachmittag. Den Tag verbringen sie im Schatten von Bäumen, in Höhlen oder Felsspalten und in anderen Unterschlupfen. Diese Tiere entwickeln keine ausgeprägten Sozialstrukturen; manchmal kommt es zur Bildung lockerer Verbände aus mehreren Individuen, die jedoch nicht dauerhaft sind., Fortbewegung., Je nach Geschwindigkeitsbedürfnis kennen viele Känguruarten zwei Arten der Fortbewegung: Bei höherem Tempo springen sie nur mit den Hinterbeinen, der Schwanz bleibt in der Luft und dient der Balance. Auf diese Weise können sie kurzzeitig eine Geschwindigkeit von 50km/h erreichen. Bei den größeren Arten sind diese Sprünge oft 9 Meter weit, bei einem Grauen Riesenkänguru wurden 13,5 Meter gemessen. Diese Sprünge sind kaum höher als 1,5 Meter., Bei langsamer Gangart benutzen Kängurus „fünf Gliedmaßen“: Während sich das Tier mit Vorderpfoten und Schwanz abstützt, schwingen die Hinterbeine nach vorne; sobald diese stehen, werden Vorderpfoten und Schwanz wieder nachgeholt. Die hüpfende Fortbewegung ist bei hoher Geschwindigkeit sehr effizient. Dank spezieller hoch elastischer Muskelbänder können sie ohne großen Energieaufwand schnell vorankommen, was bei einem trockenen Klima und teils dürftigem Nahrungsangebot von Vorteil ist. Bei niedriger Geschwindigkeit jedoch ist dieser Bewegungsablauf eher ineffizient und energieaufwändig. Kängurus können sich nicht rückwärts und die Hinterbeine nicht einzeln fortbewegen., Die Baumkängurus hüpfen nicht, können aber gut klettern. Die kurzschwänzigen Quokkas und die Filander bewegen sich hauptsächlich auf allen vieren fort., Nahrung., Kängurus sind Pflanzenfresser, die sich je nach Lebensraum von unterschiedlichsten Pflanzen ernähren. Vereinfacht können eher grasfressende (zum Beispiel Rote und Graue Riesenkängurus) und eher blätterfressende Vertreter (zum Beispiel die Baumkängurus) unterschieden werden, die auch in der Form ihrer Backenzähne deutlich voneinander abweichen. In unterschiedlichem Ausmaß nehmen sie auch andere Pflanzenteile wie Früchte, Knospen und anderes zu sich. Dank ihres effizienten Verdauungstraktes können sie die schwer verdauliche Pflanzennahrung gut verwerten, manche Arten käuen auch wieder. Diese Anpassungen – verbunden mit der Fähigkeit, mit wenig Wasser auszukommen – führen dazu, dass sie auch in trockenen Gebieten mit wenig Vegetation überleben können., Fortpflanzung., Wie bei allen Beuteltieren kommen Kängurubabys nach einer kurzen Tragzeit von rund 20 bis 40 Tagen, verglichen mit Plazentatieren, relativ unterentwickelt zur Welt. Selbst bei der größten Känguruart, dem Roten Riesenkänguru, misst das Jungtier bei der Geburt nur 2,5 Zentimeter und wiegt 0,75 Gramm. Üblicherweise kommt nur ein einzelnes Jungtier zur Welt, Zwillinge sind selten. Es krabbelt nach der Geburt selbstständig vom Geburtskanal in den Beutel und hängt sich mit dem Maul an eine Zitze, die es während der nächsten zwei bis drei Monate nicht loslässt., Bei vielen Arten kommt es zu einer „verzögerten Geburt“: Unmittelbar nach der Geburt eines Jungtieres paart sich das Weibchen erneut. Dieser Embryo wächst jedoch kaum weiter, bis das große Jungtier den Beutel endgültig verlassen hat. Erst dann entwickelt der Embryo sich weiter und kommt zur Welt. Der evolutionäre Vorteil dürfte in den teils unwirtlichen Lebensräumen dieser Tiere stecken: Sollte das Jungtier sterben oder die Mutter es verlassen müssen, ist sofort ein Nachfolger da., Nach rund einem halben Jahr verlässt das Jungtier erstmals den Beutel; mit rund acht Monaten ist es endgültig zu groß geworden, um noch hineinzupassen. Jungtiere werden aber bis zum Alter von rund einem Jahr gesäugt. Zu diesem Zweck stecken sie den Kopf in den Beutel der Mutter, wo häufig bereits ein weiteres kleines Jungtier genährt wird. In solchen Fällen trinken großes und kleines Jungtier an verschiedenen Zitzen, die auch Milch in verschiedener Zusammensetzung abgeben., In Australien werden die Jungtiere der meisten Beuteltierarten „Joeys“ genannt., Kängurus und Menschen., Entdeckung und Name., Eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse zur Wahrnehmung des Kängurus durch Europäer sind Tagebucheinträge des britischen Seefahrers James Cook vom Juli 1770, die auch eine Beschreibung enthalten., Die Bezeichnung Känguru (englisch: "kangaroo") stammt aus der Sprache des Aborigines-Stamms der Guugu Yimidhirr, die auf der Kap-York-Halbinsel leben. Er ist abgeleitet von dem Wort „gangurru“ (bzw. "gang-oo-roo"), das als Bezeichnung für ein graues Riesenkänguru dient. Der Stamm hat mehrere Wörter für die verschiedenen Arten., Nach einer weitverbreiteten Geschichte hätte Cooks Mannschaft als erste Europäer diese Tiere gesichtet; der Name Känguru bedeute in dieser Aboriginesprache „Ich verstehe (dich) nicht“ und soll den Briten auf „Was ist das für ein Tier?“ geantwortet worden sein. Dass diese Geschichte nicht den Tatsachen ents: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Kängurus, Australien, Beuteltiere, Hinterbeine, Vorderbeine, Schwanz, Fell, Zähne, Magen, Fortpflanzungstrakt

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Geschichte von Arkansas, Geschichte von Louisiana, Geschichte von Mississippi, Konflikt 1862, Militärische Operation (19. Jahrhundert), Schlacht des Sezessionskriegs, Ulysses S. Grant], Der erste Vicksburg-Feldzug (2. November 1862 bis 29. März 1863) war eine gescheiterte militärische Operation der Nordstaaten während des Amerikanischen Bürgerkrieges auf dem westlichen Kriegsschauplatz. Der Feldzug fand beiderseits des Mississippi in den Bundesstaaten Mississippi, Arkansas und Louisiana statt. Ziel des Feldzuges war, den Mississippi militärisch und wirtschaftlich uneingeschränkt nutzen zu können. Durch die Eroberung der Stadt Vicksburg, Mississippi hätte dieses Ziel erreicht werden können. Es gelang der Tennessee-Armee unter Generalmajor Ulysses S. Grant in einer Serie von Schlachten, Gefechten und Umgehungsoperationen jedoch nicht, die Stadt zu erobern., Vorgeschichte., Abraham Lincoln war davon überzeugt, dass die Festungsstadt Vicksburg der Schlüssel zum Sieg im amerikanischen Bürgerkrieg sein könnte. Vicksburg und Port Hudson, Louisiana waren die letzten Bollwerke der Konföderation, die die vollständige Kontrolle des Mississippi durch die Union verhinderten. Gegen Angriffe vom Fluss her war die Stadt gut geschützt. Admiral Farragut hatte dies bei dem fehlgeschlagenen Versuch festgestellt, Vicksburg im Mai 1862 mit Marinestreitkräften einzunehmen., Für die Konföderation war Vicksburg das Scharnier, mit dem die westlichen Teile der Konföderation mit dem Hauptgebiet verbunden waren. Der Verlust der Stadt bedeutete nicht nur den Wegfall der sicheren Verbindung mit dem Westen, sondern auch der Kontrolle des Verkehrs auf dem Mississippi und den Verlust großer Teile des Bundesstaates Mississippi., Der einfache Plan zur Eroberung von Vicksburg sah vor, die Tennessee-Armee Generalmajor Grants aus Memphis, Tennessee nach Süden und die Golf-Armee Generalmajor Banks’ aus New Orleans, Louisiana nach Norden antreten zu lassen. Banks Vormarsch ging jedoch nur langsam vorwärts und blieb vor Port Hudson, 135 Meilen südlich von Vicksburg, stecken. Grant übernahm die Hauptverantwortung in den beiden Feldzügen gegen Vicksburg, da Banks Angriffsbemühungen nur wenig erfolgreich waren., Die Befehlshaber und Kommandeure., Die Hauptakteure auf Seiten der Union waren die Generalmajore Grant, Sherman, McClernand und Banks., Nach der Berufung Generalmajor Hallecks nach Washington, D.C. wurde Grant am 16. Oktober 1862 Befehlshaber des Wehrbereichs Tennessee. William T. Sherman und John A. McClernand waren unterstellte Divisionskommandeure und später Kommandierende Generale der Tennessee-Armee. McClernand war einer der vielen politischen Generale, die im US-Heer dienten, und erhielt von Lincoln am 20. Oktober 1862 die Erlaubnis, einen Großverband im südlichen Illinois aufzustellen und mit diesem einen Angriff auf Vicksburg durchzuführen. McClernand hoffte, durch militärischen Ruhm seinen politischen Einfluss wieder vergrößern zu können., Die Befehlshaber der konföderierten Truppen waren General Joseph E. Johnston, Befehlshaber West, Generalleutnant John C. Pemberton, Oberbefehlshaber der Mississippi-Armee und die Generalmajore Sterling Price und Earl Van Dorn als Kommandierende Generale der Mississippi-Armee. Diese Armee wurde eigens zur Verteidigung von Vicksburg am 7. Dezember 1862 aufgestellt., Gelände und Operationsplan., Vicksburg lag auf einem überhöhten Plateau an einer scharfen Biegung des Flusses. Von den Höhen konnte die Schifffahrt auf dem Mississippi überwacht und unterbunden werden, deshalb wurde Vicksburg auch das „Gibraltar des Mississippi“ genannt. Das sogenannte Mississippi-Delta – bestehend aus dem Yazoo und seinen Nebenflüssen – erstreckte sich nördlich und ostwärts der Stadt in einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 200 Meilen und 50 Meilen in der anderen Richtung. Entlang des Höhenzuges, der sich beiderseits Vicksburgs auf dem östlichen Ufer des Mississippi und des Yazoo erstreckte, befanden sich mit Artillerie verstärkte Befestigungen der Konföderierten. Das Gebiet westlich des Mississippi in Louisiana durchschnitten unzählige Flüsse und ehemalige Flussarme und nur wenige, schlechte Landstraßen., Die Tennessee-Armee sollte im ersten Teil des Feldzugs aus Memphis vorgehend auf zwei Wegen angreifen:, Grant marschierte entlang der Mississippi Central Eisenbahnlinie mit 40.000 Mann nach Süden durch Mississippi. Sherman sollte mit der anderen Hälfte der Tennessee-Armee mississippiabwärts marschieren und in einer Zangenbewegung die Ortschaft Grenada, Mississippi auf der Landbrücke nördlich des Mississippi-Deltas angreifen. Die Armee sollte aus einem Hauptdepot an der Eisenbahnlinie versorgt werden. Grant ließ das Depot in Holly Springs, Mississippi anlegen. Nachdem die Versorgung sichergestellt war, sollte die Tennessee-Armee über Grenada nach Süden Vicksburg angreifen und einnehmen., Der Feldzug., Vorstoß entlang der Mississippi Central Eisenbahnlinie., Grant begann den Vormarsch mit gewaltsamer Aufklärung am 8. November 1862. Die Truppen erreichten am 1. Dezember den Tallahatchie 40 Meilen südlich der Grenze zu Tennessee. Die Versorgung der Truppenteile gestaltete sich wegen Lokomotivenmangels schwierig; Holly Springs wurde das entscheidende Depot für die Fortsetzung des Angriffs., "Johnston, der für das Territorium zwischen den Appalachen und dem Mississippi verantwortlich war, empfahl am 24. November dem Kriegsminister der Konföderation, mit der Mississippi-Armee und den Truppen Generalleutnant Theophilus Hunter Holmes aus Trans-Mississippi zunächst Grant zu schlagen und dadurch Mississippi halten, um danach Missouri erobern zu können. Mit der derzeitigen Kräfteverteilung sei Vicksburg in Gefahr. Pemberton, Oberbefehlshaber der konföderierten Mississippi-Armee, bestand am 27. November erneut auf Verstärkungen durch Holmes, der sich weigerte 10.000 Mann abzustellen. Auf Weisung Johnstons stellte General Braxton Bragg am 29. November eine Brigade mit 1.000 Mann nach Meridian, Mississippi ab.", Der Widerstand des konföderierten I. Korps der Mississippi-Armee unter Earl Van Dorn wuchs nach Aufgabe des Tallahatchie. Die Südstaatler bezogen nach Aufgabe Grenadas Verteidigungsstellungen am Südufer des Yalobusha. Gleichwohl waren die Konföderierten dem ihnen gegenüberstehenden Teil der Tennessee-Armee unterlegen., Wegen der frühzeitigen Einnahme Grenadas durch den linken Flügel der Tennessee-Armee war der erste Teil des Operationsplanes bereits Anfang Dezember erreicht, ohne dass der rechte Flügel eingesetzt worden war. Grant befahl Sherman am 8. Dezember deshalb in Abänderung des ursprünglichen Plans, nördlich Vicksburgs am Yazoo zu landen und die Mississippi Central Eisenbahnlinie nördlich und ostwärts von Vicksburg zu zerstören. Der linke Flügel der Tennessee-Armee sollte unter Grants Führung aus Norden vorrückend Sherman unterstützen. Anschließend sollte Vicksburg gemeinsam eingenommen werden., Dabei setzte Grant Sherman keine Termine, sondern befahl ihm, schnellstmöglich mit allen in Memphis versammelten Truppenteilen anzutreten. Einer seiner Beweggründe für diese Art der Befehlsgebung war Grants mangelndes Vertrauen in die Führungsfähigkeiten McClernands, der wegen seines höheren Dienstalters sofort nach seinem Eintreffen in Memphis das Kommando über den rechten Flügel der Tennessee-Armee übernommen hätte. Auch den Angriff am Yazoo wollte Grant nicht durch den politischen General McClernand geführt wissen und drängte deshalb zur Eile., Sherman schiffte sich in Memphis ein und marschierte am 20. Dezember flussabwärts. Nach dem Ablegen hatte Sherman keine Verbindung mehr zum Armeeoberbefehlshaber., Grant war nur 80 Meilen weit gekommen, als Van Dorns Kavallerie am 20. Dezember das bei Holly Springs eingerichtete Depot vernichtete. Gleichzeitig fiel Brigadegeneral Nathan Bedford Forrest auf seinem ersten Raid ins westliche Tennessee ein und zerstörte die Nachschublinien Grants beiderseits Jacksons, Tennessee nachhaltig. Weil Grant deshalb den Angriff entlang der Eisenbahnlinie auf absehbare Zeit nicht fortsetzen konnte, wich der linke Flügel der Tennessee-Armee bis zum 10. Januar nach Memphis aus., Kämpfe am Yazoo., Der rechte Flügel der Tennessee-Armee unter Sherman erreichte Millikens Bend, Louisiana, 25 Meilen nordwestlich von Vicksburg, am 22. Dezember und zerstörte zunächst einen Teil der Vicksburg & Shreveport Eisenbahnlinie, bevor die Truppen am 25. Dezember zu einem geeigneten Landungspunkt zwölf Meilen yazooaufwärts übersetzten., Das Gelände vor den Soldaten der Tennessee-Armee war dicht bewaldet, sumpfig und von nahezu unüberwindlichen Bayous durchzogen. Das Chickasaw Bayou, das parallel zur Angriffsrichtung lag, trennte die angreifenden Divisionen und erschwerte die Verbindungen. Zusätzlich hatten die Konföderierten mit gefällten Bäumen Sperren errichtet. Die Flüsse und Bayous waren eingedeicht. Hinter den Deichen befanden sich Wege, auf denen die Konföderierten sich gegen Sicht geschützt bewegen konnten und so den Schwerpunkt der Verteidigung verschieben konnten. Die Klippe Chickasaw Bluffs verlief am Rand des Deltas mit einer Höhe bis zu 60 m und bot Einsatzmöglichkeiten für schwere Geschütze., Sherman griff nach zweitägigem Geplänkel die Konföderierten am Chickasaw Bayou am 29. Dezember mit 30.075 Soldaten an. Die Konföderierten verteidigten sich mit ca. 12.000 Mann und wehrten alle Angriffe ab. Sherman stellte wegen der großen Verluste am 1. Januar 1863 die Angriffe ein und schiffte das Korps nach Millikens Bend ein. Sherman schrieb in dem Bericht über die Niederlage am 5. Januar in caesarischer Manier:, Angriff am Arkansas., McClernand traf am 28. Dezember in Memphis ein und fuhr am 30. Dezember mississippiabwärts, um den Feldzug nach Vicksburg persönlich zu führen, so wie es ihm Präsident Lincoln erlaubt hatte. Er erreichte Millikens Bend am 2. Januar, übernahm zwei Tage später das Kommando über Shermans Divisionen und bildete aus seinen und Shermans Divisionen die Mississippi-Armee der Union mit zwei Korps, nicht ohne sich vorher beim Kriegsminister zu beschweren, der Einsatz Shermans sei absichtlich ohne ihn durchgeführt worden, um den Präsidenten und den Kriegsminister zu brüskieren. Da immer noch keine Verbindung zum Armeeoberbefehlshaber Grant bestand, meldete Sherman in einem Bericht am 5. Januar direkt dem Oberbefehlshaber des Heeres, General Halleck, die Niederlage am Chickasaw Bayou und seine Einflussnahme auf die Entscheidung McClernands, zunächst nicht weiter nach Vicksburg anzugreifen, sondern stattdessen Arkansas Post am Arkansas anzugreifen., Die Bedeutung Arkansas Posts lag nach der Einschätzung beider Generale darin, dass von dort eine ständige Gefahr für den Schiffsverkehr auf dem Mississippi ausging – war doch erst wenige Tage vorher ein Dampfer mit Flößen gekapert worden. Zum anderen würden die Soldaten der Armee beschäftigt. McClernand wollte sich nach Ausschaltung dieser Bedrohung aber nicht wieder dem ursprünglichen Ziel des Feldzugs, Vicksburg, zuwenden, sondern weiter in Richtung Little Rock, Arkansas vorgehen., Die Mississippi-Armee fuhr den Mississippi und Arkansas ca. 100 Meilen flussaufwärts und griff den Stützpunkt am 10. und 11. Januar 1863 in einer kombinierten Operation mit der Marine mit mehr als 32.000 Mann an. Die mehr als sechsfach unterlegene Besatz: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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- Geschichte Arkansas
- Geschichte Louisiana
- Geschichte Mississippi
- Konflikt 1862
- Militärische Operation
- Sezessionskrieg Schlacht
- Ulysses S. Grant
- Vicksburg-Feldzug
- Nordstaaten
- Mississippi-Delta

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Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Kantonswechsel des Laufentals], Der Kantonswechsel des Laufentals (auch "Laufentalfrage" genannt) beschreibt die langwierigen politischen und juristischen Auseinandersetzungen um die Gebietsabtretung des Bezirks Laufen im Nordwesten der Schweiz vom Kanton Bern an den Kanton Basel-Landschaft. Die Frage der Kantonszugehörigkeit des Bezirks steht im engen Zusammenhang mit der Jurafrage. Wie der Jura gehörte das Laufental einst zum Fürstbistum Basel und gelangte erst 1815 nach dem Wiener Kongress zu Bern. Der Einfluss der Region auf die kantonale Politik war gering, während wirtschaftlich und kulturell weiterhin enge Beziehungen zur Region Basel bestanden. Derselbe Zusatz zur Berner Kantonsverfassung, der 1979 nach den Juraplebisziten die Gründung des Kantons Jura in der französischsprachigen Nachbarschaft ermöglichte, gewährte dem zu einer Exklave gewordenen Bezirk das Recht, über den Beitritt zu einem seiner Nachbarkantone zu befinden., 1978 entschieden sich die Laufentaler für die Einleitung des Verfahrens, 1980 bestimmten sie in den Kanton Basel-Landschaft als bevorzugte Beitrittsoption (weitere Möglichkeiten wären die Kantone Basel-Stadt und Solothurn gewesen). Am 11.September 1983 stimmten sie allerdings mit 56,7 % der Stimmen gegen den Kantonswechsel. Bei der 1984 aufgeflogenen Berner Finanzaffäre kam ans Licht, dass die Kantonsbehörden über geheime widerrechtliche Zahlungen an die Aktion bernisches Laufental die Meinungsbildung massiv beeinflusst hatten. 1988 hiess das Bundesgericht eine staatsrechtliche Beschwerde der separatistischen Laufentaler Bewegung gut und erklärte das Abstimmungsergebnis für ungültig. Die Wiederholung der Abstimmung am 12.November 1989 ergab eine Mehrheit von 51,7 % zugunsten des Kantonswechsels. 1991 stimmte Basel-Landschaft der Aufnahme des Laufentals zu und 1993 gaben auch Volk und Stände bei einer eidgenössischen Volksabstimmung ihre Zustimmung. Der Übertritt erfolgte schliesslich am 1.Januar 1994., Die detaillierten Ergebnisse der Volksabstimmungen sind im Artikel Laufental-Abstimmungen zu finden., Das Laufental im Fürstbistum Basel., Im Mittelalter gelangte das Laufental in den Einflussbereich der Bischöfe von Basel. Das Fürstbistum Basel erhielt im Jahr 1006 von Kaiser Heinrich II. die Dörfer Duggingen und Grellingen zugesprochen. 1141 trat die Abtei St.Blasien einen Dinghof ab, der Laufen, Röschenz, Wahlen und Zwingen umfasste. 1269 erwarb das Fürstbistum von den Habsburgern die Herrschaft Burg im Leimental, 1271 von der Grafschaft Pfirt das Dorf Liesberg und 1454 von den Thiersteinern das Dorf Roggenburg. Schliesslich kamen 1462 aus dem Erbe der Ramsteiner Blauen, Brislach, Dittingen und Nenzlingen hinzu. Mit den fürstbischöflichen Vogteien Birseck und Pfeffingen bestanden enge Beziehungen, aber auch mit der Stadt Basel. Nachdem die Französische Republik 1792 den Norden des Fürstbistums besetzt hatte, proklamierten revolutionäre Kräfte die Raurakische Republik. 1793 annektierte Frankreich seine Tochterrepublik, die nun das Département Mont-Terrible bildete. Trotz Gebietserweiterungen blieb es das kleinste aller Départements und ging 1800 im Département Haut-Rhin auf. In diesem gehörten die Gemeinden dem Kanton Laufen an (mit Ausnahme von Roggenburg im Kanton Delémont)., 1813 eroberten Koalitionstruppen das frühere Fürstbistum. Nachdem der Pariser Frieden die Grenzen von 1792 wiederhergestellt hatte, verwaltete Gouverneur Conrad Karl Friedrich von Andlau-Birseck das Gebiet provisorisch weiter. Die Laufentaler baten in einer Petition, an den Kanton Basel angeschlossen zu werden. Der Wiener Kongress ignorierte diesen Wunsch, denn Fürst Metternich schlug vor, den Kanton Bern für den Verlust seiner Untertanengebiete im Waadtland und im Aargau mit dem ehemaligen Fürstbistum zu entschädigen; auch Basel sollte einen Teil erhalten. Es wird angenommen, dass die Diplomaten den Bernern eine zuverlässige Verteidigung der Schweizer Nordwestgrenze eher zutrauten als den geographisch exponierten Baslern, weshalb sie am 20.März 1815 die Grenze beim Schloss Angenstein oberhalb der Birs zogen. Eine andere gängige Begründung lautet, dass sie schlicht ungenaue Kenntnisse der örtlichen Verhältnisse hatten. Die Vereinigungsurkunden formalisierten die Aufteilung des Territoriums am 15.Dezember 1815. Dadurch wurde die Vogtei Pfeffingen zweigeteilt: Aesch und Pfeffingen gelangten zusammen mit dem Birseck an Basel, Duggingen und Grellingen zusammen mit dem Laufental an Bern. Die Aufteilung entsprach durchaus den Wünschen der reformierten Basler, die den Katholiken misstrauten und deshalb nicht allzu viele von ihnen aufnehmen wollten., Das Laufental im Kanton Bern., Die Integration des Laufentals in den ebenfalls reformierten Kanton Bern erwies sich als schwierig, was sich insbesondere anhand der Badener Artikel (1836) und des Kulturkampfes (1873–1880) zeigte, als die Kantonsregierung gegen romtreue katholische Priester vorging. Dennoch strebten die Laufentaler keine Trennung an, sondern die Wahrung ihrer Eigenheiten und mehr Selbständigkeit innerhalb des Kantons. In den ersten Jahren gehörte das Laufental administrativ zum französischsprachigen Bezirk Delémont, fühlte sich aber trotz gemeinsamer katholischer Mehrheitskonfession nicht angemessen vertreten. Separatistische Bestrebungen hielten sich dennoch in Grenzen, wenn man von den Aktionen von Joseph Ferdinand Gerster absieht. Bei der Revision der Berner Kantonsverfassung im Jahr 1846 wurde die Forderung nach einem eigenen Bezirk erfüllt. Politisch spielte er kaum eine Rolle, denn seine Vertretung in den kantonalen Behörden war gering und die stärkste Partei, die Katholisch-Konservativen (ab 1970 CVP), auf kantonaler Ebene wenig bedeutend. In den folgenden Jahrzehnten zogen vermehrt Berner ins Laufental, darunter Beamte, Polizisten und Lehrer. Kulturelle und vor allem wirtschaftliche Beziehungen bestanden aber wie seit jeher überwiegend mit dem Raum Basel. Diese wurden insbesondere nach dem Bau der Jurabahn in den 1870er Jahren immer enger. Das Laufental entwickelte sich zu einem der wohlhabendsten Bezirke des Kantons, doch die Beziehungen zu Bern blieben distanziert. Hundert Jahre später erlebte das Laufental einen markanten Bevölkerungsschub durch zugezogene Berufspendler, die in Basel und Umgebung arbeiteten., Der jurassische Separatismus, der 1947 nach der Moeckli-Affäre wiederaufgeflammt war, berührte das Laufental zunächst nur am Rande. Das "" (RJ) strebte in den ersten Jahren einen neuen Kanton an, der den gesamten historischen Jura umfassen sollte, also das zum Kanton Bern gehörende Gebiet des früheren Fürstbistums mit den Bezirken Courtelary, Delémont, Franches-Montagnes, La Neuveville, Laufen, Moutier und Porrentruy. Einzelne prominente Laufentaler unterstützten diese Forderung aktiv, allen voran Adolf Walther, der langjährige Regierungsstatthalter. Er war Vizepräsident des RJ und von 1953 bis 1959 Redaktor der separatistischen Zeitschrift "Der Laufentaler". Am 5.Juli 1959 scheiterte die kantonale Plebiszitinitiative, mit der die Separatisten in den sieben jurassischen Bezirken eine Volksabstimmung über die Kantonsgründung herbeiführen wollten, deutlich; im Bezirk Laufen selbst betrug die Ablehnung 73,1 %. Daraufhin ersetzte das RJ seine bisher rein historische Argumentation schrittweise durch eine ethnolinguistische Strategie, welche die französische Ethnizität betonte. Aus diesem Grund gab es den schon immer sehr vagen Anspruch auf das Laufental auf. Entsprechend ging dort das Interesse an der Jurafrage stark zurück., Auswirkungen der Juraplebiszite auf das Laufental., Die Situation änderte sich schlagartig, als der Grosse Rat des Kantons Bern am 9.September 1969 ohne Gegenstimme einem Antrag des Regierungsrates zustimmte. Durch einen Zusatz in der Berner Kantonsverfassung sollten die sieben Bezirke entscheiden dürfen, ob sie weiterhin zum Kanton Bern oder zu einem neu zu gründenden Kanton gehören wollen. Die bernischen Behörden gingen davon aus, dass der Bezirk Laufen den Anschluss an einen französischsprachigen Kanton ablehnen und somit zu einer Exklave würde. Sie sahen sich deshalb veranlasst, ihm ein separates Selbstbestimmungsrecht zu geben, das es den Stimmberechtigten erlauben würde, über den Beitritt zu einen Nachbarkanton der Nordwestschweiz zu befinden. Der Journalist Heinz Däpp argumentiert, die meisten Berner Politiker hätten das Laufental damals nur als Anhängsel der höchst umstrittenen Jurafrage betrachtet und sich ausschliesslich in diesem Zusammenhang für den weit entfernten Bezirk interessiert. Andererseits hätten die Laufentaler in den zahlreichen Debatten nie wahrnehmbar die bernische Jurapolitik mitgeprägt und demonstrativ Desinteresse gezeigt. Man habe den Bezirk weder den «bösen Separatisten» noch den «guten Berntreuen» zuordnen können und ihn deshalb zu einem Sonderfall erklärt. Die offizielle Haltung, das Selbstbestimmungsrecht mit der Exklavensituation zu erklären, sei nur vorgeschoben gewesen, um die Meinungen im Jura zu beeinflussen; die Laufentaler selbst seien vorher nie gefragt worden. Die Volksabstimmung am 1.März 1970 über den Verfassungszusatz ergab eine Zustimmung von 93,3 % kantonsweit und von 88,7 % im Bezirk Laufen., Beim ersten Juraplebiszit am 23.Juni 1974 mussten die Laufentaler gegen die Gründung des Kantons Jura stimmen, um sich die Option eines Beitritts zu einen anderen Kanton offenzuhalten. Bern dürfte gehofft haben, mit den Stimmen der Laufentaler die jurassischen Autonomiebestrebungen zu durchkreuzen, was aber nicht gelang. Zwar betrug die Ablehnung im Laufental 74,2 %, doch über alle Bezirke hinweg gesehen resultierte eine Zustimmung von 51,9 %. Am 18.September 1974 bildete sich auf freiwilliger Basis die Bezirkskommission Laufental. Sie stand unter dem Vorsitz von Regierungsstatthalter Jacques Gubler und bereitete das zweite Juraplebiszit vor. Um nicht dem neuen Kanton anzugehören, mussten die ablehnenden Bezirke Volksinitiativen einreichen, die jeweils von einem Fünftel der Stimmberechtigten unterschrieben worden waren. In den Bezirken Courtelary, La Neuveville und Moutier organisierte die antiseparatistische "" die Unterschriftensammlungen, im Bezirk Laufen die Bezirkskommission. Sie reichte die Initiative am 24.Februar 1975 mit 3312 gültigen Unterschriften ein. Gemäss Gubler hatte sie darüber hinaus «keine Entscheidungen über die politische Zukunft unseres Tales zu fällen; sie hat aber die Grundlagen zu erarbeiten, damit der politische Entscheid von den stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern gefällt werden kann». Auf die Frage «Wollt Ihr, dass der Amtsbezirk Laufen – unter Vorbehalt des Anschlusses an einen Nachbarkanton – weiterhin zum Kanton Bern gehört?» stimmten 94,6 % der Laufentaler am 14.September 1975 mit Ja., Im Bezirk Delémont gab es mit Rog: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
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Kantonswechsel, Laufentalfrage, Gebietsabtretung, Kanton Bern, Kanton Basel-Landschaft, Jurafrage, Fürstbistum Basel, Wiener Kongress, Juraplebisziten, Kantonszugehörigkeit