Respan Dataset Explorer

Select one behavior. Every returned turn has one binary label: Present or Absent. Source: final dense boolean release.

5,167,182physical rows
86shards
0.00%qualified row coverage
0.00%qualified cell coverage
Random row JSON API

turns-00007.parquet:38239

d9d131301cc1c795a4bf9794
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1491 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Australien, Commonwealth Realm, Föderale Monarchie (Staat), Gegründet 1901, Mitgliedstaat der OECD, Mitgliedstaat der Vereinten Nationen, Staat in Australien und Ozeanien], Australien (amtlicher deutscher Name;, deutsch veraltet "Australischer Bund") ist ein Staat auf der Südhalbkugel der Erde, der die gesamte Landmasse des australischen Kontinents, die ihr südlich vorgelagerte Insel Tasmanien, die subantarktische Macquarieinsel mit ihren Nebeninseln und als Außengebiete die pazifische Norfolkinsel, die Kokosinseln, die Weihnachtsinsel sowie die Ashmore- und Cartierinseln und die Heard und McDonaldinseln im Indischen Ozean umfasst. Seit dem Antarktis-Vertrag von 1933 erhebt das Land auch Ansprüche auf das Australische Antarktis-Territorium. Seine Nachbarstaaten sind Neuseeland im Südosten sowie Indonesien, Osttimor und Papua-Neuguinea im Norden., Australien hat etwa 25,8 Millionen Einwohner und ist dünn besiedelt. Mit einer Fläche von mehr als 7,6Millionenkm² nimmt es unter den Staaten der Erde den sechsten Platz ein. Die Hauptstadt ist Canberra, die größte Stadt ist die Metropole Sydney. Weitere Ballungsräume sind Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide und Gold Coast., Australien ist gemessen an seinem Pro-Kopf- und Gesamtvermögen eines der wohlhabendsten Länder der Welt und belegte 2021 von 191 Staaten den fünften Platz des Index der menschlichen Entwicklung. Das Land verfügt über eine hochmoderne Service- und Dienstleistungsökonomie und über bedeutende Rohstoffvorkommen. Seine Kultur und Wirtschaftskraft machen es zu einem attraktiven Ziel für Migranten, allerdings legt die Migrations- und Asylpolitik Australiens strenge gesetzliche Kriterien für die Einwanderung an., Begriff., Die Bezeichnung „Australien“ ist etymologisch vom lateinischen Begriff "terra australis" abgeleitet, was „südliches Land“ bedeutet. Schon in der Antike wurde angenommen, dass es einen südlich gelegenen Kontinent gibt, der terra australis incognita genannt wurde. Die Verbreitung des Namens Australien geht auf den Entdeckungsreisenden Matthew Flinders (1774–1814) zurück, der den Namen "Australia" nach seiner Umrundung des Kontinents von 1801 bis 1803 in seine händisch angefertigte Karte eintrug und sie in einem Buch über seine Reise im Jahr 1814 publizierte. Am Ende der 1820er Jahre hatte sich der Name Australia allgemein durchgesetzt., Eine andere Version schildert Australien als „zu Ehren des spanischen Hauses Österreich“ so benannt in der Geschichte des "Domus Austria", des damaligen Weltreiches des Habsburger, die Maximilian III. bei Franz Guillimann in Auftrag gab., Heutzutage wird die Bezeichnung „Australien“ mehrdeutig verwendet. Geografisch versteht man darunter die zentrale Landmasse des Kontinents abzüglich der Südostspitze des Kontinents vorgelagerten Insel Tasmanien. Politisch dient die englische Bezeichnung „Australia“ als Kurzform der offiziellen Staatsbezeichnung „Commonwealth of Australia“, die die Insel Tasmanien als Bundesstaat sowie die australischen Außengebiete einschließt., Umgangssprachlich bezeichnet man das Land auch als "Oz", was sich von der Kurzform des Wortes „Australia“ in der englischen Aussprache herleitet. Die Sammelbezeichnung "Down Under" fasst die Länder Australien, Neuseeland und deren umliegende Inseln zusammen., Geografie., Die Fläche des australischen Kontinents umfasst nahezu 7,7Millionen Quadratkilometer. Davon sind circa 59.000km² Wasserfläche. Es handelt sich damit um den flächenmäßig sechstgrößten Staat der Erde. Die Küstenlinie ist nach offizieller Vermessung 25.760km lang. Den tiefsten Punkt des australischen Kontinents bildet der im Bundesstaat South Australia gelegene Salzsee Lake Eyre, der 17m unter dem Meeresspiegel liegt. Der höchste Punkt der Hauptlandmasse ist der Mount Kosciuszko mit 2228m, der höchste Berg des ganzen australischen Hoheitsgebiets ist mit 2745m der auf der unbewohnten Insel Heard gelegene Big Ben. Das australische Kerngebiet ist in drei Zeitzonen aufgeteilt. Die australischen Außengebiete liegen teilweise in anderen Zeitzonen., Australiens Nord-Süd-Ausdehnung von der Kap-York-Halbinsel bis zum Südostkap auf Tasmanien beträgt ungefähr 3860km. Die Ost-West-Ausdehnung beläuft sich auf circa 4000km., Großlandschaften., Es lassen sich geographisch drei Großlandschaften unterscheiden: die östliche, die mittlere und die westliche Großlandschaft., Die westliche Großlandschaft, das Tafelland des westaustralischen Plateaus, nimmt etwa 60 % der australischen Landmasse ein. Hier liegen die großen Trockengebiete der Großen Sandwüste, der Kleinen Sandwüste, der Gibsonwüste, der Großen Victoriawüste und der Nullarbor-Wüste. Kleinere Gebirge wie die MacDonnell Ranges und Inselberge wie der Uluru sind in großer Anzahl vorhanden., Östlich schließt sich die mittlere Großlandschaft, das Sedimentbecken der Mittelaustralischen Senke beziehungsweise das zentrale Tiefland, an. Hier befindet sich mit der Simpsonwüste sowohl die trockenste Region des Landes als auch das größte Fluss-System, das Murray-Darling-Becken. In der mittleren Großlandschaft befinden sich sowohl periodisch austrocknende Süßwasserseen als auch Salzseen., Die Mehrheit der australischen Bevölkerung lebt in der östlichen Großlandschaft; die westliche und die mittlere Großlandschaft sind überwiegend unbewohnbar. Die östliche Großlandschaft umfasst die Übergänge vom Gebirge bis hinunter zur Küstenlandschaft. Dabei sind der Küste des Bundesstaates Queensland Korallenriffe vorgelagert, die in ihrer Gesamtheit das Great Barrier Reef bilden. Das diesen Teil des Landes prägende Gebirge ist der Höhenzug der Great Dividing Range, die sich von Norden nach Süden über 3200km erstreckt. Tasmanien wird geologisch als Fortsetzung der Gebirgskette der Great Dividing Range angesehen. In den zur Great Dividing Range gehörenden Snowy Mountains befindet sich der Mount Kosciuszko, mit 2229m die höchste Erhebung der australischen Landmasse. Zwischen dem Gebirge und dem Küstenstreifen liegt die Ökozone von Wäldern gemäßigten Klimas., Die großen Wüsten- und Halbwüstengebiete Australiens gehören komplett zum Outback. Damit werden die weitgehend unbesiedelten Wildnisregionen bezeichnet, die über 70 Prozent der gesamten Fläche ausmachen., Schutzgebiete., Anfang Juni 2022 gab es in Australien über 11.000 geschützte Landgebiete mit zusammen über 1,8Millionenkm² Fläche, darunter 12Weltnaturerbe-Gebiete, 755 Nationalparks (insgesamt rund 353.000km²) und 91 "Indigenous Protected Areas" (insgesamt rund 747.600Millionenkm² auf dem Land der Aborigines und von ihnen gemanagt). 1997 im Vergleich 5645 Gebiete mit 0,6Millionenkm². Es gibt mit fast 50 Typen sehr viele verschiedene Arten von Nationalparks und Schutzgebieten: Der stärkste Schutz vor Eingriffen besteht in den beiden internationalen IUCN Schutzgebietskategorien 1a und 1b (Strict Nature Reserve/Wilderness Area), von denen es in Australien über 2.500 Stück gibt (die größten liegen fast ausnahmslos im Outback)., Siedlungen., Die Hauptstadt Canberra, zwischen Sydney und Melbourne gelegen, ist eine Stadt vom Reißbrett, eine Planhauptstadt. Sie entstand als Kompromiss, weil sich Sydney und Melbourne nicht darauf einigen konnten, welche der beiden Städte Hauptstadt des "Commonwealth of Australia" werden sollte. Die bevölkerungsreichsten Städte sind die Küstenstädte Sydney (5,0Millionen Einwohner), Melbourne (4,7Millionen Einwohner), Brisbane (2,3Millionen Einwohner), Perth (2,1Millionen Einwohner) und Adelaide (1,2Millionen Einwohner); die landeinwärts gelegene Hauptstadt Canberra (356.100Einwohner) liegt nach Gold Coast und Newcastle nur auf Platz 8., Klima., Durch die globale Erwärmung ist die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden und Buschfeuern in Australien gestiegen. Der Klimabericht des Australischen Wetterdiensts und der Forschungsorganisation CSIRO belegt dies. Bereits unterhalb von einem Grad Erwärmung dehnt sich „mit hoher Konfidenz“ die Waldbrandsaison aus. Im Jahr 2019 gab es in Australien Brände auf rund vier Millionen Hektar Fläche. Dies entspricht der Fläche der Schweiz., Geschichte., Vor Ankunft der Europäer., Die Aborigines leben seit mindestens 50.000Jahren auf dem Kontinent. Galt früher der nördliche Weg über Sulawesi und Neuguinea als die Route der ersten Menschen, die in Australien ankamen, lassen Funde in Osttimor der letzten Jahre den Weg über die Insel Timor wahrscheinlicher wirken. Trotz der isolierten Lage des Kontinents standen die Aborigines in Kontakt zu anderen Kulturen. Bis zur Überflutung der Landbrücke zu Neuguinea vor ungefähr 6000 Jahren bestand ein fast ungehinderter kultureller Austausch zwischen Neuguinea und dem Norden Australiens., Vor circa 4230 Jahren (Stand 2013) kam es infolge der Einwanderung von Menschen vom indischen Subkontinent zu einer Vermischung der Aborigines mit den Neuankömmlingen, was sich an einer plötzlich veränderten Verarbeitung von Pflanzenteilen sowie einer veränderten Herstellungsweise bei Steinwerkzeugen ablesen lässt. Gleichzeitig tauchte der Dingo erstmals auf dem australischen Kontinent auf., Nachdem die neu entstandenen Inseln der Torres Strait vor etwa 1000 Jahren durch melanesische Seefahrer besiedelt wurden, kam es durch die Begegnungen zwischen ihnen und den angestammten Bewohnern des nördlichen Australiens zu einer Vermischung beider Ethnien., Auch Fischer von den Australien nahegelegenen indonesischen Inseln sowie Händler aus den entfernten Gestaden Chinas und Indiens besuchten vermutlich die australischen Küsten seit mehreren Jahrhunderten. Deren kultureller Einfluss wird in vielen Rinden- und Felsmalereien der im Norden ansässigen Aborigines-Stämme wie z.B. der Yolngu auf Milingimbi deutlich., Die Bevölkerungszahl Australiens zum Zeitpunkt der Ankunft der Europäer ist umstritten, Schätzungen für diese Zeit lagen 2007 zwischen 750.000 und 1.500.000 Einwohnern., Erste Sichtungen durch Europäer., Lange vor der Entdeckung Australiens durch europäische Seefahrer im 17. Jahrhundert stellte der griechische Gelehrte Claudius Ptolemäus bereits in der Antike die Theorie von der Existenz eines Südkontinentes auf, den er „Terra Australis incognita“ nannte. Seiner Theorie zufolge musste dieser Südkontinent als Gegengewicht zu den Landmassen auf der Nordhalbkugel dienen. Diese Theorie hielt sich durch das gesamte Mittelalter bis zur „Europäischen Expansion“ in der Frühen Neuzeit, was dazu führte, dass die Kartografen diesen angenommenen Südkontinent auf ihren Weltkarten eintrugen., Von europäischer Seite erreichten vermutlich bereits im 16. Jahrhundert portugiesische, französische, spanische und vor allem niederländische Seefahrer die Küsten Australiens und gingen an Land. Als erste gesicherte Entdeckung gilt die Ankunft des Niederländers Willem Jansz an der Küste der im Nordosten Australiens liegenden Kap-York-Halbinsel im Jahre 1606. Sein Landsmann Dirk Hartog erreichte 1616 die australische Westküste und betrat die der Küste vorgelagerte und heute nach ihm: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Australien, Commonwealth Realm, Föderale Monarchie, Gegründet 1901, OECD, Vereinte Nationen, Südhalbkugel der Erde, Canberra, Sydney, Australischer Bund

turns-00007.parquet:38240

628d8d26d2df9d89ae056500
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1556 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Historisches Zeitalter, Römische Geschichte, Spätantike], Spätantike ist eine moderne Bezeichnung für das Zeitalter des Übergangs von der Antike zum Frühmittelalter im Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. In der neueren Forschung werden auch die an das Römische Reich angrenzenden Kulturräume, besonders der sassanidische Iran, als Teil der spätantiken Welt betrachtet., Wenngleich die genaue zeitliche Abgrenzung der Spätantike in der Forschung umstritten ist, gilt als Beginn dieser Übergangsepoche meist der Regierungsantritt des römischen Kaisers Diokletian 284 n. Chr. Als grober Rahmen für das Ende der Epoche kann gelten, dass die Spätantike im Westen des Römischen Reiches mindestens bis zur Absetzung des letzten Kaisers in Italien im Jahre 476 dauerte; in der heutigen Forschung wird aber eher der Einfall der Langobarden in Italien im Jahr 568 als Einschnitt betrachtet. Der römische Westen zerfiel dabei bereits im 5. Jahrhundert in eine Reihe faktisch unabhängiger germanisch-romanischer Reiche ("regna"), die die kaiserliche Oberhoheit zumindest formal noch längere Zeit anerkannten. Im Osten des Reiches reicht die Epoche entweder bis zum Tod des oströmischen Kaisers Justinian 565 oder bis zur arabischen Expansion im 7. Jahrhundert. Neben politikgeschichtlichen und militärgeschichtlichen werden hierbei kulturelle, wirtschaftliche, religiöse, soziale und neuerdings auch ökologische Aspekte betrachtet. Teilweise wird der zeitliche Rahmen im kulturgeschichtlichen Kontext und im Hinblick auf den östlichen Mittelmeerraum und den Vorderen Orient bis ins späte 8. Jahrhundert ausgedehnt ("long Late Antiquity", „lange Spätantike“). In diesem Sinne hat sich die aktuelle Forschung davon gelöst, Beginn und Ende der Spätantike als starres chronologisches Gebilde zu begreifen, um stattdessen vielmehr unterschiedlich lange (regional verschiedene) Übergangszeiträume zu betrachten., Die Spätantike weist ein eigenständiges kulturhistorisches Profil mit einer Vielzahl von wechselseitigen Einflüssen auf. In diesem Sinne war die spätantike Welt, die vom Mittelmeerraum bis nach Zentralasien reichte, von vielfältigen und dynamischen Entwicklungen geprägt. Überlappende Handelsnetzwerke verbanden die spätantiken Großreiche Rom und Persien direkt oder indirekt mit Zentralasien, Indien und dem chinesischen Kulturraum, wobei neben Waren auch technische, kulturelle und religiöse Ideen ausgetauscht wurden. In der neueren Forschung wird entsprechend den Entwicklungen jenseits des Mittelmeerraums im Vorderen Orient (vor allem Persien) und in Zentralasien, aber auch im südarabischen Raum Beachtung geschenkt., Der Begriff "Spätantike" hat sich seit Max Weber in der Forschung durchgesetzt. Der Kulturhistoriker Jacob Burckhardt hatte bereits 1853 die Wendung "spätantike Zeit" gebraucht, die am Ende des 19. Jahrhunderts vom österreichischen Kunsthistoriker Alois Riegl übernommen wurde. Die Bezeichnung hat den Vorteil, auf den gesamten Mittelmeerraum anwendbar zu sein, während der ebenfalls gebräuchliche Terminus "frühbyzantinisch" nur den Osten treffend charakterisiert. Im Verlauf der ausgehenden Spätantike durchlief Ostrom/Byzanz einen Transformationsprozess und musste zuletzt im 7. Jahrhundert große territoriale Verluste hinnehmen. Die zweite spätantike Großmacht, das neupersische Sassanidenreich, das vier Jahrhunderte lang Roms großer Rivale gewesen war (Römisch-Persische Kriege), ging mit dem Tod des letzten persischen Großkönigs im Jahr 651 sogar ganz unter., Ein herausragendes Ereignis dieser Epoche stellt der Siegeszug des Christentums dar und damit verbunden das langsame Verschwinden vorchristlicher Kulte und Traditionen. In der Kunst und der Literatur entsteht durch die Ablösung bzw. Überformung klassischer griechisch-römischer durch christlich geprägte Formen und Themen ein eigener, charakteristischer Stil, der auch orientalische Einflüsse aufweist. Die Spätantike steht außerdem unter den Zeichen der Reformierung von Heer und Verwaltung durch Diokletian und Konstantin, der Zementierung der sakralen Stellung des Kaisers, vollendet unter Justinian, der sogenannten Völkerwanderung und in deren Folge schließlich der Transformation des westlichen Teils des Römischen Reiches in jene germanisch-romanische Welt, die das europäische Mittelalter prägen sollte. Sowohl der Westen als auch der Osten waren ab Mitte des 6. Jahrhunderts von den Folgen der sogenannten Justinianischen Pest betroffen., Die Spätantike bildet den letzten Abschnitt des Altertums, der zwar nicht mehr der „klassischen“ Antike angehört, aber auch noch nicht dem Mittelalter zugerechnet werden kann. Sie ist durch ein Nebeneinander von antiken Traditionen und christlich-germanischer Überformung gekennzeichnet. Statt wie früher von einem Niedergang, spricht man dabei heute für die Jahre von etwa 300 bis 600 von einer "Transformation" des antiken Erbes und betont die Kontinuitätslinien („Kontinuitätstheorie“)., Zeitliche Abgrenzung., Allgemeines., Die zeitliche Abgrenzung der Spätantike ist – wie Epocheneinschnitte allgemein – Gegenstand der geschichtswissenschaftlichen Diskussion und bis zu einem gewissen Grad willkürlich, da sie nicht zuletzt von den definierten Kriterien abhängt. Die Jahrhunderte zwischen Diokletian und Mohammed stellen eine Übergangsepoche dar, bei der es schwerfällt, eindeutige Schnitte zu setzen. Nicht alle Forschungsrichtungen gewichten die verschiedenen politik-, kunst-, kultur- und religionshistorischen Faktoren des allmählichen Wandels gleich. Zudem gibt es erhebliche regionale Unterschiede, im östlichen Mittelmeerraum hielten sich antike Strukturen fraglos länger als etwa am Rhein oder in Britannien. Für den Beginn wird meist das Jahr 284 n. Chr. (Herrschaftsantritt Diokletians) angegeben, aber auch die Zeit Konstantins mit ihrer religiösen Neuorientierung kann als entscheidender Einschnitt gelten. Hingegen ist das Ende der Spätantike weitgehend offen, da je nach Lehrmeinung und Forschungsinteresse verschiedene Ansätze möglich sind; die meisten diskutierten Daten liegen zwischen 476 und 641 n. Chr., es wurden aber auch noch spätere Zeitpunkte vorgeschlagen. Insgesamt hat es sich als sinnvoller erwiesen, von Übergangszeiträumen in den unterschiedlichen Regionen auszugehen statt von starren Jahreszahlen., Die Frage nach dem „Ende der Antike“., In der älteren Forschung wurde das Ende der Antike oft mit der Absetzung des Romulus Augustulus und dem faktischen Ende des Römischen Reiches im Westen 476 n. Chr. gleichgesetzt, so beispielsweise von Otto Seeck, der eine einflussreiche Darstellung der Spätantike verfasste (für einen deutlich späteren Zeitpunkt plädierten dagegen bereits früh Wilhelm Enßlin und Ernst Kornemann). Diese Vorstellung lässt sich in den Quellen, etwa bei Marcellinus Comes, aber erst gut 40 Jahre später fassen. Es erscheint heute als mehr als fraglich, ob die Menschen des Jahres 476 dieses ebenfalls als Zäsur begriffen haben: Es gab zwar fortan in Ravenna keinen Kaiser mehr, aber das bedeutete nur, dass die Herrschaftsrechte im Westen nun auf den zweiten römischen Kaiser in Konstantinopel übergingen. Noch Justinian hat diese Ansprüche auch tatsächlich verwirklichen wollen. In der heutigen Forschung wird dem Jahr 476 daher in der Regel nicht mehr so viel Gewicht beigemessen wie früher (siehe im deutschsprachigen Raum etwa Alexander Demandt, Heinz Bellen, Jochen Martin, Mischa Meier, Hartmut Leppin, Roland Steinacher, Henning Börm, Rene Pfeilschifter oder Hartwin Brandt)., In der deutschsprachigen althistorischen Forschung wird heute vielmehr in der Regel erst das Ende der Herrschaft Justinians im Jahre 565 als entscheidende Zäsur gewählt. Justinian stand noch klar in der Tradition der antiken römischen Kaiser, was unter anderem in seiner universalen Herrschaftsauffassung deutlich wird. Er war überdies der letzte Kaiser, dessen Muttersprache Latein war, und betrieb zudem eine Politik, die wohl auf die Wiederherstellung des Reiches in seinen alten Grenzen abzielte ("Restauratio imperii"), was in Teilen sogar gelang. Der letzte große Zug der spätantiken „Völkerwanderung“, der Einfall der Langobarden in Italien, erfolgte 568, nur drei Jahre nach Justinians Tod, so dass die 560er Jahre für den ganzen Mittelmeerraum einen deutlichen Einschnitt markieren. Damit ergeben sich also die Jahre von 284 bis 565 als die derzeit in der (deutschsprachigen) Forschung gängigste Begrenzung der Epoche. Sie waren bereits im Humanismus vorgeschlagen worden, so insbesondere von Carlo Sigonio in seinen 1579 erschienenen "Historiae de occidentali imperio a Diocletiano ad Iustiniani mortem"., Nicht wenige Historiker, insbesondere im anglo-amerikanischen Raum, setzen das Ende der Epoche aber deutlich später an, und zwar häufig mit dem Einbruch der Araber in den Mittelmeerraum (sogenannte Pirenne-These). Diese Einschätzung der Bedeutung des arabischen Vormarsches ist für den Osten zweifellos berechtigt, kaum aber für das Fränkische Reich, denn Pirennes Annahme, islamische Seeräuber hätten die antike „Einheit der Mittelmeerwelt“ als Kultur- und Wirtschaftsraum zerstört, ist spekulativ und gilt heute allgemein als widerlegt. Andererseits: Dass die Kontakte zwischen Ost und West noch zu Beginn des siebten Jahrhunderts recht eng waren, wird heute kaum mehr bestritten; und da Ostrom sich nach den persischen und arabischen Invasionen ab etwa 610 weitgehend aus dem Westen zurückziehen musste, waren diese zumindest indirekt auch für den Westen bedeutsam. Das letzte antike Monument auf dem "Forum Romanum" ist die Säule des oströmischen Kaisers Phokas (602–610). Für das Oströmische Reich stellt die arabische Expansion einen massiven Einschnitt dar, da das Imperium nun im Wesentlichen auf Kleinasien und den Balkan beschränkt war und sich unter dem äußeren Druck auch im Innern vieler römisch-antiker Traditionen entledigte. Die spätrömische Phase des Ostreiches endete somit unter Kaiser Herakleios (610–641). Dementsprechend betrachten viele Forscher 284 und 641 als die Epochengrenzen der Spätantike., Zu den anglo-amerikanischen Forschern, die in ihrer Behandlung der Spätantike über die Herrschaft Justinians hinausgreifen, gehören etwa John Bagnell Bury und – mit einer etwas eigenwilligen Epochengrenze beim Tod des Kaisers Maurikios 602 – Arnold Hugh Martin Jones. Die letzten beiden Bände der neuen "Cambridge Ancient History" behandeln die Jahre von 337 bis 600; die "Prosopography of the Later Roman Empire" die Zeit von (etwa) 260 bis 641. Averil Cameron behandelt in der 2011 erschienenen Neuauflage ihres Standardwerkes "The Mediterranean World in Late Antiquity" sogar die Zeit bis 700 (die Erstauflage von 1993 hatte noch 600 als Endpunkt gewählt). Vertreter dieser Ansätze, die zumeist kulturgeschichtliche Fragen in den Mittelpunkt rücken, sprechen oft von einer "Long Late Antiquity", die ungefähr von 200 bis 800 gedauert habe. In Hinblick auf die politische Geschichte ist dieser Ansatz hingegen kaum: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
1. Spätantike
2. historisches Zeitalter
3. Römische Geschichte
4. Übergangsepoche
5. kulturelle Aspekte
6. politikgeschichtliche Entwicklung
7. militärgeschichtliche Entwicklung
8. religiöse Einflüsse
9. wirtschaftliche Entwicklungen
10. ökologische Aspekte

turns-00007.parquet:38241

4c55c7b809ea96668063af9d
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1540 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Brettspiel, Denksport, Go, Immaterielles Kulturerbe (Volksrepublik China), Strategiespiel], Go (; japanisch ; koreanisch ; wörtlich „"Umzingelungsspiel"“) ist ein Brettspiel für zwei Spieler und gilt als das komplexeste aller weltweit bekannten Strategiespiele. Das Spiel stammt ursprünglich aus dem antiken China und hat sich im Laufe seiner Geschichte auch in Japan und Korea entfaltet. In diesen Ländern genießt das Go ein dem westlichen Schach vergleichbares Ansehen., Erst seit dem späten 19.Jahrhundert findet Go außerhalb Ostasiens Verbreitung. Unter den westlichen Ländern zählt Deutschland die meisten aktiven Spieler. Die "International Go Federation" (IGF) bezifferte im Jahr 2011 die Zahl der Go-Spieler weltweit auf rund 40 Millionen. Die "British Go Association" (BGA) gab 2013 die Zahl der weltweiten Spieler mit 60 Millionen an., Charakterisierung., Zwei Spieler setzen abwechselnd linsenförmige Spielsteine auf die Schnittpunkte der Spielfeldlinien. Dabei versuchen sie, „Gebiet“ abzugrenzen, dieses zu sichern und dabei nach Möglichkeit Spielsteine des Gegners „gefangen“ zu nehmen. Durch das Setzen von geeigneten Formationen können nach und nach gesicherte Stellungen geschaffen werden. Nach Spielende wird die Größe der Gebiete verglichen und die Anzahl der gefangenen Spielsteine hinzugezählt. Das Ziel ist also nicht, den Gegner vollständig zu vernichten, sondern mehr Punkte als dieser zu erzielen. Go ist dank der Anzahl möglicher Spielzüge so komplex, dass ein Spieler sein Leben lang an der Verfeinerung seines Stils und seiner Spielstärke arbeiten kann. Dabei sind die vier Grundregeln so einfach, dass man nach einer kurzen Einführung sofort spielen kann. Der Reiz des Spiels liegt darin, dass die Spieler jederzeit sowohl die lokalen Situationen als auch das Gesamtbild beachten sollten. Eine lokal verlorene Situation kann später noch mit anderen Stellungen auf dem Brett wechselwirken und so eine nützliche Rolle haben. Jeder gesetzte Stein hat häufig mehrere Funktionen, von der Stärkung einer eigenen Gruppe von Steinen über die Schaffung einer Verbindungsmöglichkeit mit einer zweiten Gruppe bis hin zu einem Angriff auf gegnerisches Territorium. Deshalb können Spieler je nach Veranlagung versuchen, möglichst große Territorien anzulegen oder genau dies beim Gegner zu verhindern. Schwächere Spieler streben oft frühzeitig sichere Territorien an, während starke Spieler vielfach erst in einer späten Partiephase ihre Gebietsanlagen zu sicherem Territorium machen., Unterschiedliche Spielstärken können durch bis zu neun Vorgabesteine ausgeglichen werden. Dadurch hat auch ein schwächerer Spieler eine Chance auf den Sieg, während für den stärkeren Spieler die Herausforderung darin besteht, trotz der Vorgabe zu gewinnen., Die technische Beherrschung des Spiels ist zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Aspekt des Go: Das Spiel kann zur Meditation anregen und grundsätzliche Einsichten über Konfliktsituationen vermitteln. In den unterschiedlichen Arten, mit den Herausforderungen des Go umzugehen, spiegeln sich Aspekte der jeweiligen Spieler-Persönlichkeit. Eine von beiden Spielern gut geführte Partie kann als Kunstwerk empfunden werden., Etymologie – Die Bezeichnung Go., Die moderne chinesische Bezeichnung für Go ist „Weiqi“ (). Daneben gibt es die seltenere Bezeichnung „Yiqi“ () oder kurz „Yi“ (). Diese Namen sind Zusammensetzungen mit dem Wort „Qi“ (), das in klassischen chinesischen Texten oft allein für das Spiel verwendet wird., In Japan ist (jap. ) zwar ebenfalls gebräuchlich, in erster Linie wird aber das Schriftzeichen (jap. ) bzw. dessen Kompositum verwendet. Die in der westlichen Welt etablierte Bezeichnung „Go“ ist der klassische japanische Name des Spiels., Letztlich haben alle drei Schriftzeichen „, bzw. “ denselben historischen Ursprung und sind grafische Varianten voneinander. Gebrauch, Bedeutung und Lesung der drei Zeichen unterscheiden sich heute jedoch in China und Japan bzw. Korea., Geschichte., China., Die genauen Ursprünge des Spiels sind ungeklärt. Nach Auffassung einiger Autoren beziehen sich bereits Stellen in den Zuozhuan-Annalen (4. Jahrh. v.Chr.) auf das in China als Weiqi bezeichnete Spiel. Sicher zugeordnete Bezüge und archäologische Funde stammen aus der Zeit kurz nach der Zeitenwende. Daher kann man Go gemeinsam mit Backgammon und Mühle zu den ältesten bekannten Strategiespielen der Welt zählen. In der Han-Zeit verbreitete sich Weiqi in der Bevölkerung und wurde auch in der Beamtenelite ein Zeitvertreib. Während der Tang-Dynastie erlebte Weiqi eine erste Blüte, sodass es auch am Kaiserhof ausgiebig gespielt wurde. Die Tang-Zeit war eine bedeutende Epoche der chinesischen Geschichte, in der die Kultur einen Höhepunkt erlebte. Die kaiserliche Bürokratie benötigte unzählige Beamte, wodurch eine gut ausgebildete Klasse zur Verfügung stand, die sich für das Weiqi-Spiel interessierte. Zu jener Zeit gehörte das Spiel zu den vier klassischen Künsten Lautenspiel, Brettspiel, Kalligrafie und Malerei ("Qin Qi Shu Hua" ), die eine gebildete Person beherrschen sollte., Unter späteren Dynastien behielt das Brettspiel seine Anziehungskraft. So soll auch der Song-Kaiser Huizong ein begeisterter Weiqi-Spieler gewesen sein, ebenso wie der erste Ming-Kaiser Hongwu, der eine berühmte Partie gegen seinen General Xu Da verlor und diesem daraufhin seine Gartenvilla in Nanjing schenken musste. Noch am kaiserlichen Hof der Qing-Dynastie war das Spiel beliebt. Mit dem Untergang des Kaiserreichs 1911 versank Weiqi mit der verlorenen kultivierten Oberschicht Chinas weitestgehend. Erst in den 1980er Jahren nach der Kulturrevolution kam es zum Wiederaufleben des Weiqi., Korea., In Korea wird Go als Baduk bezeichnet. Die Etymologie des Begriffs ist unklar und lässt sich nicht aus den chinesischen Schriftzeichen ableiten. Das Spiel war wahrscheinlich schon in der Drei-Reiche-Zeit (1.–7. Jh.) bekannt und dürfte in den obersten Schichten ähnlich beliebt wie in China gewesen sein. Ab der mittleren Joseon-Zeit (16.–20.Jh.) verbreitete sich das Sunjang Baduk, eine Variante des Spiels, in der die ersten 16 Züge fix positioniert wurden. Dies führte zu einer kampfbetonten Spielweise, in der übergeordnete Strategien der Eröffnung ("fuseki") keine Rolle spielten. Erst unter japanischer Okkupation (1910–1945) wurden die alten Regeln erneut in Korea eingeführt. In die Szene der internationalen Spitzenprofis fanden zunächst nur japanische Exil-Koreaner wie Chō Chikun (kor. Jo Chi-hun) Eingang, bevor in den 1980er Jahren ein Baduk-Boom einsetzte, der internationale Meister wie Lee Sedol hervorbrachte und die japanische Profi-Szene von der Spitze verdrängte., Japan., Die Legende besagt, dass Kibi no Makibi (695–775) das Spiel 735 nach Japan brachte. Er wurde als Gesandter in die chinesische Hauptstadt Chang’an beordert, das politische und kulturelle Zentrum der damaligen Welt. Dort sollte er am Hof des Tang-Kaisers Xuanzong Wissenschaften und Künste studieren. Von 717 bis 735 blieb er in Chinas Hauptstadt. Auf seiner Rückreise soll er dann ein Weiqi-Spiel mitgenommen haben, das er dann unter dem Namen "Go" in seiner Heimat bekannt machte. Womöglich ist es tatsächlich Kibi no Makibi zu verdanken, dass dieses Spiel in die japanische Aristokratie eingeführt wurde, galt doch die verfeinerte Kultur der Tang-Herrscher als vorbildlich für die Japaner. Dennoch findet sich das japanische Schriftzeichen für Go () bereits im "Kojiki" aus dem Jahr 712, was dafür spricht, dass das Spiel schon vor Kibi in Japan bekannt war., Mit Beginn der Edo-Periode im frühen 17.Jahrhundert änderten sich die politischen Verhältnisse in Japan grundlegend. Der neue Shōgun aus dem Hause der Tokugawa war dem Go sehr zugetan und förderte es stark: Es entstand der Posten des "godokoro" („Go-Minister“) und ein jährlicher Wettkampf "o-shiro-go" (wtl. „Go in der Burg“) in Anwesenheit des Shōgun, bei der der stärkste Go-Spieler ermittelt wurde. Zu diesem Zweck erhielten die stärksten Spieler Stipendien, sodass sie sich ausschließlich dem Go widmen konnten. Um diese Zeit entstanden so vier Schulen, die bis ins 19. Jh. bestanden: die Honinbo-Schule, die Inoue-Schule, die Yasui-Schule und die Hayashi-Schule., Unter diesen vier Schulen herrschte große Rivalität, was dem Go-Spiel zu einem bis dato nicht erreichten Niveau verhalf. Unter anderem wurde in dieser Zeit ein Rangsystem eingeführt, welches an das der Kampfkünste angelehnt war. Der beste Spieler der Edo-Periode, Shūsaku Kuwahara, entwickelte unter anderem eine neue Eröffnung, die nach ihm benannte Shūsaku-Eröffnung, die noch bis ins 20. Jahrhundert gespielt wurde. Shūsaku blieb während der jährlichen "o-shiro-go"-Wettkämpfe 19 Mal in Folge ungeschlagen, bevor er im Alter von 33 Jahren der Cholera-Epidemie von 1862 bis 1863 erlag., Mit dem Fall des Tokugawa-Shogunats 1868 endete auch die staatliche Subvention der Go-Schulen. Mit der Zeit übernahmen aber Tageszeitungen die Rolle von Go-Sponsoren, sodass das hohe Niveau des japanischen Go erhalten blieb. Zu Ehren der Honinbo-Schule, der die meisten Top-Spieler des vormodernen Japan entstammten, trägt eine der japanischen Meisterschaften den Namen Honinbo., Die Blüte, die das japanische Go durch seine frühe Förderung erfuhr, führte dazu, dass die weltweit stärksten Spieler bis ins späte 20. Jahrhundert zumeist aus Japan kamen. Dies mag zugleich ein Grund dafür sein, warum das Spiel in westlichen Sprachen unter seiner japanischen Bezeichnung besser bekannt ist als unter seinem ursprünglichen chinesischen Namen. Seit den späten 1980er Jahren ist es jedoch in China und vor allem in Korea zu einem regelrechten Go-Boom gekommen, der dazu geführt hat, dass Japan seine ehemalige Vormachtstellung bei internationalen Turnieren verloren hat., Go war lange Zeit eine Männerdomäne, ähnlich dem Schach. Jedoch haben die Öffnung von Turnieren und der Aufstieg starker weiblicher Spieler, vornehmlich Rui Naiwei, zunehmend die Kompetenz und Spielstärke von Spielerinnen unter Beweis gestellt., In Japan gibt es schätzungsweise zehn Millionen Go-Spieler. Seit 1998 hat die japanische Manga- und Anime-Serie Hikaru no Go, deren Geschichte sich mit Go-Spielern befasst, die Popularität von Go unter Kindern und Jugendlichen stark erhöht. Auf der ganzen Welt ist seitdem die Anzahl von Go-Clubs, Go-AGs und jugendlichen Go-Spielern deutlich gestiegen., Andere Länder., In Europa wurde: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Brettspiel, Denksport, Go, Immaterielles Kulturerbe, Strategiespiel, Gebiet abgrenzen, Spielsteine fangen, Weltweit bekannt, Verbreitung außerhalb Ostasiens, Aktive Spieler in Deutschland.

turns-00007.parquet:38242

8d4189f913e63f566ca95e98
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1435 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Integrierter Schaltkreis nach Hersteller], Der AY-3-8500 ist ein integrierter Schaltkreis der General Instrument Corporation, der ab 1976 produziert wurde. Von seinem Hersteller auch Ball & Paddle genannt, dient er zur Ausgabe von sieben unterschiedlichen Videospielen beispielsweise an einem Fernsehgerät. Fünf der einzeln auswählbaren Spiele orientieren sich dabei in ihrem Spielablauf, der Steuerung und der audiovisuellen Präsentation stark an Pong. Bei den restlichen beiden handelt es sich dagegen um Schießspiele, die ein Lichtgewehr als Controller voraussetzen. Für Vermarktungsgebiete mit NTSC-Fernsehnorm stellte General Instrument eine eigene Variante des Chips unter der Bezeichnung AY-3-8500-1 her., Der Schaltkreis enthält sämtliche Baugruppen zur Abfrage von Handcontrollern, zur Ausführung der Spielmechanik und zur Erzeugung sowohl von Ton als auch Bild. Im Gegensatz zu den damals sehr viel teureren Mikroprozessoren ist der AY-3-8500 nicht programmierbar. Die Spielmechanik und die grafische Darstellung sind somit nicht änderbar, lediglich einige Spieleparameter können eingestellt werden. Die Spiele werden daher oft als "fest verdrahtet" (englisch "hard-wired") und die dazugehörige Konsole als "spezialisiert" (englisch "dedicated") bezeichnet., Der AY-3-8500 wurde als Massenware kostengünstig produziert und preiswert angeboten. Auch kleinere oder fachfremde Firmen wie der Spielzeughersteller Coleco Industries konnten 1976 so eigene Geräte für den prosperierenden Videospielmarkt herstellen. Der Schaltkreis fand daraufhin in Millionen Videospielkonsolen Verwendung, was rasch zu einem Überangebot führte. Infolge des damit verbundenen ruinösen Preiskampfes unter den Herstellern kam es im Laufe des Jahres 1977 zum Zusammenbruch des Videospielmarktes, dem ersten Video Game Crash. Danach schwenkten größere Unternehmen wie Atari endgültig auf die wesentlich flexibleren, mikroprozessorgesteuerten Videospielkonsolen um. Vor allem Firmen aus Fernost produzierten dagegen noch bis etwa 1983 Videospielkonsolen mit dem AY-3-8500., Geschichte., Im Jahr 1972 hielten in den USA die ersten kommerziellen Videospiele Einzug in die Welt der Unterhaltung. Die Odyssey von Magnavox und später auch andere Geräte für den Heimbereich waren dabei wesentlich leistungsschwächer als die in öffentlichen Plätzen aufgestellten Arcadeautomaten wie Ataris Pong mit ihren teuren elektronischen Baugruppen. Um auch den lukrativ erscheinenden Heimunterhaltungsmarkt mit leistungsfähigen und gleichzeitig günstigen Geräten versorgen zu können, begannen verschiedene Unternehmen mit der Entwicklung hochintegrierter elektronischer Schaltkreise. Diese sollten bei nur geringen Herstellungskosten die Automatenelektronik in einem handlichen Bauelement zusammenfassen. Die erste Videospielkonsole mit einem solchen Spezialbaustein war Atari Home Pong von 1975. Allerdings behielt sich Atari die alleinige Verwendung des Schaltkreises vor. Andere Hersteller von Unterhaltungselektronik blieben zunächst außen vor., Entwicklung., Vermutlich bereits im Jahr 1973 evaluierte auch der Halbleiterhersteller "General Instrument" im schottischen Glenrothes die Miniaturisierbarkeit damaliger Videospielelektronik. Das Management sah jedoch kein Potential und verwarf ein weiteres Engagement in diesem Bereich. Dennoch begannen die angestellten Ingenieure Gilbert Duncan Harrower und Dave Coutts – in ihrer Freizeit – einen ersten, noch handverdrahteten Prototypen eines entsprechenden Spezialbausteins zu entwickeln. Dieser funktionsfähige Entwurf konnte firmenintern überzeugen, und das Management von General Instrument beschloss nur wenig später, die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projektes zu prüfen. Im Jahr 1975 begann General Instrument im Auftrag des finnischen Fernsehherstellers Salora Oy dann auch offiziell mit der Entwicklung des Chips. Mit den namhaften Unternehmen Telefunken, Loewe-Opta und der spanischen Vanguard SA schlossen sich bald weitere zukünftige Abnehmer an. Auf Nachfrage der Interessenten integrierte General Instrument auch andere Spiele als das ursprünglich vorgesehene "Bildschirm-Tennis". Hinzu kamen zusätzliche Optionen für eine größere Abwechslung innerhalb der einzelnen Spiele., Im Laufe des Jahres 1975 überführte General Instruments den angepassten Prototypen mit seinen 66 Bauteilegruppen in entsprechende Fotomasken, um den hochintegrierten Schaltkreis herstellen zu können. Weil man auch ein großes Absatzpotential in außereuropäischen Märkten sah, hatte das Unternehmen zuvor 15 Ingenieure im US-amerikanischen Hicksville zur Konstruktion einer Variante für die NTSC-Fernsehnorm abgestellt. Nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten begann im Januar 1976 die Herstellung von Testmustern. Erste Vorführmodelle des Chips mit seinen Pong-Varianten und Lichtgewehr-Schießspielen standen im Februar zur Verfügung. Um den Chip in großen Mengen produzieren zu können, rüstete General Instrument zwischenzeitlich eigens Fabriken um, die zuvor noch Bauteile für Taschenrechner produziert hatten. Darüber hinaus stellte man passende Beschaltungselektronik für die Ton- und Bilderzeugung für den nun "AY-3-8500 Ball & Paddle" genannten Chip bereit. Dadurch war eine einfachere Verwendung möglich, womit wiederum der Kreis potentieller Abnehmer vergrößert wurde. Hinzu kamen separat zu erwerbende Erweiterungen zur Erzeugung von farbigem Bildschirminhalt für die damals noch nicht allgegenwärtigen Farbfernsehgeräte. Im April 1976 wurde der Baustein zum Patent angemeldet., Vermarktung., Auf der schon 1975 begonnenen Suche nach zukünftigen außereuropäischen Abnehmern wurde General Instrument im März auch beim US-amerikanischen Spielzeughersteller Coleco Industries vorstellig. Coleco bestellte kurz darauf erste nennenswerte Stückzahlen, um mit einer eigenen Spielkonsole, der noch zu entwickelnden "Telstar", ins vielversprechende Videospielegeschäft einsteigen zu können. Im April 1975 präsentierte man einen handverdrahteten Prototypen des neuen Chips auch Magnavox, dem führenden US-amerikanischen Hersteller von Videospielkonsolen. Der aufkommenden Konkurrenz durch Coleco gewahr, sagte Magnavox ebenfalls die Abnahme von hohen Stückzahlen zu, die in einer eigenen Konsole, der späteren "Odyssey 300", verbaut werden sollten. Auch Atari zeigte Interesse an dem neuen Schaltkreis. Das Geschäft kam jedoch wegen Ataris Terminvorstellungen nicht zustande: General Instrument sah sich nicht in der Lage, die nachgefragte Menge von 500.000 Chips bereits im September 1975 zu liefern., Nach dem Verkaufsstart im Februar 1976 konnten bis August desselben Jahres eine Million Chips verkauft werden. Der Stückpreis für Großabnehmer wie Coleco lag zwischen 5 und 6 US-Dollar. Alle weiteren für eine vollständige Konsole benötigten elektronischen Teile kosteten 25 bis 30 US-Dollar. Damit konnten die Hersteller von Konsolen je nach Ausstattung Endverbrauchspreise zwischen 60 und 75 US-Dollar realisieren. Das Interesse an dem neuen Chip war deshalb unerwartet groß, und es kam infolgedessen schnell zu massiven Lieferengpässen. Obwohl im Dezember 1976 der fünfmillionste Schaltkreis ausgeliefert worden war, konnten viele Vorbesteller bis zum Weihnachtsgeschäft 1976 nur einen Bruchteil der von ihnen geplanten Konsolenstückzahlen in den Handel bringen., Anfang Januar 1977 hatte General Instrument nach eigenen Angaben sieben Millionen und im März neun Millionen Exemplare des AY-3-8500 abgesetzt. Der darauffolgende monatliche Produktionsausstoß in Höhe von etwa einer Million Stück wurde von Preissenkungen auch für das Zubehör begleitet, so dass die Herstellungskosten für eine Videospielkonsole bis Juni 1977 auf etwa 40 US-Dollar sanken. Infolge der günstigen Herstellbarkeit kam es im Laufe des Jahres 1977 zu einem Überangebot von Videospielkonsolen, der in einem ruinösen Preisverfall mündete – dem ersten "Video Game Crash". Im Laufe des Jahres 1978 hatte sich die Produktion von Konsolen daraufhin zum größten Teil nach Fernost verlagert. Bis auf Atari, Coleco und Magnavox fertigten 1978 mit Conic, Radofin und anderen fast ausschließlich Hersteller aus Hongkong Spielkonsolen mit dem AY-3-8500. Spätestens ab 1983 fand der Schaltkreis keine nennenswerte Verwendung mehr. In Polen dagegen wurde die Spielkonsole "AmeProd TVG-10" mit dem AY-3-8500 wahrscheinlich noch bis 1984 gefertigt., Vermutlich bereits 1976 brachte General Instrument mit dem "AY-3-8550 Ball & Paddle IA" eine erweiterte Variante des AY-3-8500 mit zusätzlichen Spieloptionen auf den Markt. Beide Schaltkreismodelle fanden in den darauffolgenden Jahren in verschiedenen Spielkonsolen, Steckmodulen und Fernsehgeräten unterschiedlichster Hersteller Verwendung. Das westdeutsche Unternehmen Interton beispielsweise produzierte die auf dem AY-3-8500 basierenden Konsolen "Interton Video 3000" und "Interton Video 2400", Telefunken und Salora ihre Fernsehgeräte "Palcolor 8610" bzw. "Playmaster" mit integriertem „Spiele-Baustein“. In der Deutschen Demokratischen Republik stellte der VEB Halbleiterwerk Frankfurt an der Oder ab 1979 das "Bildschirmspiel 01" (kurz "BSS 01") her. Darüber hinaus veröffentlichten unzählige Elektronikzeitschriften Anleitungen zum Eigenbau einer entsprechenden Spielkonsole., Moderne Nachbauten., Die einfache Architektur des Systems und umfangreiche Rückentwicklungsarbeiten ermöglichen den miniaturisierten Nachbau der Elektronik mit heutigen technischen Mitteln bei gleichzeitig überschaubarem Aufwand. Eine solche moderne Realisierung erfolgte erstmals 2020 – wie bei anderen Videospiel- und Heimcomputersystemen auch – als Implementierung auf einem programmierbaren Logikschaltkreis (FPGA) nebst Einbettungssystem., Spiele., Der AY-3-8500 enthält insgesamt sieben Spiele, wovon eines vom Hersteller undokumentiert ist., Neben den beiden Spielen zum Gebrauch mit einem Lichtgewehr beinhaltet der Schaltkreis insgesamt fünf Varianten von "Pong", einem Spiel, das erstmals 1972 von Atari in Form eines Arkadeautomaten veröffentlicht wurde. Analog zum namensgebenden Ping-Pong beziehungsweise Tischtennis gilt es dabei für zwei Spieler, abwechselnd einen Ball derart ins gegnerische Spielfeld zu schlagen, dass er nicht zurückgespielt werden kann. Das Regelwerk, die Spielmechanik und die audiovisuelle Präsentation sind wegen der damaligen leistungsschwachen Hardware stark vereinfacht. So wird das Spielfeld im Draufblick und ohne jegliche Texturen oder andere grafische Details in Schwarz und Weiß gezeigt. Die Spielfiguren werden jeweils durch einen hochkant stehenden blockartigen Strich – den Schläger (englisch "paddle") – angedeutet. Der Ball, dessen Bewegung im Sinne technisch einfacher Handhabbarkeit stets geradlinig verläuft, wird durch ein durch die damalige Hardware ebenfalls leicht zu erzeugenden quadratischen Punkt dargestellt. Um diesen Ball zurückspielen zu könn: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
integrierter Schaltkreis, Hersteller, General Instrument Corporation, Ball & Paddle, Videospiel, Fernsehgerät, Pong, Lichtgewehr, NTSC-Fernsehnorm, programmierbar, Video Game Crash

turns-00007.parquet:38243

9a81e7eec3e813a41ec2cb4e
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1485 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Regenpfeiferartige], Die Spatelraubmöwe ("Stercorarius pomarinus") ist eine Vogelart aus der Familie der Raubmöwen (Stercorariidae). Sie brütet in der arktischen Tundra rund um den Nordpol und ist dort ein hochspezialisierter Jäger von Lemmingen. Außerhalb der Brutzeit leben Spatelraubmöwen auf hoher See, sie überwintern auf den Meeren der Tropen und Subtropen. Die Art ist regelmäßiger Durchzügler an der Nordseeküste, im Binnenland Europas wird sie nur sehr selten beobachtet., Beschreibung., Körperbau., Die Spatelraubmöwe ist nach der Skua die zweitgrößte holarktische Raubmöwe. Die Körperlänge beträgt 42–50cm, die Flügelspannweite 115–125cm. Die Art liegt damit in der Größe zwischen Sturmmöwe und Silbermöwe. Weibchen sind im Mittel etwas größer und schwerer als Männchen. Adulte, männliche Wintergäste vor Australien hatten eine Flügellänge von 341–368mm, im Mittel 352mm; Weibchen maßen 339–373mm, im Mittel 360mm. Männliche Brutvögel, die im Nordosten Jakutiens erlegt wurden, wogen 620–800g (im Mittel 660,0g), dort erlegte Weibchen 680–830g, im Mittel 766,6g., An Museumsbälgen aus dem gesamten Verbreitungsgebiet gemessene Flügellängen adulter Vögel ergaben für Männchen 343–377mm, im Mittel 360mm; für Weibchen 341–382mm, im Mittel 366mm., Diese Raubmöwe ist kräftig gebaut, mit voller Brust, großem Kopf und einem recht kräftigen Schnabel. Der Oberschnabel zeigt wie bei allen Raubmöwen einen deutlichen Haken nach unten. Im Gleitflug oder langsamen Ruderflug wirkt sie sehr groß und breitflügelig, mit kräftigem Rumpf und großem Kopf. Die Flügel sind sehr spitz, bei hoher Fluggeschwindigkeit ähnelt das Flugbild daher eher dem eines großen Falken als dem einer Möwe., Prachtkleid., Die Spatelraubmöwe ist farblich recht variabel und zeigt im Prachtkleid zwei Farbmorphen. Bei beiden Morphen ist im Prachtkleid das mittlere Steuerfederpaar stark verlängert. Diese Steuerfedern überragen den übrigen Schwanz um circa 5,5 bis 11,0cm, sind leicht gedreht und am Ende spatelförmig (Name!). Der Schnabel ist bei beiden Morphen im Prachtkleid rosa mit scharf abgesetzter schwarzer Spitze, die Beine sind bleigrau., Bei der hellen Morphe sind Bauch, Brust und Hals leuchtend weiß; das Weiß von Hals und Brust ist dabei durch ein dunkles Brustband getrennt. Der hintere Oberkopf ist schwarz, diese schwarze Zeichnung dehnt sich nach vorn aus und endet dort erst unterhalb des Auges und unter dem Schnabel. Die Kopfseiten sind hellgelb. Die übrige Unterseite und die gesamte Oberseite sind fast einfarbig dunkelgraubraun. Nur die Basis sowie die Kiele der Handschwingen sind weiß, hierdurch zeigt der Handflügel im Flug oberseits eine schmale weiße Aufhellung, unterseits ein großes weißlich-graues Feld, das von den Basen der Handschwingen etwa bis zu deren Mitte reicht., Die seltenere dunkle Morphe ist im Prachtkleid fast einfarbig schwarzbraun. Der Unterflügel sowie die Unter- und Oberschwanzdecken sind auf weißlich grauem Grund schmal dunkel gebändert. Die Schwingen sind auf der Unterseite etwas heller grau als die Unterflügeldecken und die Handschwingen zeigen die gleichen hellen Felder wie die helle Morphe., Der Anteil der dunklen Morphe in den Brutpopulationen schwankt mit der geographischen Verbreitung zwischen 1 und 15 %. In den nearktischen Brutgebieten scheint der Anteil dunkler Vögel etwas geringer zu sein als in den paläarktischen und überschreitet in den Einzelpopulationen selten 10 %., Ruhekleid., Das Ruhekleid unterscheidet sich nur unwesentlich vom Prachtkleid. Auffallendster Unterschied ist bei der hellen Morphe das fehlende Gelb an den Kopfseiten, die stattdessen auf weißlichem Grund dunkel gebändert sind. Bei beiden Morphen ist außerdem ein Teil der Schulterfedern und der Federn des vorderen Rückens schmal hell gerandet., Jugendkleid., Vögel im Jugendkleid lassen sich nur grob den beiden Farbmorphen zuordnen. Die hellsten Vögel sind mittelgraubraun, die meisten Vögel sind jedoch dunkler graubraun; schwimmende Vögel wirken auf große Entfernung im Jugendkleid fast einfarbig dunkelgraubraun. Der Schnabel ist hellblaugrau mit scharf abgesetzter, schwarzer Spitze. Die Unterschwanzdecken sind auf gelblichem bis fast weißem Grund kräftig und scharf abgesetzt dunkelbraun quer gebändert. Aus näherer Distanz erscheinen Kopf und Hals schwimmender Vögel einfarbig dunkelgraubraun, wobei die Regionen um die Augen am dunkelsten gefärbt sind., Die übrige Oberseite ist ebenfalls dunkelgraubraun, aber die Deckfedern sind schwach hellbraun gerandet. Diese hellen Ränder sind auf den großen Armdecken und den Schirmfedern oft kaum noch erkennbar. Die Handschwingenspitzen zeigen keinen hellen Rand. Der obere Rücken, Brust und Flanken sind etwas heller braun, Brust und Flanken sind fein dunkel gebändert., Im Gleitflug wirken Vögel im Jugendkleid oberseits fast einfarbig dunkelbraun, die helle Handschwingenbasis ist nur auf den äußersten Handschwingen erkennbar und wenig auffällig. Nur bei zur Landung ausgebreiteten Flügeln sind oberseits die hellen Basen und die weißen Kiele bei allen Handschwingen sichtbar. Die Unterseite der Flügel ist deutlich heller und im Vergleich zur Oberseite auffallend kontrastreich. Die Handschwingen sind wie bei ausgefärbten Vögeln von der Basis bis etwa zur halben Länge einfarbig weißlich grau, außerdem ist zum Flügelbug hin ein weiteres, oft wenig auffallendes und schwer zu sehendes, schmales, weißliches Band auf den Unterhanddecken vorhanden. Die Unterflügeldecken sind ansonsten wie die Unterschwanzdecken auf weißlichem Grund kräftig dunkel gebändert., Der Schwanz ist leicht keilförmig, die mittleren Steuerfedern ragen maximal nur 1–2cm über den übrigen Schwanz hinaus und sind an den Enden gerundet. Die Beine sind hell blaugrau; die Zehen und Schwimmhäute schwarzgrau., Spatelraubmöwen sind nach 3 Jahren ausgefärbt. Vögel der hellen Morphe zeigen ab dem zweiten Kalenderjahr einen stark aufgehellten Bauch, einen dunklen Oberkopf und diffus gelbliche Kopfseiten., Verwechslungsmöglichkeiten., Ausgefärbte (adulte) Spatelraubmöwen im Prachtkleid sind unter anderem durch die spatelförmigen Enden der mittleren Steuerfedern, das dunkle Brustband und die bis unter den Schnabel ausgedehnte Schwarzzeichnung am Kopf gut von den anderen Raubmöwen zu unterscheiden., Die sichere Bestimmung von Vögeln im Jugendkleid stellt eines der schwierigen Probleme der Feldornithologie in Mitteleuropa dar und ist nur unter sehr guten Bedingungen oder bei sehr viel Erfahrung mit den anderen Raubmöwenarten möglich. Juvenile Spatelraubmöwen unterscheiden sich von allen anderen Raubmöwen durch die Kombination aus fast immer einfarbig dunkelbraungrauem Kopf und Hals, hellblaugrauem Schnabel mit scharf abgesetzter schwarzer Spitze, fein hell-dunkel gebänderter Brust und Bauch, kräftig und scharf abgesetzter Bänderung der Unterschwanzdecken und fast immer fehlenden oder ganz kurzen Schwanzspießen. Außerdem zeigt nur diese Art im aktiven Flug ein weißes Band auf den Basen der unteren Handdecken. Die Art ist außerdem schwerer gebaut und größer als Falken- und Schmarotzerraubmöwe; dies ist jedoch auf größere Entfernung bei einem einzelnen Vogel kaum zur Bestimmung nutzbar., Lautäußerungen., Wie alle Raubmöwen ist auch diese Art außerhalb der Brutzeit meist stumm. Der Balz-„Gesang“ ist ein einsilbiges Jauchzen, das mit „jau(w)k“ wiedergegeben wird. Dabei streckt der stehende Vogel die Flügel hoch und hebt die Schwanzfedern an. Dieser Ruf wird auch beim Balzflug vorgetragen, dabei werden die Flügel leicht nach oben gehalten, so dass ein leicht v-förmiges Flugbild entsteht. Bei Angriffen auf Nestfeinde werden scharfe, bellende Rufe ausgestoßen, die etwa wie „kek kek kek“ klingen. Alarmrufe am Nest klingen zweisilbig wie „witsch-jü“., Verbreitung und Lebensraum., Die Art bewohnt im Sommer große Bereiche der arktischen Tundra rund um den Nordpol. In Eurasien reicht das Verbreitungsgebiet im äußersten Norden von der Halbinsel Kanin im Norden Russlands bis in den Nordosten Sibiriens. In Nordamerika kommt die Art im äußersten Norden Alaskas und Kanadas vor. Die Brutverbreitung reicht in Kanada und in Sibirien bis 76° N und unterschreitet in der Nearktis nur an der Westküste Alaskas und in der kanadischen Hudsonbai den Polarkreis. In Sibirien liegen die südlichsten Vorkommen auf den Kommandeur-Inseln bei 55° N., Die Spatelraubmöwe besiedelt die mehr oder weniger feuchte bis nasse Tundra der sumpfigen Niederungen, vor allem in Küstennähe., Wanderungen., Außerhalb der Brutzeit ist die Spatelraubmöwe ein Bewohner der Ozeane. Die Überwinterungsgebiete liegen vor allem in den tropischen Meeren nördlich des Äquators in Bereichen, wo kaltes Tiefenwasser durch Strömungen an die Oberfläche dringt, da diese Bereiche besonders nahrungsreich sind. Dies sind vor allem der Humboldtstrom an der Westküste Südamerikas, der westliche Atlantik zwischen Florida und Venezuela sowie der Benguelastrom, die Südäquatorströmung und ihre Kontaktzone mit dem warmen Guineastrom und dem Kanarenstrom vor der Westküste Afrikas. Kleinere Zahlen überwintern im Indischen Ozean nördlich bis in den Golf von Aden, die Arabische See und den Golf von Oman sowie zwischen Neuguinea und der Südostküste Australiens., Zumindest gelegentliche Winterbeobachtungen liegen darüber hinaus jedoch auch von den übrigen Meeresgebieten im Bereich der Kontinentalsockel von der Westküste Südamerikas und der West- und Ostküste des südlichen Nordamerikas, ganz Afrikas und Europas bis zum südlichen Norwegen sowie ganz Südostasiens und Australiens vor., Der Wegzug von Nichtbrütern beginnt im Juli, von Brutvögeln ab August. Der weit überwiegende Teil der westpaläarktischen Population zieht offenbar an den europäischen Küsten des Nordatlantik bzw. der Nordsee entlang nach Süden in die Winterquartiere vor der westafrikanischen Küste., An der niederländischen Nordseeküste beginnt der Durchzug zögernd Ende Juli und nimmt dann ab Mitte August deutlich zu. Der Hauptdurchzug findet Anfang Oktober bis Mitte November statt; danach klingt der Zug schnell aus. Bis Ende Oktober überwiegen adulte und subadulte Tiere, später dominieren diesjährige Individuen. Der Zug findet hier überwiegend in Küstennähe statt, auf dem offenen Meer wird die Art hier auch zur Zugzeit kaum registriert., An der Ostseek: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Regenpfeiferartige, Spatelraubmöwe, Vogelart, Raubmöwen, Brützeit, Lemmingen, Meere, Tropen, Subtropen, Körperbau

turns-00007.parquet:38244

fbe849d7582efd39b3d68655
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1482 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Goa, Indischer Bundesstaat, Portugiesische Kolonialgeschichte (Indien)], Goa (Konkani:, ; Marathi:, ) ist der kleinste indische Bundesstaat. Er liegt an der mittleren Westküste Indiens, hat eine Fläche von 3702 Quadratkilometern und knapp 1,5 Millionen Einwohner (Volkszählung 2011). Die Hauptstadt Goas ist Panaji, von den Portugiesen "Pangim", von den Briten "Panjim" genannt., Goa ist nach der ehemals gleichnamigen Stadt, heute Velha Goa, benannt. Die Region war als Teil Portugiesisch-Indiens rund 450 Jahre lang portugiesische Kolonie und weist daher eine besondere kulturelle Prägung auf. Kaum ein indischer Bundesstaat ist kulturell so nachhaltig von einer europäischen Kolonialmacht beeinflusst worden wie Goa. Dies zeigt auch der hohe katholische Bevölkerungsanteil., Geografie., Mit einer Fläche von 3702 Quadratkilometern, einer Nord-Süd-Ausdehnung von 105 Kilometern sowie einer West-Ost-Ausdehnung von höchstens 65 Kilometern ist Goa der kleinste Bundesstaat Indiens., Goa liegt an der Konkanküste, der mittleren Westküste Indiens. Es grenzt im Norden an den Bundesstaat Maharashtra, im Süden und Osten an Karnataka sowie im Westen an das Arabische Meer. Die Küstenlänge beträgt 101 Kilometer., An die schmale Küstenebene schließen sich terrassenähnliche, 30 bis 100 Meter hohe Tafelländer an, die nach Osten in Ausläufer der Westghats übergehen. Die Berge der Westghats, die etwa 15 Prozent der Landesfläche einnehmen, sind im Schnitt 800 Meter hoch, einzelne Berge steigen aber bis über 1000 Meter auf. Goas höchste Erhebung ist mit 1167 Metern über dem Meeresspiegel der Sonsogor., Goas Küstenlinie ist durch breite Flussmündungen zergliedert. Die Mormugao-Bucht gilt als einer der besten Naturhäfen Südasiens. Alle größeren Flüsse entspringen in den Westghats. Am bedeutendsten sind die Flüsse Zuari und Mandovi im Zentrum Goas, Chapora und Terekhol im Norden sowie Sal und Talpona im Süden., Klima., Das Klima ist tropisch und wird, wie allgemein in Indien, durch den Monsun bestimmt. Der Sommermonsun setzt etwa Mitte Juni ein und dauert in der Regel bis September. Im Schnitt beträgt die jährliche Niederschlagsmenge zwischen 2800 und 3500mm, in einigen höher gelegenen Bergregionen können die Niederschläge aber auch wesentlich stärker (bis zu 7500mm) ausfallen. Während des Monsuns schwanken die Temperaturen um die 26°C., Auf den Monsun folgt die trockene Jahreszeit von Oktober bis Anfang Juni mit etwa gleich bleibenden Temperaturen zwischen 25 und 27°C im Durchschnitt. Nur in der heißen Saison im April und Mai steigen die Durchschnittstemperaturen auf 29 bis 30°C, tagsüber auf bis zu 35°C. Auf Grund der Meeresnähe herrscht in Goa auch in der trockenen Jahreszeit stets eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 60 %., Vegetation., Während in ganz Indien rund 20Prozent der Fläche bewaldet sind, sind es in Goa etwa 38Prozent. Dichte Bewaldung findet sich vor allem im Berg- und Hochland. In Lagen von über 500Metern erstrecken sich überwiegend immergrüne Feuchtwälder mit Magnoliengewächsen, Feigen-, Teak- und Salbäumen sowie einem dichten Unterholz aus Bambus und Farnen. Häufig anzutreffen sind zudem Lianen und Orchideen. Auf den tiefer gelegenen Hochebenen herrschen Akazien und andere laubabwerfende Baumarten vor. In Höhen zwischen 50 und 200Metern wechseln sich die ursprünglichen offenen Buschwälder mit großen Kaschubaumpflanzungen ab., Im Tiefland ist die ursprüngliche Pflanzendecke aufgrund der hohen Besiedlungsdichte weitgehend zerstört, stattdessen findet man dort eine vom Ackerbau geprägte Kulturlandschaft vor. Lediglich an Flussmündungen gibt es noch Mangrovenwälder, die jedoch durch Abholzung zur Gewinnung von Feuerholz und Baustoffen bedroht sind. Entlang der Küsten wachsen neben zahlreichen Gräsern und Sträuchern vor allem Palmengewächse, darunter die auch wirtschaftlich genutzten Kokospalmen., Tierwelt., Unter den rund 40 in Goa vorkommenden Säugetierarten sind Gaure und die seltenen Indischen Leoparden die größten Lebewesen. Weitaus häufiger sind kleinere Katzenarten, besonders Zibetkatzen, Musangs und Rohrkatzen, sowie Affen und Halbaffen, darunter die von den Hindus als heilig erachteten und daher auch in besiedelten Gegenden allgegenwärtigen Hanuman-Languren. Dagegen findet man Hirscharten wie Sambars, Axishirsche, Schweinshirsche und Muntjaks nur in geschlossenen Waldgebieten, ebenso Lippenbären, Wild- und Stachelschweine. Streifenhyänen und Goldschakale bevorzugen offeneres Gelände. 423 Vogelarten wurden bisher in Goa nachgewiesen, unter anderem Würger, Eisvögel, Hirtenmainas, Papageien und Reiher. Die am häufigsten vorkommenden Kriechtiere sind Schlangen, darunter die giftigen Kobras. Deren natürliche Fressfeinde sind die Mungos, die daher auch in der Nähe menschlicher Siedlungen geduldet werden. Aber auch viele Fangschrecken kommen aus der Region., Bevölkerung., Demografie., Nach der indischen Volkszählung 2011 hat Goa 1.457.723 Einwohner. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Goa der viertkleinste Bundesstaat Indiens. Die Bevölkerungsdichte liegt mit 394 Einwohnern pro Quadratkilometern nur unwesentlich über dem Landesdurchschnitt. Goas Bevölkerung ballt sich vor allem in den nördlichen und mittleren Küstengebieten, während die Hochland- und Berggegenden des Hinterlandes viel dünner besiedelt sind. Von allen indischen Bundesstaaten weist Goa mit 62,2 Prozent den höchsten Verstädterungsgrad auf. Im Landesdurchschnitt leben dagegen nur 31,2 Prozent aller Inder in Städten., Dank des für indische Verhältnisse hohen Lebensstandards ist mittlerweile etwa jeder dritte Goanese ein aus einem anderen indischen Bundesstaat Zugewanderter. Etwa ein Drittel der Einwanderer stammt allein aus Karnataka, gefolgt von Kerala und Gujarat. Ein bedeutender Anteil der Einwohner zumindest der Hauptstadt Goas ist portugiesischer Abstammung und römisch-katholisch (Goa-Katholiken), die Mehrheit der Einwohner spricht die vom Portugiesischen stark beeinflusste Konkani-Sprache. Im ländlichen Raum lebt demgegenüber eine kleine Gruppe von etwa 25.000 Adivasi (Ureinwohner), die als "Gauda" bekannt sind., Zensusbevölkerung von Goa seit der ersten Volkszählung im Jahr 1951., Sprachen., Die traditionelle Sprache der Goaner ist Konkani, ursprünglich ein Dialekt des Marathi, der später als eigenständige Sprache anerkannt wurde. Konkani weist Einflüsse aus dem Portugiesischen und Kannada auf. Es wird bevorzugt in Devanagari, bisweilen aber auch in lateinischer Schrift geschrieben. Durch zunehmende westliche Einflüsse, die von einigen betriebene Angliederung Goas an Maharashtra in den 1960er Jahren sowie die in den 1980ern geplante Erhebung von Marathi zur Amtssprache war Konkani in seinem Fortbestand bedroht. Eine Bewegung zum Erhalt der Sprache führte aber dazu, dass es heute wieder die allgemein übliche Umgangssprache der Bevölkerung und am 19. Dezember 1987 Amtssprache des Bundesstaats Goa wurde. Daneben darf auch Marathi, das in einigen ländlichen Gegenden Nordgoas als Muttersprache gesprochen wird, für offizielle Zwecke verwendet werden. Englischkenntnisse sind im Fremdenverkehr nützlich, der für Goa von wirtschaftlicher Bedeutung ist. Daher wird es von den meisten Goanern mehr oder weniger gut beherrscht. Als Bildungssprache hat es das Portugiesische weitgehend abgelöst. Letzteres wird nur noch von einigen christlichen Familien oder Nachfahren portugiesischer Siedler gepflegt, die meistens einer Brahmanen-Kaste angehören. Wie das Englische, so wird auch Hindi häufig als Verkehrssprache zur Verständigung zwischen Sprechern verschiedener Muttersprachen angewandt. Unter den jüngeren Bevölkerungsschichten Goas hat sich eine Mischung aus Hindi, Konkani und Englisch als Umgangssprache etabliert, die sich an den Sprachgebrauch der Bollywood-Filme anlehnt. Zuwanderer aus anderen Bundesstaaten verwenden untereinander ihre Muttersprachen. Besonders Kannada hat daher zahlreiche Sprecher in Goa., Religionen., Hindus stellen mit 66 Prozent (Volkszählung 2011) die deutliche Mehrheit der Bevölkerung Goas. Seit dem Anschluss Goas an Indien ist ihr Anteil langsam aber stetig gestiegen, was vor allem auf Zuwanderung aus anderen Bundesstaaten zurückzuführen ist. Durch die portugiesische Kolonialgeschichte gibt es aber auch eine starke Präsenz von Christen (fast ausschließlich Katholiken). Während der Kolonialzeit stellten Christen noch die Bevölkerungsmehrheit, heute stellen sie mit 25 Prozent noch eine bedeutende Minderheit. Damit stellt Goa nach Osttimor und den Philippinen das Gebiet mit der stärksten katholischen Prägung in Asien dar. Eingeführt wurde der Katholizismus im 16. Jahrhundert durch die Missionstätigkeit der Portugiesen. Unter der Inquisition wurden viele Hindus zur Annahme des christlichen Glaubens gezwungen. Muslime machen 8 Prozent der Bevölkerung aus. Während Hindus und Christen etwa gleichmäßig auf ländliche Gebiete und Städte verteilt sind, lebt die muslimische Minderheit zumeist im ländlichen Raum., Bildung., Goa hat ein im Vergleich zu den meisten anderen Bundesstaaten Indiens gut ausgebautes Bildungswesen. Dies zeigt sich am deutlichsten in der Alphabetisierungsrate, der vierthöchsten aller 29 Bundesstaaten. Nach der Volkszählung 2011 beträgt sie 87,4 Prozent (Männer: 92,8 Prozent; Frauen: 81,8 Prozent) und liegt damit deutlich über dem gesamtindischen Durchschnitt von 74,0 %. 97 Prozent aller schulpflichtigen Kinder werden tatsächlich eingeschult., Seit 1985 verfügt Goa auch über eine Universität. Die in Taleigao, etwas außerhalb von Panaji, gelegene Goa University hat elf Fakultäten. Daneben gibt es zwei private und ein öffentliches technisches College sowie ein staatliches College für Medizin. Das Goa Institute of Management ist in privater Hand., Geschichte., Frühe Geschichte (bis 10. Jahrhundert n. Chr.)., Goas belegte Geschichte reicht bis in das 3. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die örtlichen Herrscher, darunter die in Chandrapura im Süden Goas residierenden Bhojas, dem Maurya-Reich untertan waren. Zu diesem Zeitpunkt war es auch schon den Griechen bekannt. Der griechische Geograf Ptolemäus beschrieb die Küstengegend des heutigen Goa im 2. Jahrhundert n. Chr. unter dem Namen "Nelkinda". Hinweise auf noch weiter zurückreichende Zusammenhänge, wie etwa die Annahme, dass die Sumerer schon vor 4000 Jahren Handel mit Goa getrieben haben sollen, sind dagegen nicht belegt., Nach dem Zerfall des Maurya-Reiches nach dem Tode Ashokas im Jahre 232 v. Chr. geriet Goa unter die Herrschaft der Shatavahanas, die f: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Goa, Indischer Bundesstaat, Portugiesische Kolonialgeschichte, kleinster Bundesstaat, Panaji, Pangim, Konkanküste, Westghats, Monsun, Waldgebiete, Bevölkerungsdichte

turns-00007.parquet:38245

4dd1e9c15b1a8a3d47c29fae
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1352 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Parasitose bei Hunden], Die Babesiose des Hundes (Synonym „Hundemalaria“, "Piroplasmose") ist eine durch Einzeller der Gattung "Babesia" hervorgerufene Infektionskrankheit bei Hunden, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut (Anämie) hervorruft. Die Erkrankung verläuft meistens akut mit hohem Fieber und endet ohne Behandlung binnen weniger Tage tödlich. Die Übertragung erfolgt durch Zecken. Während die Babesiose bis in die 1970er Jahre vor allem eine „Reisekrankheit“ war, kommt sie durch die Ausdehnung des Verbreitungsgebiets der Auwaldzecke mittlerweile auch nördlich der Alpen natürlich vor. Die Diagnose wird über einen Nachweis der Babesien-DNA oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichert. Zur Behandlung werden Antiprotozoika eingesetzt., Andere Tierarten oder der Mensch sind durch die beim Hund krankheitsauslösenden Babesien nicht gefährdet. Allerdings kommen auch bei anderen Säugetieren Erkrankungen durch zumeist wirtsspezifische Babesien vor (→ Babesiose des Menschen und Systematik der Babesien)., Erreger und Verbreitung., Babesien sind Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. Sie werden den Apicomplexa zugeordnet. Ein Abschnitt ihres Vermehrungszyklus findet im Zwischenwirt – verschiedenen Zeckenarten – statt. Die Babesiose der Hunde wird durch mehrere Babesienarten hervorgerufen, die für andere Tierarten nicht krankheitserregend sind. In einer Studie ließen sich zwar Antikörper gegen "Babesia canis" bei Pferden nachweisen, die Infektion verläuft bei diesen Tieren aber ohne klinische Symptome und ist selbstlimitierend. Mittlerweile sind 9 genetisch unterscheidbare Babesien-Arten beim Hund bekannt., Babesia canis (Piana & Galli-Valerio, 1895) ist eine relative große Babesienart (2–4 × 4–7 μm), die weltweit vorkommt. Man unterscheidet heute drei Unterarten, die sich hinsichtlich ihrer DNA und ihres Vektors, aber nicht morphologisch unterscheiden:, In neueren Arbeiten werden diese drei großen Babesien auch als separate Arten gezählt, zudem gibt es zwei weitere Isolate (North-Carolina-Isolat und Großbritannien-Isolat), die auf weitere große Babesienarten hinweisen., Babesia gibsoni (Patton, 1910) ist eine weitere bei Hunden vorkommende Babesienart. Sie ist kleiner (1,1–2 × 1,2–4 μm) und damit auch morphologisch von "B. canis" zu unterscheiden. Der Erreger ist vor allem in Asien und den Vereinigten Staaten verbreitet, man unterscheidet einen "Asia"- und einen "California"-Genotyp. Überträger sind Zecken der Gattungen "Haemaphysalis" ("Haemaphysalis spinosa") und "Rhipicephalus". Im Jahre 2007 wurden erstmals zwei ortsständige Infektionen mit dem asiatischen Genotyp in Deutschland beschrieben. In einer aktuellen Studie wird vorgeschlagen, die „kleinen Babesien“ des California-Genotyps als eigenständige Art, Babesia conradae, einzustufen. Die ebenfalls zu den „kleinen Babesien“ gezählte Art Babesia vulpes (früher "Theileria annae"), befällt primär Füchse und kommt im Bereich der Pyrenäen und in Nordamerika vor, Einzelfälle wurden auch bei Hunden in Deutschland festgestellt. Ihr Überträger ist wahrscheinlich die Igelzecke ("Ixodes hexagonus")., Der erste Nachweis der Erkrankung wurde 1934 in den USA erbracht. Es gab aber bereits Berichte über Hundeerkrankungen in Italien aus dem Jahr 1895 und in Afrika aus dem Jahr 1896, die auf eine Babesiose hinweisen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Babesiose (Enzootiegebiet) innerhalb Europas beschränkte sich bis in die 1970er Jahre auf Südeuropa, so dass die Erkrankung in Deutschland nahezu ausschließlich bei Hunden nach Urlaubsreisen in diese Region auftrat („Mittelmeerkrankheit“). Die erste "Babesia-vulpes"-Infektion wurde im Jahre 2000 bei einem aus Nordspanien stammenden Hund in Deutschland nachgewiesen. Mit der Ausbreitung der Auwaldzecke auf ganz Mitteleuropa kommen auch in Deutschland ortsständige Krankheitsfälle vor: Etwa ein Drittel der erkrankten Hunde hatte niemals einen Auslandsaufenthalt. Die Durchseuchung der Auwaldzecken mit Babesien ist in Deutschland zwar noch relativ gering, allerdings stetig ansteigend. Etwa 0,5 % der Auwaldzecken sind Babesienträger. Nachdem zunächst nur am Oberrhein ortsständige Infektionen beobachtet wurden, gibt es mittlerweile Enzootiegebiete im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in den Isarauen bei München, in der Umgebung von Regensburg, in den Elbauen und in Brandenburg. Derzeit werden einige tausend Erkrankungen pro Jahr in Deutschland festgestellt. Davon sind etwa 300–400 ortsständige Infektionen, die fast alle im Saarland und am Oberrhein auftreten., Krankheitsentstehung., Die Übertragung beim Zeckenstich dauert etwa 48 bis 72 Stunden, unter experimentellen Bedingungen konnte bereits nach 12 Stunden nach Anheften der Zecke eine Übertragung von "B. c. canis" nachgewiesen werden. Durch das Anheften der Zecke an den Wirt werden durch Reizung des Nervensystems die in verschiedenen Organen ruhenden Sporozoiten aktiviert und entwickeln sich zu Kineten, die dann in die Speicheldrüsen einwandern und mit dem Zeckenspeichel in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Neben der Übertragung durch Zecken ist eine Infektion von Hund zu Hund über eine Bluttransfusion oder durch Blut-Blut-Kontakte – beispielsweise bei Beißereien – möglich. Auch eine Übertragung von der Hündin auf ihre Nachkommen („vertikale Infektion“) wird vermutet und ist für "B. gibsoni" nachgewiesen., Die Sporozoiten dringen in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) der Hunde ein und vollziehen eine ungeschlechtliche Vermehrungsphase (Merogonie). Die dabei entstehenden Entwicklungsstadien (sogenannte Merozoiten) führen zu einer Schädigung der Erythrozyten, werden nach deren Zerstörung freigesetzt und können dann wiederum in neue, noch nicht befallene Erythrozyten eindringen. Der Organismus zeigt als Reaktion auf die Infektion zunächst eine Akute-Phase-Reaktion mit Anstieg des C-reaktiven Proteins und Fibrinogens, einem Thrombozyten- und Leukozytenabfall sowie einer Senkung des Blutdrucks. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Immunantwort mit Bildung von IgG- und IgM-Antikörpern. Eine vollständige Beseitigung des Erregers durch das Immunsystem des Hundes findet jedoch nicht statt, so dass diese Tiere eine ständige Infektionsquelle (Erregerreservoir) darstellen und damit für die Aufrechterhaltung des Infektionszyklus sorgen., Zecken nehmen bei einem Saugakt die befallenen Erythrozyten auf. Im Zeckendarm entwickeln sich die Merozoiten zu geschlechtlichen Babesienstadien (Gamonten und Gameten). Diese differenzieren sich zu Kineten, welche in die Eier innerhalb der Eierstöcke der Zecke eindringen und somit den Erreger auf die Zeckennachkommen weitergeben (transovarielle Übertragung). Durch diese transovarielle Übertragung sind nicht nur adulte Zecken, sondern auch Nymphen Babesienüberträger. Zudem wandern die Kineten in die Speicheldrüsen der Zecke, wo sie sich zu den für Hunde infektiösen Sporozoiten differenzieren., Krankheitsbild., In Deutschland tritt vor allem die akut verlaufende Form der "Babesia-canis-canis"-Infektion auf. Die Inkubationszeit beträgt 5 bis 7 Tage, selten kann sie bis zu drei Wochen nach dem Zeckenstich dauern. Krankheitszeichen (Symptome) sind ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen (Hämolyse) zu Blutarmut (Anämie), Blutharnen, Ausscheidung des Blutfarbstoffabbauprodukts Bilirubin über den Harn (Bilirubinurie) und gegebenenfalls auch Gelbsucht. Eine Leber- und Milzvergrößerung kommt häufig vor. Bei schweren Verläufen treten eine Bauchwassersucht und Wasseransammlungen (Ödeme) sowie Haut- und Schleimhautblutungen infolge Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) und eine Blutgerinnung innerhalb der Blutgefäße (disseminierte intravasale Koagulopathie) auf. Entzündungen der Maul- (Stomatitis) und Magenschleimhaut (Gastritis) sowie der Muskulatur (Myositis) sind häufig. Auch eine "zentralnervöse Form" mit epilepsieähnlichen Anfällen, Bewegungsstörungen und Lähmungen ist möglich. Die akute Form endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Anämie und Nierenversagen, welches eine gefürchtete Komplikation einer Babesiose ist. Der seltene perakute Verlauf endet ohne deutliche Symptome binnen ein bis zwei Tagen tödlich. Die Infektion mit "B. canis rossi" verläuft ähnlich wie die mit "B. canis canis"., Der Grad der klinischen Erscheinungen hängt von verschiedenen Faktoren ab. In den klassischen Naturherden von "Babesia canis canis" (Südösterreich, Ungarn, Norditalien) sind die Jungtiere aufgrund einer hohen Durchseuchung im Allgemeinen durch Antikörper aus der Erstmilch (Kolostrum) der Hündin geschützt, entwickeln durch primäre Latenz einen weitgehenden Schutz und werden zu immunen Überträgern. Hier dominiert der chronische oder subklinische Krankheitsverlauf mit unspezifischen Symptomen wie intermittierendem Fieber, Fressunlust, Blutarmut und allgemeiner Schwäche. Auch die Infektionen mit "B. canis vogeli" und den „kleinen Babesien“ verlaufen milder., Diagnostik., Die Babesiose kann klinisch mit einer Vielzahl anderer fieberhafter Erkrankungen verwechselt werden. Die Diagnose ist über einen normalen Blutausstrich („Dünner Tropfen“) oder den so genannten „Dicken Tropfen“ möglich, wobei Kapillarblut sensitiver ist als venöses Blut. Die Erreger können in der Frühphase der Infektion und in den Phasen zwischen den Vermehrungsschüben im Blut (Parasitämie) nur in geringer Zahl auftreten und damit übersehen werden. Sicher ist der Nachweis im Blutausstrich erst etwa sieben Tage nach der Infektion. Die Babesien können unter dem Mikroskop nachgewiesen werden, wobei die Giemsa-Färbung – im Gegensatz zu den üblichen Schnellfärbungen – am zuverlässigsten ist. "B. canis" zeigt sich als paarweise oder in größeren Gruppen rosettenförmig angeordnete birnenförmige Gebilde in den roten Blutkörperchen, "B. gibsoni" als ringförmig angeordnet: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Parasitose, Hunde, Babesiose, Hundemalaria, Piroplasmose, Einzeller, Babesia, Infektionskrankheit, Zecken, Behandlung

turns-00007.parquet:38246

cec6903a4088c7e51b827166
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1499 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Einzelbaum in Europa, Einzelbaum in Sachsen, Geographie (Kreischa), Individuelle Pappel oder Baumgruppe mit Pappeln, Naturdenkmal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge], Die Babisnauer Pappel ist eine Schwarz-Pappel ("Populus nigra") bei Babisnau, einem Ortsteil der Gemeinde Kreischa in Sachsen. Sie steht exponiert auf einer Hochfläche südlich von Dresden und ist als Landmarke weithin sichtbar. Der Babisnauer Gutsbesitzer Johann Gottlieb Becke pflanzte die Pappel 1808 als Grenzbaum an der Grenze seines Besitzes. Sie ist seit dem Jahre 1936 als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Pappel hat bei starken Stürmen in den Jahren 1967 und 1996 einen Großteil ihrer runden Krone verloren. Sie ist 17,3Meter hoch, der Stamm hat einen Umfang von 5,1Metern., Der Baum ist wegen der Aussicht nach allen Seiten und zur Stadt Dresden ein beliebtes Ausflugsziel. Im Deutschen Krieg 1866 diente die Pappel mit einem vorübergehend eingebauten Beobachtungsgerüst als Ausguck. Ein festes Aussichtsgerüst neben dem Baum entstand 1885 und wurde in den Jahren 1922, 1963 und 1999 erneuert. Die Pappel wurde ab 1993 mehrmals vegetativ vermehrt. Einer Legende nach zeigt die Pappel mit ihrer Blüte, die nicht in jedem Jahr erscheint, das nahende Ende eines Krieges an. Zweimal im Jahr findet mit dem "Wendelauf" ein Volkslauf um die Pappel statt., Lage., Die Pappel steht auf dem unbewaldeten 335Meter über Normalnull hohen Zughübel mit freier Sicht in alle Richtungen, vor allem nach Dresden, das auf etwa 110Meter Höhe liegt, und zur Sächsischen Schweiz. Sie ist etwa neun Kilometer südlich von der Inneren Altstadt Dresdens und etwa 800Meter westlich von Babisnau entfernt, steht etwa 220Meter oberhalb der Elbe und ist von landwirtschaftlich genutzten Feldern umgeben. Die Pappel befindet sich unmittelbar an der Flurgrenze zwischen den Gemarkungen des Kreischaer Ortsteils Babisnau und Golberode, einem Ortsteil von Bannewitz. In nächster Nähe steht eine Aussichtsplattform und in etwa zehn Metern Entfernung die im Jahr 1890 gepflanzte "Bismarck-Eiche". Am 8. April 2006 wurde einige Meter weiter eine weitere, aus einem Steckholz der Altpappel herangewachsene, Schwarz-Pappel gepflanzt. Das Panorama von der Pappel und der Plattform aus umfasst im Norden über der breiten Elbtalweitung den bewaldeten Steilhang, der die Westlausitzer Hügel- und Berglandschaft nach Süden begrenzt. Diese lässt sich von dem 361Meter über Normalnull hohen Borsberg bis zu den Lößnitzhöhen verfolgen. Im Osten ist das Relief der Tafelberge des Elbsandsteingebirges zu sehen. Im Süden umrahmt der Höhenzug mit der Quohrener Kipse, dem Hermsdorfer Berg und dem Wilisch das Kreischaer Becken., Die Pappel steht auf einer kreidezeitlichen (turonen) Pläner-Sandsteintafel, die in etwa 320Metern Höhe endet. Entsprechend dem schwachen Einfallen der Sandsteine neigt sich die Tafel mit sanft geneigten Hängen von zwei bis vier Grad nach Norden in Richtung Golberode. Am Zughübel begrenzt eine ausgeprägte, nach West und Südwest gerichtete, etwa 40Meter hohe Schichtstufe die Tafel gegen den Zertalungsbereich des Possendorfer Baches. Auf den Sandsteinen befindet sich eine flache Lößlehmdecke, auf der sich flachgründige Decklöß-Parabraunerden entwickelt haben. Aufgrund dieser geologischen Bedingungen auf dem Zughübel konnte die Pappel an diesem Standort gedeihen. Die Pappel gehört einer Gattung an, die sonst in der Regel in feuchten Niederungen wächst und nicht auf einem Höhenzug., Geschichte., Gutsbesitzer Johann Gottlieb Becke aus Babisnau pflanzte die Schwarzpappel 1808 als Grenzbaum zur benachbarten Golberoder Flur an der höchsten Stelle des Zughübels. Ob dies als dauerhafte Markierung auf der Flurgrenze wegen eines Streites mit dem Nachbarn geschehen ist oder im Einvernehmen mit ihm, ist nicht überliefert. Auch ist nicht bekannt, wie alt der Baum bei der Pflanzung war. Maximilian Eckhardt versah 1858 seine Grafik "Blick auf Leubnitz von Norden her" mit einer Baumsignatur der Pappel am Horizont. Im Jahr 1866 soll die schon stattliche Pappel während des Preußisch-Österreichischen Krieges sächsischen Pionieren als Beobachtungspunkt von einem eingebauten Gerüst aus gedient haben. Die Kampfhandlungen fanden jedoch weiter südlich in Böhmen statt, so dass die Pappel ohne Schäden blieb. Die Plattform diente danach als Aussichtspunkt mit Rundblick und wurde immer mehr von Ausflüglern aufgesucht. Wie lange sie existierte, ist nicht bekannt. Das älteste bekannte Foto des Baumes stammt aus dem Jahre 1878., Am Grenzbaum führte der Weg von Babisnau nach Golberode und Possendorf vorbei. Im Jahr 1883 beabsichtigte man, diesen Kommunikationsweg zu verlegen, und der Gutsbesitzer Gießmann wollte deswegen die Pappel fällen. Er befürchtete, dass die zahlreichen Ausflügler nach der Verlegung des Weges seinen Feldweg zur Pappel benutzen und den Ertrag seines benachbarten Feldes beeinträchtigen würden. Die Pappel war jedoch bereits zum Wahrzeichen des Elbtals bei Dresden geworden und der Baum diente auch als Visierpunkt für geodätische und ähnliche Arbeiten. Um die Fällung zu verhindern, fand am 27.Januar 1884 eine Delegierten-Versammlung des 1877 gegründeten "Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische Schweiz" statt. Man verhandelte mit dem Eigentümer der Pappel und am 23.März 1884 kaufte der Gebirgsverein den Baum für 300Mark. Der umliegende Grund von 150Quadratmetern wurde gepachtet. Am 6.Mai 1884 setzten Geometer die Grenzsteine. Nach dem Kauf der Pappel gründete Ernst Wilhelm Zöllner die Gebirgsvereinssektion Golberode-Babisnau, die auch den Gutsbesitzer Gießmann als Vereinsmitglied gewinnen konnte. Am 17.Mai 1885 wurde das erste, von der Sektion für 360Mark errichtete, etwa vier bis fünf Meter hohe Aussichtsgerüst eingeweiht. Die Aussichtsplattform lag in etwa drei Metern Höhe, zu ihr führten 16Stufen. Darunter, innerhalb des Aussichtsgerüstes, befand sich eine offene Unterstellmöglichkeit als Wetterschutz. Später wurde sie zum Teil geschlossen., Im Jahr 1886 berichtete das Aprilheft der "Bergblumen, illustrierte Blätter der Sektion Strehlen" über die Pappel mit einer Zeichnung, die sie mit einer beinahe kugelrunden Krone zeigt. Die Mitglieder der Gebirgsvereinssektionen Strehlen und Golberode-Babisnau pflanzten zwischen 1887 und 1896 vier Eichen neben die Pappel. Die erste davon, die "Wettin-Eiche", ging vermutlich bereits nach kurzer Zeit ein. Deshalb wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin im Jahr 1889 eine weitere Eiche gesetzt. Ebenfalls im Jahr 1889 kaufte der Gebirgsverein das 150Quadratmeter große umliegende Grundstück für 12Mark pro Quadrat-Rute. Die nächste Eiche wurde im Jahr 1890 zu Ehren von Reichskanzler Otto von Bismarck als "Bismarck-Eiche" gepflanzt. Als letzte kam im Frühjahr 1896 die "König-Albert-Eiche" zu Ehren König Alberts hinzu. Eine Zeit lang war die Pappel von drei Eichen umgeben. Die "Bismarck-Eiche" ist die einzige, die noch steht. Eine Fotografie der Pappel vom Juni 1897, auf der auch das Aussichtsgerüst zu sehen ist, zeigt sie wiederum mit einer runden Krone. Im Jahr 1899 wurde das morsch gewordene und teilweise mutwillig beschädigte Aussichtsgerüst instand gesetzt., Am 21. September 1922 feierte die Gebirgsvereinssektion Golberode-Babisnau als Bauherrin nach zweiwöchiger Bauzeit die Einweihung eines neuen, vier Meter hohen Aussichtsgerüsts. Eine Rotdornhecke wurde im Jahr 1925 angepflanzt. Eine Verordnung des Kreishauptmanns Dresden-Bautzen vom 28.Dezember 1936 wies die Pappel 128Jahre nach ihrer Pflanzung als Naturdenkmal nach dem Reichsnaturschutzgesetz (RNG) aus. Von 1944 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war bei der Pappel eine Fliegerabwehrstaffel stationiert. Nachdem die deutschen Linien am Boden nicht mehr standgehalten hatten, stand die Pappel mitten im Kriegsgeschehen. Kurz vor dem Ende des Krieges sollte sie gefällt werden, da sie als gefährliche Sichtmarke angesehen wurde. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Im Jahr 1945 löste sich der Gebirgsverein auf und das Flurstück mit der Pappel und der "Bismarck-Eiche" ging in die Betreuung der Gemeinde Bärenklause-Kautzsch über. Im Jahr 1957 wurde Babisnau der Gemeinde Bärenklause-Kautzsch im Kreis Freital angegliedert. Ein Jahr später, am 23.August 1958, wies der Rat des Kreises (RdK) Freital mit seinem Beschluss "108/58" die Pappel zum zweiten Mal als Naturdenkmal aus. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre wurde das Aussichtsgerüst baupolizeilich gesperrt, da es durch die Witterung und mutwillige Beschädigungen unbrauchbar und gefährlich geworden war. Freitaler Heimatfreunde errichteten 1962/63 in Eigenleistung eine neue, stählerne Aussichtsplattform. Am 21.Juni 1961 wurde die Babisnauer Pappel mit dem Flurstück 36a und den beiden umliegenden Flurstücken 35a und 40 zum Volkseigentum erklärt, womit sie der staatlichen Verwaltung unterlagen. Die Betreuung blieb jedoch weiterhin bei der Gemeinde. Bei einem starken Gewittersturm am 20.Juli 1967 mit Hagel nach Temperaturen von 30Grad Celsius verlor die Pappel ein Drittel ihrer inzwischen großen Krone. Einer der drei nach oben gehenden Haupttriebe brach aus und die Krone verlor damit ihre kugelrunde Form. Die Höhe reduzierte sich von etwa 26 auf etwa 20Meter. Wegen seiner Größe waren zwei Traktoren nötig, um den ausgebrochenen Ast wegzuschleppen. Von da an übernahm immer mehr die inzwischen ebenfalls große Krone der "Bismarck-Eiche" die Rolle als Blickfang aus der Ferne., Die ersten Pflegemaßnahmen an der Pappel fanden im Auftrag des Landratsamtes Freital am 9.Dezember 1991 statt. Dabei wurde auch der Stumpf des 1967 ausgebrochenen Astes gerade gesägt. In der Nacht vom 30. zum 31.Dezember 1993 legten Vandalen im Hohlraum der Pappel Feuer. Gegen Mitternacht waren die Feuerwehren von Bärenklause-Kautzsch und Kreischa vor Ort, um den Schwelbrand im hohlen Baumstamm zu bekämpfen. Wer die Feuerwehr alarmierte, ist nicht bekannt. Der komplette Wasserinhalt eines Löschfahrzeuges wurde in den Hohlraum gepumpt, der stürmische Wind ließ jedoch die Glut nicht erlöschen. Am frühen Silvesternachmittag fuhr die Feuerwehr erneut zur Pappel, um mit einer weiteren Tankladung Wasser zu löschen. Zusätzlich wurde in die Öffnung des Stammes Sand gefüllt; die: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Einzelbaum, Europa, Sachsen, Kreischa, Pappel, Naturdenkmal, Landmarke, Aussichtspunkt, Aussichtsplattform, Geologie.

turns-00007.parquet:38247

9633f9cb1fe1c52e0dfc761c
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1449 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Gegründet 1952, Militärische Einrichtung in North Carolina, Militärische Spezialeinheit (Vereinigte Staaten), Militärischer Verband (United States Army), Terrorismusbekämpfung in den Vereinigten Staaten], Das (USASFC; ; kurz ) ist die dienstälteste Spezialeinheit der. Ihre etwa 10.000 Soldaten werden aufgrund ihres grünen Baretts auch genannt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Kampftruppen, die für ihre Aufträge von anderen Einheiten des (USASOC) „Sondereinsatzkräfte des Heeres der Vereinigten Staaten“ unterstützt werden. Bis zum 27. November 1990 hieß die Einheit United States Army 1st Special Operations Command., In der Diktion der US-Streitkräfte steht der Begriff "Special Forces" traditionell ausschließlich für das USASFC "(Green Berets)". Die anderen Sondereinsatzkräfte des Heeres, zum Beispiel das 75th Ranger Regiment oder das 160th SOAR, sowie die Spezialeinheiten der anderen Teilstreitkräfte werden unter dem Begriff "Special Operations Forces" subsumiert., Die Einsatzschwerpunkte der sind Militärberatung in anderen Ländern, asymmetrische Kriegführung und Fernaufklärung. Das macht sie zur am vielseitigsten ausgebildeten Truppe innerhalb der US-Streitkräfte und ermöglicht ihren Einsatz sowohl in Friedenszeiten als auch im Spannungsfall und im Krieg., Das Hauptquartier der befindet sich in Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina. In der Organisation des Heeres stellt die am 19. Juni 1952 aufgestellte Spezialeinheit einen Großverband auf Divisionsebene dar. Kommandeur des Verbandes ist seit November 2019 Major General John W. Brennan, Jr., Seit ihrer Aufstellung waren die an allen militärischen Konflikten und Kriegen der Vereinigten Staaten mit Ausnahme des Einsatzes in Mogadischu 1993 beteiligt und leisteten weltweit in über 70 Nationen Militärberatung, infrastrukturelle und humanitäre Hilfe., Geschichte., Wurzeln und Aufstellung., Die "Special Forces" führen ihre Tradition auf die 1942 aufgestellte "American/Canadian 1st Special Service Force" (dt. „erste amerikanisch-kanadische Sondereinsatztruppe“), die so genannte "Devil’s Brigade" (dt. „Teufelsbrigade“) zurück, eine Spezialeinheit für Fernaufklärung und Häuserkampf, die Ende 1944 im französischen Ort Menton aufgelöst wurde, weil sie trotz hervorragender Einsatzerfolge (Einschätzung des Autors Tom Clancy, siehe Literaturliste) am Ende eine Verlustrate von 134 %, bezogen auf ihre Ursprungsstärke, erlitten hatte. Noch heute wird in der "Special Forces"-Gemeinschaft diese Abstammung jeweils am 5. Dezember als "Menton Day" gefeiert., Die zweite Traditionslinie wird zu Major General „Wild Bill“ Donovans "Office of Strategic Services" (OSS), dem Amt für strategische Dienste, gezogen, das auf dem europäischen und asiatischen Kriegsschauplatz etliche erfolgreiche Geheimdienstoperationen hinter den feindlichen Linien durchführte und schon damals Techniken der asymmetrischen Kriegführung, der Militär- und Ausbildungsberatung Einheimischer und der gezielten humanitären Hilfe zur Förderung von Allianzen anwandte. Eine Reminiszenz an das "OSS" findet sich in dem Ärmelabzeichen der "Special Forces", das den "OSS"-Dolch zeigt., Das "OSS" ging 1947 in der neu gegründeten CIA auf, die als zivile Behörde im Koreakrieg für sämtliche Spezialoperationen hinter feindlichen Linien verantwortlich war. Angesichts der desaströsen Misserfolge bei den von der CIA geführten verdeckten Operationen in diesem Krieg (Einschätzung des Autors John Gresham, siehe Literaturliste) wurde dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten klar, dass es sowohl einer eigenen, militärischen Spezialeinsatzkomponente, als auch deren operativer Kontrolle bedurfte. Die Initiative zur Aufstellung der "Special Forces" ging von Brigadier General Robert A. McClure, dem Leiter der Abteilung Psychologische Kriegführung im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und "OSS"-Veteranen, aus. Ihm gelang es, die Vereinigten Stabschefs davon zu überzeugen, dass diese im Zweiten Weltkrieg entwickelten Mittel der unkonventionellen Kriegführung im Falle eines Angriffs des Warschauer Paktes in Europa dazu geeignet seien, feindliche Kräfte weit hinter der eigentlichen Frontlinie zu binden. Schon damals war vielen Verantwortlichen bewusst, dass bei einem Krieg in Europa die atomare Schwelle möglicherweise nicht erreicht werden würde., Anfang 1952 wurde Colonel Aaron Bank (1903–2004) mit der Aufstellung der "10th Special Forces Group" (10. Sondereinsatzkräfte-Gruppe) beauftragt, die zunächst einschließlich aller Unterstützungseinheiten 2300 Mann umfasste. Als Standort des damals noch "Psychological Special Center" (dt. „Psychologisches Spezialzentrum“) genannten Hauptquartiers wurde Fort Bragg ausgewählt, weil dort alle erforderlichen Ausbildungseinrichtungen für den Fallschirmsprung vorhanden waren, um die notwendigerweise von jedem Soldaten dieser Truppe verlangte Sprungtauglichkeit zu erreichen. Sämtliche Bewerber waren Freiwillige und rekrutierten sich wegen der erforderlichen Sprachkenntnisse sowohl aus osteuropäischen Einwanderern, die gemäß dem "Lodge Act" sofort eingebürgert werden konnten, als auch aus erfahrenen Fallschirmjägern und Infanteristen. Am 19. Juni 1952 wurde die Einheit offiziell in Dienst gestellt., Allen Bewerbern war bewusst, dass die Befehle auch einen möglichen Einsatz hinter der Front in Zivilkleidung umfassen konnten, was bei einer Gefangennahme bedeutete, dass sie nicht unter den Schutz der Haager Landkriegsordnung und Genfer Konventionen fielen und so als formale Nichtkombattanten und Spione mit einer Hinrichtung rechnen mussten., Die frühen Jahre und Aufbau., Die Regierung der Vereinigten Staaten befürchtete eine militärische Eskalation, als am 17. Juni 1953 ein Aufstand in der DDR ausbrach, so dass sie die Hälfte der "10th Special Forces Group" ("10th SFG") ins bayerische Bad Tölz verlegte. Aus der in den Vereinigten Staaten verbliebenen Hälfte wurde die "77th Special Forces Group" ("77th SFG", 77. Sondereinsatzkräfte-Gruppe). Als territorialer Verantwortungsbereich "(Area of Responsibility)" der "10th SFG" wurde Europa und Afrika festgelegt, während die "77th SFG" für Asien zuständig wurde und mehrere "Detachments" („Abteilungen“, steht für Zug) dorthin verlegte, um der als zunehmend als bedrohlich empfundenen Volksrepublik China begegnen zu können., 1956 wurde das "14th Special Forces Operational Detachment" ("SFOD", Einsatzabteilung) der "77th SFG" die erste aktive Einheit in Vietnam und am 21. Oktober desselben Jahres wurde Captain Harry Griffith Cramer Jr. (der zuvor schon in Korea im Einsatz war) das erste offizielle amerikanische Opfer auf diesem späteren Kriegsschauplatz., Im gleichen Jahr wurde aus diesen im asiatischen Raum stationierten Detachments die "1st Special Forces Group" ("1st SFG", 1. Sondereinsatzkräfte-Gruppe) aufgestellt mit Hauptquartier in Okinawa. Bereits Mitte der 1950er Jahre waren die im ostasiatischen Raum operierenden Truppen Instrumente der US-amerikanischen Containment-Politik gegen den Kommunismus, indem sie durch Militärberatung und Ausbildung einheimischer Sicherheitskräfte befreundete Regierungen stabilisierten. Schon zu dieser Zeit manifestierte sich das Problem des Spannungsfelds zwischen moralischem Anspruch einerseits und tatsächlicher Politik andererseits. Beispielsweise stützten die Vereinigten Staaten durch die "Special Forces" das südvietnamesische Regime, das in keiner Weise einer Demokratie nach westlichem Verständnis entsprach., John F. Kennedy und die Special Forces., Konflikt zwischen konventionellem Militär und Spezialeinheiten., Entgegen der Meinung der Vereinigten Stabschefs reifte bei John F. Kennedy nach der Lektüre von Schriften Che Guevaras, Mao Zedongs und des Buches "People’s War, People’s Army" des vietnamesischen Generals Võ Nguyên Giáp die Überzeugung, dass ein heimlicher, verdeckter und ideologisch motiviert geführter Guerillakrieg sich zu einer ernsthaften Bedrohung für amerikanische Interessen entwickeln könnte. Unterstützt wurde er in dieser Einschätzung durch den "OSS"-Veteran Roger Hilsman, den damaligen Leiter des "Bureau of Intelligence and Research", des Nachrichtendienstes des Außenministeriums, der ihn auf dieses neue Bedrohungspotenzial aufmerksam machte., Spätestens aber nach der Kuba- und der Berlinkrise verstärkte sich der Eindruck, dass das bisher mittels konventioneller militärischer Großverbände geführte Gefecht nicht mehr ausschließlich das geeignete Mittel darstellte, um im Zeitalter des Kalten Krieges US-Interessen zu wahren. Zu dieser Wahrnehmung trug darüber hinaus die Tatsache bei, dass die Anzahl der Stellvertreterkriege in den 1960er Jahren deutlich zunahm., Kennedy kam zu der Auffassung, dass es einer neuen militärischen Spezialeinheit bedurfte, die den künftigen Formen bewaffneter Auseinandersetzungen und der geplanten politischen Einflussnahme durch Ausbildung einheimischer Kräfte und humanitäre Hilfe angepasst sein musste., Im Verteidigungsministerium war man sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass der von Hồ Chí Minh geführte Krieg in Südostasien militärisch nichts Besonderes sei und es sich im Falle einer notwendigen direkten Intervention um einen mit vorhandenen Mitteln lösbaren Auftrag handelte. Einen direkten Zusammenhang zwischen den politischen Auseinandersetzungen in Südvietnam und den Aktionen des kommunistischen Militärs in Nordvietnam stellte das Verteidigungsministerium nicht her., Deshalb sah man auch keinen Handlungsbedarf für Ausbau und Aufwertung bestehender Eliteverbände oder deren Neuaufstellung. Im Gegenteil betrachtete man die Initiative des US-Präsidenten und das damit verbundene Konzept militärischer Eliteorganisationen argwöhnisch, da das US-Militär bisherige Kriege mit massiver Mannstärke und überlegener Feuerkraft geführt hatte. Die Mehrzahl der Generalität sah in dem Mikrokosmos der Spezialeinsatzkräfte geradezu die Antithese zum traditionellen, eher großformatigen militärischen Konzept mit negativen Auswirkungen auf die Moral konventioneller Einheiten und mit Budgetkürzungen für das restliche Militär. Darüber hinaus hatten weite Kreise der militärischen Führung keine Vorstellungen von Einsatzkonzept und Potenzial der Spezialkräfte. Dennoch setzte sich der Präsident in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte durch und verfügte in den 1960er Jahren die massive Aufstockung der "Special Forces", die Einrichtung des "Special Warfare Centers" (dt. „Zentrum für spezielle Kriegführung“) sowie 1962 die Aufstellung der "Navy Seals"., Spätestens während des Vietnamkrieges kam auch das Verteidigungsministerium zu der Auffassung, dass massive Feuerkraft und totale Luftüberlegenheit weder militärisch noch politisch dazu geeignet waren, der Guerillataktik des Vietcong beizukommen, besonders unter Berücksichtigung des weit verbreiteten Dschungelterr: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
1. Gegründet 1952
2. Militärische Einrichtung
3. North Carolina
4. Militärische Spezialeinheit
5. United States Army
6. Terrorismusbekämpfung
7. Green Berets
8. Friedenszeiten
9. Fort Bragg
10. Divisionsebene

turns-00007.parquet:38248

3095f20d3b3a48398fa3a2fb
turn 1/1gpt-3.5-turbo-0613GermanGermany1395 words
degenerate_repetitionAbsentFinal dense release
USER
Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück: Heimcomputer], Der Spectravideo SV-318 ist ein Heimcomputer des US-amerikanischen Herstellers Spectra-Video, Inc. Er basiert auf dem Z80A-Mikroprozessor von Zilog., Das Gerät wurde ab Mitte 1982 als preiswerte Alternative zu den erfolgreichen Heimcomputern Atari 400, Commodore VIC 20 und Texas Instruments TI-99/4A konzipiert. Zur Erhöhung der Verkaufschancen setzte man bewusst auf den bekannten Software-Hersteller Microsoft Corp. und dessen Microsoft BASIC zur Programmierung des neuen Computers. Die Zusammenarbeit nahm indes eine unerwartete Wende: Microsoft-Vizepräsident Kazuhiko Nishi sah das vielversprechende Potential des Geräts für einen unter Microsofts Führung angestrebten Heimcomputerstandard, den späteren MSX-Standard. Durch die vielen von Nishi eingebrachten Veränderungen befürchtete Spectra-Video, Inc. jedoch lizenzrechtliche Probleme. Diese konnten durch kleinere nachträgliche Änderungen ausgeräumt werden, machten die Geräte aber auch inkompatibel zum MSX-Standard., Nach mehreren Verzögerungen kam der Spectravideo SV-318 schließlich gegen Ende 1983 in den Handel. Das Gerät wurde bereits kurz zuvor als ausbaufähiges Einsteigergerät beworben, das neue Standards setzen würde, womit man auf die Nähe zu MSX anspielte. Nach schwerwiegenden Lieferproblemen in Nordamerika konnten schließlich durch die weltweite Vermarktung – auch mithilfe des 1984 erschienenen technisch überarbeiteten Modells Spectravideo SVI-318 MKII – dennoch erwähnenswerte Marktanteile gewonnen werden. Die Produktion des SV-318 wurde nach der Insolvenz des Herstellers und nach Übernahme durch Bondwell Holding Ltd. Anfang 1985 eingestellt., Unmittelbar nach der Vorstellung des Computers auf der Consumer Electronics Show im Januar 1983 fielen die Kritiken der Fachpresse überwiegend positiv aus. Gelobt wurden hauptsächlich die Erweiterbarkeit, das leistungsfähige Spectravideo BASIC und in Verbindung mit einem 5¼″-Diskettenlaufwerk die Fähigkeit, CP/M-Programme ausführen zu können. Weniger gut aufgenommen wurden die für ernsthaftes Arbeiten wenig geeignete Gummitastatur, fehlerhafte Anleitungen und die Lieferprobleme in Nordamerika. Das Gerät gilt als unmittelbarer Vorläufer und Wegbereiter des MSX-Standards., Geschichte., Der ehemalige Uhrenimporteur und mittlerweile erfolgreiche Joystick- und Videospielehersteller Spectra-Video, Inc. (alternative Schreibweise "Spectra Video Inc." oder kurz "Spectravideo") beschloss Anfang 1982, seine Aktivitäten auszuweiten und einen eigenen Heimcomputer für das Niedrigpreissegment zu entwickeln. Im Gegensatz zu den Geräten der Konkurrenz wie etwa dem Atari 400 und Commodore VIC 20 mit ihren speziellen integrierten Schaltkreisen sollte der zu konstruierende Rechner ausschließlich Standardbauteile beinhalten. Dies versprach eine kostengünstige Entwicklung und damit auch einen niedrigen und somit konkurrenzfähigen Verkaufspreis im prosperierenden amerikanischen Heimcomputermarkt., Entwicklung., Die von den Verantwortlichen vorgegebenen Rahmenbedingungen sahen dabei eine 8-Bit-Architektur basierend auf dem beliebten und günstigen Mikroprozessor Z80A vor. Verbunden mit dem in zeitgenössischen Computersystemen ebenfalls häufig eingesetzten Tonerzeugungsbaustein AY-3-8910 von General Instrument und dem bereits im TI-99/4A verbauten Grafikchip von Texas Instruments versprach man sich ein kostengünstiges, aber dennoch leistungsfähiges System. Die angepeilten Herstellungskosten sollten dabei 30 US-Dollar nicht überschreiten und damit der anvisierte Verkaufspreis von 100 US-Dollar genügend Profit abwerfen. Die Entwicklung wurde dem bereits durch enge Zusammenarbeit im Uhrensektor bekannten Partnerunternehmen Bondwell Holding Ltd. aus Hongkong übertragen, dem auch die spätere Herstellung obliegen sollte., Zusammenarbeit mit Microsoft., Zur Programmierung des Geräts wählte man wie bei vielen anderen zeitgenössischen Computern auch die Interpretersprache BASIC. Die Wahl des BASIC-Dialektes fiel dabei auf den des Marktführers Microsoft. Durch Einbeziehung dieses etablierten Namens erhoffte man sich erhöhte Absätze im hart umkämpften US-Heimcomputermarkt. Im September 1982 schließlich kam der Kontakt mit dem aus Japan stammenden Vizepräsidenten von Microsoft, Kazuhiko Nishi, zustande. Dieser erkannte das Potential des Rechners für sein bereits seit längerem verfolgtes Ziel, einen weltweiten Heimcomputerstandard unter Federführung von Microsoft zu schaffen. Mit Hinblick auf diesen angedachten Einsatz erfolgte eine Überarbeitung der Spectravideo-Hardware durch Nishi: Das Platinenlayout wurde verbessert, der Festwertspeicher für Systemsoftware und BASIC erhöht und das Ansteuern externer elektronischer Geräte ermöglicht. Daneben erfolgten Änderungen an der Tastatur und der höchstmöglichen Speicherkapazität. Infolgedessen stiegen die Produktionskosten von den veranschlagten 90 auf 250DM, ließen dafür aber einen Einsatz des Geräts für Büroanwendungen zu und vergrößerten damit den potentiellen Käuferkreis., Nachdem erste Prototypen bis zum Winter 1982 fertiggestellt worden waren, bereiste Nishi mit einem dieser Geräte Japan, um dort für den von ihm angestrebten Heimcomputer-Standard zu werben. Er stieß mit seinem Ansinnen und der Spectravideo-Hardware auf großes Interesse, denn eine solche Vereinheitlichung war in Japan sowohl politisch als auch wirtschaftlich gewollt, bislang aber an fehlenden konkreten Vorschlägen gescheitert. Etwa zur selben Zeit erfolgte zusammen mit dem japanischen Partnerunternehmen ASCII Corporation unter dem Codenamen „Cornflake“ die Erstellung der dem geplanten Standard zugehörigen Programmiersprache. Darin wurden die leistungsfähigsten Merkmale von Microsofts Extended Color BASIC mit denen ihres GW-BASIC für IBM Personal Computer vereint., Abweichung vom MSX-Standard, Einführung zweier Geräteklassen und Veröffentlichung., Durch die vielen von Nishi eingebrachten Änderungen befürchtete Spectravideo, zur Herstellung des Computers Lizenzen von Microsoft erwerben zu müssen. Zur Vermeidung der damit verbundenen Gebühren wurde daraufhin – mit Einwilligung Nishis – der SV-318 abweichend zum späteren MSX-Standard gebaut. Diese Unterschiede finden sich in den Ein-/Ausgabeschnittstellen und den Abmessungen des Steckmodulschachtes. Hinzu kommen Modifikationen an der Systemsoftware, d.h. am Betriebssystem und der nun "Spectravideo BASIC" genannten eingebauten höheren Programmiersprache. Die Änderungen erfolgten jedoch dergestalt, dass die vollständige Kompatibilität zu den MSX-Spezifikationen später vom Käufer durch einen leicht nachrüstbaren Adapter hergestellt werden können sollte. Da man zudem nicht von der ursprünglichen Idee eines Einsteigercomputers abrücken wollte, entschied man sich kurzerhand für den Bau zweier verschieden konfigurierter Computer: ein für den Büroeinsatz vorgesehenes hochwertiges Modell in Form des Spectravideo SV-328 mit mechanischen Tasten sowie 80KB Arbeitsspeicher und eine abgerüstete Variante mit nur 32KB Arbeitsspeicher, Gummitastatur und eingebautem Steuerknüppel – den preiswerten Spectravideo SV-318., Die für die Vorweihnachtszeit 1982 geplante Veröffentlichung konnte durch Verzögerungen seitens Microsoft bei der Auslieferung des BASIC nicht eingehalten werden und musste auf Anfang 1983 verschoben werden. Der Rechner wurde daraufhin bei nächstbester Gelegenheit, im Rahmen der Winter CES im Januar 1983 der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die in der Modellbezeichnung SV-318 enthaltene Zahl basiert dabei vermutlich auf chinesischer Numerologie, in der insbesondere die Ziffer 8 eine hervorgehobene Bedeutung innehat., Vermarktung., Wie andere Hersteller auch warb Spectravideo für seinen neuen Computer auf Ausstellungen und in populären Computermagazinen. Dabei hob man insbesondere die Leistungsfähigkeit und die umfangreichen Optionen zur Erweiterung hervor, die immer wieder neue Nutzungsmöglichkeiten für den Computer eröffnen würden („Computer systems you’ll grow into, not out of it.“). Daneben betonten die teils mehrseitigen großformatigen Werbeanzeigen ausdrücklich die Zukunftsfähigkeit des Systems, das neue Standards setzen würde, ohne auf die damit gemeinten MSX-Spezifikationen näher einzugehen („While other computer companies are busy setting new prices Spectravideo is busy setting new standards.“). Zudem stellte man den Redaktionen der Fachpresse frühzeitig Geräte zu Testzwecken zur Verfügung, wovon man sich im Gegenzug positive Kritiken und Kaufempfehlungen versprach., Einführung und Lieferschwierigkeiten., Die erstmals auf der Winter CES 1983 verkündete unverbindliche Preisempfehlung lag bei 299,95US-Dollar. Der für Ende März 1983 vorgesehene Verkaufsstart konnte wegen Lieferschwierigkeiten nicht eingehalten werden. Vermutlich verbunden mit diesem Umstand kam es nur wenig später zum Bruch mit einem der größten Geldgeber: Trotz der erst kurz zuvor eingegangenen japanischen Lizenzierungszusage für die Hardware von Spectravideo zog sich der Investor Trading Industries USA im Mai 1983 völlig unerwartet zurück. Begleitet von Massenentlassungen und einer Verlegung der US-amerikanischen Firmenzentrale erfolgte kurz darauf die Umwandlung von Spectravideo in eine Aktiengesellschaft. Mithilfe frischen Kapitals wurden weitere umfangreiche Werbekampagnen angestoßen. So engagierte Spectravideo den populären James-Bond-007-Darsteller Roger Moore ab Oktober 1983 über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg als öffentlichkeitswirksamen Werbeträger. Allein die Gage verschlang dabei etwa zwei Millionen US-Dollar. Da zur selben Zeit der Ausbau des Vertriebsnetzes vernachlässigt wurde, gelang es nicht, die nach wie vor von der Presse beklagten Lieferengpässe abzubauen., Die ersten Geräte kamen Ende 1983 in den Handel. Die auf Kostenminimierung bedachte Vermarktung erfolgte wenig später ausschließlich über große Einzelhandelsketten, Fachhändler blieben gänzlich außen vor. Neben dem eigentlichen Computer war ab Veröffentlichung auch eine Vielzahl von Peripherie- und Erweiterungsgeräten im Verkaufssortiment vorgesehen. Wie von Commodore erstmals praktiziert, setzte man auch bei Spectravideo gezielt auf die Inkompatibilität des SV-318 zu Peripheriegeräten anderer Hersteller. Damit waren die Käufer gezwungen, beispielsweise den zur Datensicherung benötigten Datenrekorder von Spectravideo zu erwerben., Internationaler Vertrieb, SVI-Logo und Überarbeitung., Obwohl die Lieferschwierigkeiten auf dem US-amerikanischen Markt anhielten, forcierte Spectravideo die internationale Vermarktung. Dabei bediente man sich einer bereits Anfang 1982 in Hongkong für den weltweiten Vertrieb von Joysticks und Spielen gegründeten Tochterfirma, die Ende 1982 in Spectravideo International Ltd. (alternative Schreibweise ebenfalls "Spectravideo") umbenannt wurde. Diese selbst trat jedoch nicht als Verkäufer in Erscheinung, sondern übertrug den Vertrieb jeweils regionalen Distributoren., Für den de: Gib mir nur 10 Keywords bestehend aus bis zu zwei Wörtern für den folgenden Text in deiner Antwort zurück
ASSISTANT
Heimcomputer, Spectravideo, SV-318, Alternative, Microsoft, MSX-Standard, Verzögerungen, Lieferprobleme, Marktanteile, BASIC